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Mittwoch, 20. April 2011

WIP: Borowski's Mütze: top-down watchcap. Eigenes Design.

Nach Fertigstellung von Borowski hatte ich genau ein Knäuel Lana Grossa Mille II übrig. Prima, dachte ich, kriegt der Meinige noch 'ne schöne warme Mütze zum Pullover. Passend zum Rollkragen bot sich eine klassische 2x2 gerippte an - bei Ravelry findet man so etwas unter "Watchcap".
Allerdings wollte ich sicher sein, dass die Restwolle optimal verwertet wird und wollte daher top-down stricken. Nur gab's dafür wiederum keine Anleitung - zumindest habe ich keine gefunden...
Glücklicherweise besitze ich ja dieses hübsche Heftchen---
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ELQk8yAlL._SL500_AA300_.jpg

---welches mir eigentlich helfen sollte, genau dieses Problem zu lösen. Allerdings finde ich, dass die Mützenspitze/-krone (wie heisst das eigentlich, oben, wo alles zusammenkommt?) bei der beschriebenen Methode immer irgendwie merkwürdig aussieht.

Besser gefiel uns die Lösung, die Erica Fire in ihrer kostenlosen Anleitung vorschlug; allerdings war die bottom-up und ausserdem im Patentmuster, welches bei mir irgendwie gar nicht richtig schön war.

Kurzerhand habe ich ein bisschen herumgespielt und ein eigenes Design entworfen. So sieht das bisher aus:
Borowskis Mütze auf den Nadeln
Damit man alles besser erkennen kann, hier noch einmal über eine Plastikrührschüssel gestülpt,die auch über meinen Kopf passt:
Borowskis Mütze aufgetopft
Davon abgesehen, dass ich mit dem Knäuel jetzt durch bin, und ganz offensichtlich noch ein zweites bräuchte, damit man die Krempe verlängern und dann irgendwann doppelt umklappen kann, gefällt mir das ziemlich gut.
Aber noch ein Knäuel nachbestellen? Nee. In den Geschäften sind die Sommergarne und online - für ein Knäuel lohnt sich doch das Porto gar nicht! Mist!

So habe ich's gemacht:

Auf einer Rundstricknadel Nr 5 mit türkischem Anschlag 8 M angeschlagen - 4 auf der oberen, 4 auf der unteren Nadel - und
R1:  k8:  = 8M
 (alle Maschen rechts abgestrickt auf dem magic loop. man kann das natürlich auch mit Nadelspiel machen, ist anfangs vielleicht sogar einfacher)
R2:   kfb 8x = 16M
(Zunahme auf doppelte Maschenanzahl durch doppeltes abstricken jeder Masche rechts und rechts verschränkt)
R3: k16
R4: kfb 16x = 32M
R5: k32, pm after every 5th stitch; there will be 7 st after last marker
(alle Maschen rechts abstricken, nach jeder 5. Masche einen Maschemarkierer setzen. Nach dem letzten Markierer gibt es 7 Maschen)
R6: [kfb, k4, kfb] 5x, k7 =42M
(die erste und die beiden Maschen rechts und links aller Markierer durch doppeltes Abstricken zunehmen, bis zwischen allen Markierern 7 Maschen sind.)
R7/R8: k42
R9: [k6, kfb]6x =48M
(die letzte Masche vor dem Markierer durch doppeltes Abstricken zunehmen; zwischen allen Markierern sind 8M)
R10/11/12: k48
R13: [k7, kfb]6x = 54M
R14: k1, kfb,p1, [k2,p2] 13x, k1, kfb,p1, [k2,p2] 13x = 56M
(der Wechsel ins 2r2l-Rippenmuster: damit die Rippen aufgehen, brauchen wir 56M, es müssen also verteilt 2M zugenommen werden. Bei kfb entsteht eine neue Masche, die wie eine linke Masche aussieht, und so ins Muster integriert werden kann.)

Von hier aus weiterstricken bis
a) die Mütze die gewünschte Länge hat oder
b) die Wolle alle ist.
(Wahrscheinlich sollte man zwischen den Zunahme-Reihen mehr "normale" Reihen stricken, als ich es getan habe. Es wobbelt ein bisschen, aber nichts was sich nicht durch etwas nasses Spannen nicht ausgleichen ließe...)

