Dienstag, 1. November 2016

Überarbeitet.

Es hilft ja alles nichts. Manchmal muss eben nachgearbeitet werden.
Zum Beispiel der Norwegerrestepullover. So niedlich er geworden ist, es ließ sich nicht verleugnen - die Ärmel waren zu kurz, und in der Länge ging es gerade so.
Ich habe also nachgesehen, und noch 22g blaue Karisma-Wolle gefunden. Das sollte reichen, um die Ärmel zu verlängern - der große Vorteil eines RVO ist ja schließlich, dass man einfach ein paar Zentimeter anstricken kann.
Die Bündchen wieder aufzutrennen hat allerdings länger gedauert als der Rest der Prozedur, denn natürlich hatte ich die extra aufwendigen italienischen Rollsaumabschlüsse fabriziert. Soo schön! Aber immer, wirklich IMMER, wenn ich die mache, muss ich hinterher wieder auftrennen.
Jedenfalls: Die Ärmel sind jetzt einen Streifensatz gewachsen und das Bündchen ist doppelt so lang - 20 Runden, wobei R10 nur rechts (zum Krempeln) und R20 die Abkettrunde (JSSBO) war. Statt 11 haben wir jetzt 16 cm. Die restliche Wolle habe ich ins Saumbündchen investiert bis sie alle war, und auch hier noch einmal 2 cm gewonnen. Besser!

Außerdem hat sich gezeigt, dass Juniors Kopf doch zu dick ist für den V-Ausschnitt des schönen roten Winterpullunders. Während dieser in der Länge noch eine Weile mitwachsen kann, gibt es jedesmal Geschrei, wenn der Kopf durch die enge Öffnung sollte. Zum Glück habe ich ja eine Nähmaschine und keinerlei Angst vor Scheren, und auch hier war noch genug von der blauen Wolle übrig, um nachbessern zu können.
Als erstes wurde die linke Schulter mit einer Naht gesichert, dann aufgeschnitten.
Hinter der Nahtsicherung dann neue Maschen aufgenommen für einen Untertritt im Bündchenmuster. Auch an der Vorderseite einen Schulterabschluss im Bündchenmuster, versäubert mit einem I-Cord-Bind-off, der auch die Knopflöcher enthält. Sieht gut aus und leiert nicht.
Knöpfe dran - fertig. Warum nicht gleich so?

Und jetzt wieder neue Sachen...

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen