Montag, 24. Dezember 2012

FO: Borowski's Mütze.

(Dieser Post ist vorbereitet, da die fertige Mütze bis zur Bescherung an Heiligabend so semi-geheim bleiben muss. Ungefähr jetzt kommen wir aus der Kirche. Jetzt guckt bis zur Bescherung ohnehin keiner mehr ins Internet. Frohe Weihnachten allerseits!)

Was lange währt, wird endlich gut.
Wir erinnern uns:  Der Meinige wünschte sich einen Pullover. Er bekam "Borowski". Natürlich war genau ein Knäuel von der Wolle übrig - warum nicht noch eine passende Mütze stricken? Die Idee war gut, aber ein Knäuel reichte natürlich nicht. War ja klar! 
Ein zweites Knäuel in der gleichen Farbe war aber auch nicht aufzutreiben. Der Versuch, mit einer Kontrastfarbe weiter zu kommen, führte zwar zu einer Verbesserung meines Designs, sah aber so besch...eiden aus, dass ich hier nicht einmal darüber berichtet habe.
Tage, Wochen, Monate zogen ins Land, der Meinige fuhr zum Skifahren, ungenügend behütet bemützt aber immerhin mit warmen Füßen...
Und nun plant er die nächste Ski-Tour, und hat gefragt, was denn nun mit der Mütze sei. Recht hat er. Nichts war mit der Mütze, außer dass ich mal wieder die beliebte ste und blödeste Form des Stash-Bustings betreiben musste... Weil ein Knäuel REST nicht reicht, musste ich ZWEI NEUE Knäuel kaufen. Natürlich in der gleichen - bei mir eigentlich unbeliebten, weil hälftig aus Acryl bestehenden - Wollsorte. Dabei hätte ich ja auch ein ganz neues Garn wählen können. Hätte. Na egal. Es gab dunkelblaue Mille II - wenn auch nicht in Borowski's nachtblau - und voilà!
Hier ist die fertige Mütze.
Pünktlich zu Weihnachten!
Und wie gewünscht schlicht gerippt mit breitem Umschlag für extrawarme Ohren.
Die Krone ist glatt rechts gehalten und könnte meines Erachtens auch einen Pompom vertragen. (Zufällig waren noch 7 g Wolle übrig, grad genug für einen Bommel...) Ob der Bommel aber auch angenäht wird entscheidet sich noch. Bisher gab es kein absolut ablehnendes Nein sondern nur ein klares Vielleicht. Das heißt ja eigentlich "na gut aber später".

Immerhin war der lange Zeitraum zwischen "Design" und Fertigstellung ideal, um zu prüfen, ob meine mitgekritzelte Anleitung stimmt. Ich bin sozusagen meine eigene Teststrickerin, und da ich erfolgreich war und ganz Ravelry meines Wissens keine einzige top-down watchcap gelistet hat, stelle ich mein Design dort zur Verfügung.
Hier mein Fazit:


Das Muster:
Eine schlichte gerippte Mütze (watch cap) mit breitem Umschlagrand und glatter Krone.
Technik:
Die Mütze wird von oben nach unten in Runden gestrickt. Zunahmen erfolgen durch Herausstricken von zwei Maschen aus einer (kfb), abgekettet wird mit Jeny's Surprisingly Stretchy Bind-off , extra elastisch dank Umschlägen (yo) in der Abkettelkante.
Die Wolle:
Lana Grossa Mille II ist ein dickes Garn aus 50% Wolle und 50% Acryl. Letzeres mag ich nicht, aber vielleicht trocknet die Mütze dann schneller, wenn sie mal nass wird? Dank der dicken Wolle lässt sich die Mütze fix an einem Abend fertigstellen.
Änderungen: keine. Mein Design.
Die harten Fakten:
(Ravelry-Pattern-Link: kommt sobald er veröffentlich ist)
angefangen: 16. Dezember 2012
fertiggestellt: 16. Dezember 2012


verbraucht:: 93 g plus 7g für einen Pompom. 
Größe/Maße: passt einem normalen Erwachsenenkopf
Nadeln: Knitpicks Holznadel 5mm, 80cm Seil.
weiteres Material: Stopfnadel/dicke Sticknadel zum Vernähen
Kosten: 7,90 Euro für die Wolle

1 Kommentar:

  1. He, Du wirst ja noch zur Mega-Anleitungsveröffentlicherin!
    Schöne Mütze!

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