Mal sehen obich noch ein Knäuel Mille II bekommen kann...

Mittwoch, 2. März 2011

FO: Meine Darlings - ein Fazit.

 So! Fertig!
Nachdem die fertigen Socken nun schon seit zwei Tagen in der Seitenleiste auftauchen, wird es Zeit für das ausführliche Fazit.

Liebe Borowski-Freunde, seht es mir nach: aber wenn Ihr aber dieses Fazit erduldet habt, verspreche ich, dass ich von jetzt an einzig und alleine "Borowski" auf den Nadeln habe (Spontane Kurzreisen mit Zwangs-Socken-Reiseprojekt ausgenommen).  Deal?
so schön und so warm

Wo war ich. Meine "Darlings" waren ein großer Spaß zu stricken. Wer hätte gedacht, dass ich mich dermaßen an Socken freuen kann?
Sie wären eigentlich auch schon am Samstag (nach nur 19 Tagen) fertig gestellt gewesen. Ich hatte fest vor, sie zur für den Nachmittag geplanten Kohlfahrt  zu tragen. (Für die nicht-Nordlichter: man läuft mit einem Bollerwagen voller Schnaps durch die Landschaft, bis man einen Landgasthof findet, der einem Grühnkohl mit Pinkel serviert...)
Nur waren leider am Samstag vormittag noch einige Dinge zu erledigen, was durch den Samba-Umzug (Bremer Karneval) verzögert wurde, und so fehlte noch das Abketteln, als ich in die Wanderschuhe steigen musste. Mussten halt die Wyvern herhalten, die haben sich auch bewährt. Kalte Füße hatte ich jedenfalls nicht!

Das Abketteln erfolgte dann Sonntag vormittag im Bett, während ich die Sendung mit der Maus im Livestream sah. (Hatte ich erwähnt, dass wir am Vortag auf einer Kohlfahrt gewesen waren?) Seither habe ich die Socken kaum noch ausgezogen - sie sitzen super, hätten aber nicht länger werden dürfen (jedenfalls nicht ohne deutliche Wadenzunahmen...) Ich werde sie aber wohl gleich mal waschen müssen, und dann spannen, das steht jetzt noch aus. Zuerst aber wollte ich sie sozusagen warm tragen... :-)
Nun aber....

Das Fazit:
Muster:
"Meine Darlings" heißen eigentlich "Only for me with love, too" (Ravelry-Link), und sind die etwas zierlichere Version von Ingrid Hidessen's "For my Darling with Love"-Socken - eben für die kleineren Damengrößen. Beide Muster gibt es leider bisher nur im Kit, zusammen mit einem der wunderschönen handgefärbten Stränge bei der Zauberwiese. Aber meines Erachtens lohnt sich der Deal, denn sowohl Muster als auch Wolle sind traumhaft!

So. Genug Werbung, zu den Fakten: Das Muster ist eine toe-up Konstruktion auf der Basis von Ingrid's Basic Toe-ups. (kostenlose Anleitung bei Ingrid.)
Der Oberfuß zeigt einen Rautenzopf, die Sohle ist glatt rechts und wird von zwei einfachen Seilzöpfen eingerahmt, die sich für die links gestrickten Spickelmaschen teilen. Ab der Fersenwand wird die Wade im 2r2l-Rippenmuster gestrickt, alle Zöpfe und das Fußrückenmuster werden am Schienbein und durch das Bündchen fortgeführt. Form follows function - mir gefällt am besten, wie das Muster der Konstruktion der Socke folgt, und es hilft zudem sehr beim Stricken, weil man sich immer leicht am Muster auf den Nadeln orientieren kann.
Die deutschsprachige Anleitung ist klar beschrieben und, wo sinnvoll, durch Hinweise auf Internet-Tutorials ergänzt. Die Zöpfe sind mit Musterzeichnungen dargestellt. Verbessern ließe sich die Anleitung höchstens noch durch ein besseres Layout - ich habe es lieber, wenn ich alle für einen Strickteil relevanten Informationen (z. B. alle Charts) auf einen Blick sehen kann, damit ich nicht soviel blättern muss, aber das ist Jammern auf hohem Niveau, und die meisten von uns haben eben kein Grafik-Design studiert...(Ingrid, falls Du dies liest: nur eine Anregung, keine Kritik!)



