Donnerstag, 22. September 2011

...wird schon ganz schön herbstlich...

...und der Pullunder passt richtig zum Wetter.
Leider stricke ich ja so langsam, dass der Indianersommer wohl vorbei sein wird, bis ich mein Werk auch tragen kann - heute zum Beispiel hätte ich ihn schon gerne am Leib...
nachhaltige Forstwirtschaft basiert auf langsamem Wachstum

Und der Meinige? "Schade. Die bunte Wolle macht ihn ganz kaputt..."
Hallo? Da hat wohl einer das Prinzip dieses Designs nicht verstanden?
Indianersommer. Muss jetzt aber irgendwo doch zunehmen. Im Muster. Aargh.
 Wie kommt es eigentlich, dass "draußen in der Natur" alle "Männchen" viel bunter herausgeputzt sind, und nur der Mensch es andersherum hält (in unserem Kulturkreis, und auch erst seit dem 18. Jahrhundert)? Hat das was mit Religion zu tun?
Ich muss dann mal wieder arbeiten. Nein. Nicht stricken. Schreiben...

Kommentare:

  1. Für langsam strickst du aber schön ordentlich. Sieht gut aus bisher.

    Dein Mann wird es bestimmt hinterher ganz schick finden.

    Liebe Grüße Heike

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  2. Nicht bei allein Tieren ist das Männchen bunter gekleidet, zum Beispiel beim Edelpapageien oder der schwarzen Witwe ;) Und nicht zu vergessen, dass sie Weibchen im Tierreich dafür oft größer sind als die Männchen, beispielsweise bei Fröschen, Ameisen und Bienen ist es so. Eigentlich ist es eher sogar so, dass die männlichen Tiere oftmals "nicht so gut ausgestattet" sind wie die Weibchen. Weibchen sind prinzipell einfach wichtiger ;) Männchen sind meist dann auffälliger in ihrer Gestalt oder in ihren Farben, wenn es darum geht um Weibchen zu werben. Hirsche brauchen Geweihe um den Rivalen "auszuschalten" und Vögel sind bunter oder beherrschen den "Balztanz" besser.

    Ich finde nicht, dass Menschen eine wirkliche Ausnahme darstellen. Denn ich finde, Männer müssen sich ordentlich ins Zeug legen, damit eine Frau ihnen Beachtung schenkt ;)

    Liebe Grüße,
    Lena

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