Technik:
Anschlag: Ingrid präferiert einen Anschlag mit zwei Rundstricknadeln, der dem Figure-8-Anschlag ähnelt. Wie bei Wyvern auch habe ich aber stattdessen den Figure-8-Anschlag aus Silver's Sock Class benutzt, da ich dann sofort auf der Zauberschlinge weiterarbeiten kann.


Spickel: Argh, die Spickel sind bei Toe-ups etwas heimtückisch, denn beinahe hätte ich (wie berichtet)  meinen Einsatz verpasst. (Cuff-down kann das ja nicht passieren...) Dazu habe ich einige Runden gebraucht, um Ingrid's kluge Tipps zum lochfreien Zunehmen der linksgestrickten Spickel auch umzusetzen, und dann natürlich keine Lust zu Ribbeln gehabt...wozu auch? Bisher erzählt fast jedes meiner fertigen Strickstücke die Geschichte seiner Entstehung, und was ich dabei gelernt habe...

Ferse:  Ich weiß nicht, wie man's nennt, aber die Fersenrundung kam über verkürzte Reihen, und der Rest war eine normale Käppchenferse, nur von unten halt. Da dies die erste Ferse seit langem war, die ich nicht mit Bumerang bzw. short-rows gemacht habe, noch dazu toe-up, kann ich über die Unterschiede zur "normalen" Ferse noch nicht viel sagen. Das kommt dann mit dem restlichen Sockenprojekt. Aber sie sitzt sehr gut, viel besser als die short-row Fersen, die ich immer etwas weit fand.

Abketteln:  Ingrid empfielt eine einfachere Variante des  "miraculous elastic bind off" von slipslipknit, den ich bei Wyvern benutzt und hier erklärt hatte (also zwei Maschen abstricken wie sie erscheinen, zurück auf die linke Nadel, und je nach Muster links bzw. rechts verschränkt zusammenstricken, die nächste Masche wie im Muster, etc)  In Ingrids Version wird allerdings der Socke erst auf links gewendet, und dann immer rechts verschränkt zusammengestrickt. Die Kante wirkt dadurch etwas fester, ist aber immer noch elastisch genug.


Die harten Fakten:
Only for Me (with Love, too) by Ingrid Hiddessen (Ravelry-Link)
angefangen:  8.Februar 2011
fertiggestellt:  27. Februar 2011
Wolle: Zauberwiese "Darling" in semi-solid blau (4fädig, 75% Merino, 25% Nylon)

Maße: M/39
verbraucht:: 68g
Nadeln:  Prym Alu Rundstricknadel 80 cm,  Stärke 2,5; jeweils Magic Loop/Zwei zugleich
weiteres Material: Stopfnadel/dicke Sticknadel zum Vernähen
Kosten: 7 Euro (100 g für 10 Euro und ich habe noch 30 g über -- plus weitere 200 g... :-)

Freitag, 25. Februar 2011

Borowski und der falsche Fehler.

Nee, is' schon klar.
Ihr interessiert Euch alle gar nicht für meine wunderschönen"Darling"-Socken.
Ungelogen, die schönsten Socken, die ich je gestrickt habe (ähem. ist ja auch erst mein viertes (gemustertes) Paar...) - noch dazu mit der schönsten Sockenwolle, die ich je gestrickt habe - da ist echtes Merino-Schaf drin1 Und so schön blau!
Ihr seid alle nur wegen "Borowski" hier - gebt's ruhig zu!
*schmoll*

Na gut. Erzähle ich Euch eben von "Borowski"...
...obwohl das eine häßliche Geschichte ist.
Eine Geschichte voller Zahlen, Excel-Tabellen, und computergestütztem Rechnen.
Es wird nicht viel gestrickt werden.

-?- Wirklich? Ihr wollt sie trotzdem hören?


Na gut.
Als wir Borowski das letzte Mal trafen, war ich ganz zuversichtlich: ich hatte Wolle, ich hatte eine Maschenprobe, und ich hatte eine Art Anleitung, nämlich den Seamless Saddle-Shouldered Sweater von Elizabeth Zimmermann (SSSS-EZ), aus dem Buch Knitting without tears.
wenig Bilder, viel Text - mehr wie ein Roman aufgebaut als wie eine Anlleitung

Diese Anleitung ist allerdings ziemlich vage gehalten - das liegt in der Natur der Sache, denn Frau Zimmermann möchte mir weder eine bestimmte Wolle vorschreiben, noch eine bestimmte Art zu stricken (sie bevorzugt lockeres Stricken). Und dafür bin ich dankbar! Ihre Anleitung erklärt vor allen Dingen den Weg - also wie man zum gewünschten Ergebnis kommt, und konzentriert sich dabei, wie alle guten Reiseführer, auf bestimmte Wegmarken. Das ganze ist im Fließtext gehalten, und liest sich dabei ungefähr so:
"Schlag auf einer Rundstricknadel die Anzahl an Maschen an, die du ausgerechnet hast. Nehmen wir mal an, du hast 200 Maschen, was eine überraschend normale Anzahl ist. Verbinde die Maschen zur Runde, indem du die ersten drei Maschen mit beiden Fäden strickst, und strick fröhlich den Korpus hoch ... Ein langer Ärmel beginnt mit 20% der Körpermaschen, im Falle von 200 Maschen sind das 40 Maschen..." (S 67-68, Hervorhebung ist meine - ahnt ihr schon was?)
etc.
Es empfiehlt sich, Frau Zimmermanns Anleitungen genau zu studieren, und sie mehrfach zu lesen, um nichts zu übersehen. Ich wollte die wichtigen Sachen nicht anmarkern, also habe ich eine Excel-Tabelle gemacht, in die ich alle ihre Informationen eingetragen habe. Mittels einfacher Algebra und solch banalem Siebtklässlerwissen wie Dreisatz wollte ich dann in einer zweiten Spalte die entsprechenden Zahlen für meinen Borowski eintragen. Ungefähr so:
ganz ordentlich, Hinweis für Hinweis kartographieren
Um an die entsprechenden Zahlen zu kommen, also wie weit und lang der Pulli sein soll, empfiehlt Frau Zimmermann erwartungsgemäß das, was auch der gesunde Menschenverstand rät: Scher dich nicht um Größen, sondern miß einen gutpassenden, vorhandenen Pullover aus, multiplizier die Maße mit der Maschenprobe, und los. Aber sie warnt:
"Dies ist so ziemlich das einzige, was du selbst messen oder entscheiden musst (wer soll es auch sonst für dich tun?), und es ist wichtig, es akkurat und gewissenhaft zu tun. Andernfalls wirst du wohl die Suppe des Bedauerns mit dem Löffel der Trauer auslöffeln." (S. 67, Hervorhebung schon wieder von mir)
Ach, die drohenden Worte werfen einen Schatten voraus! Hat doch schon damals bei Malroy meine Maschenprobe mit dem gestrickten Stück nichts mehr zu tun gehabt!
Dennoch, der Meinige besitzt einen alten Pullover, der ihm gut passt. Ich habe ihn, sorgfältig und nach bestem Gewissen!, vermessen, die Ergebnisse in mein Borowski-Notizbuch eingetragen....
...das ganze in Ecxel übertragen, und auf dieser Grundlage den Körper für Borowski angeschlagen:
56 cm breit, mal zwei für Vorder-und Rückseite: 112 cm Umfang.
Meine Maschenprobe ist 12,5 cm auf 10 cm Breite.
multiply width (11,2) by gauge  (12,5) -  richtig?
Ich schlage also 140 Maschen an, und stricke los...
Richtig: Nicht richtig!
Das Ergebnis eines verstrickten Fernsehabends zeigt es klar und deutlich - dieser Pulli wird zu weit! Es sieht vielleicht nicht so aus, weil alle Maschen auf  dem Kabel einer einzigen Rundstricknadel ruhen. Aber dieser Pulli, wäre er fertiggestellt, würde vielleicht mir passen. Sollte ich jemals in andere Umstände kommen.
Der Meinige möchte keinen Schlabberpulli.
Das Strickstück wird geribbelt.
Leider haben wir aufgrund des schlechten Lichtes kein Bild davon machen können, wie weit ihm das Pulli-Bündchen wirklich war. (Auch musste eine weitere Stricknadel eingesetzt werden, um Maschen zu sichern. Immerhin hat das Ribbeln auch sein Gutes:
1. Ganz offensichtlich muss ich meine Rechentechnik noch einmal gründlich überdenken. *räusper*
muss man etwa alles in inch umrechnen? müsste doch proportional in cm auch funktionieren, oder?
2. ich hatte ohnehin das "falsche" Bündchen gestrickt -- nämlich eins mit twisted ribs.
Bei der dicken Wolle trägt das ganz enorm auf, und sieht unerwartet doof aus. Ich vorwitzigegs Ding ich, als seien die Maße des Designs nicht schwer genug, will ich auch noch schwierige unnütze dekorative Techniken unterbringen. *schäm* hätte ich mal bloß auf den Meinigen gehört. Der will doch gar kein Schnickschnack!
 Beim nächsten Versuch gibt's dann ein normales Bündchen...
(Aber den Zopf an der falschen Seitennaht, den mache ich doch!)
Jetzt aber: zurück an den Abakus.

Montag, 21. Februar 2011

WIP: Meine "Darlings" - only for me with love, too!

Vor lauter "Borowski"-Neuigkeiten habe ich völlig vergessen, Euch über meine "Darling"-Socken (bzw. die angestrickte "Mädchenversion": Only for me with love too!) auf dem Laufenden zu halten.
Hier hatte ich die Anleitung verlost, dann kam "Wyvern" dazwischen, und hier hatte ich zum Mini-KAL aufgerufen...

(Weil es Nachfragen gab: ein KAL ist ein Knit-Along, wobei alle Teilnehmer/innen zeitgleich am gleichen (nicht: am selben!) Projekt arbeiten, sich gegenseitig anfeuern, bei Fragen und Problemen unterstützen und die unterschiedlichen Ergebnisse vergleichen bewundern.)

Das ist fast zwei Wochen her, und natürlich habe ich an den Socken auch gearbeitet. Dank glatt rechter Sohle geht es diesmal auch schneller, und so bin ich sogar schon ziemlich weit. So sieht das bisher aus:
Die Wolle strickt sich wunderbar, ganz tolle Qualität, und obwohl ich nicht so sehr auf "bunte" - also mehrfarbige - Wolle stehe, gefällt mir die durch das Handfärben entstandene Variation des Blautons (semisolid) sehr gut. Sollte es besser auch, ich habe 300 g davon... :-) (Zur Erinnrung: das ist eine Wolle von Zauberwiese; die Wolle stammt offenbar von einer Spinnerei aus der Schweiz.)
Sie sitzen auch sehr gut, schön eng, was sicher am Zopfmuster liegt. Allerdings bin ich nicht sicher, ob sie nicht doch etwas zu klein sind...
Und das kommt so: Ich hätte beinahe den Spickelbeginn vergessen: In der Anleitung wird neben der Fußlänge zur Orientierung die Anzahl der kleinen Seitenzöpfe genannt, aber 14 Verkreuzungen schien mir auf einmal sehr, sehr spät- das wären ja 3 1/2 Mustersätze, 72 Runden!  - zu dem Zeitpunkt war ich mit dem Spickel schon wieder durch! Stricke ich wirklich so locker?
Ich habe den Spickel durch die Verwirrung erst nach ca. 16 cm begonnen (nach ca  50 Runden) - gerade noch rechtzeitig, hoffte ich - und dann in einem Anfall von Tran/spannendes Fernsehprogramm versehentlich drei Zunahmerunden hintereinander gestrickt, sodass der Spickel dann doch kürzer ausfiel als eigentlich gedacht...
Dazu kommt, dass ich zu Beginn des Spickels ohne Internetanschluss strickte, und daher die lochfreien Zunahmen am linken Rand erst nach ungefähr der Hälfte hinbekommen habe - ich brauche wohl doch ein Smartphone, um auch im Zug schnell eine Anleitung aus dem Netz holen zu können!
Sobald ich wieder online war, ging es dank Ingrid's hervorragendem Tutorial aber dann irgendwann doch...Eingeweihte können die "Lernkurve" im obigen Bild deutlich ablesen...

Aber ob sie nun genau passen, oder etwas zu klein sind - ich kann es (noch) nicht erkennen, denn richtige Anprobe ist zur Zeit noch schwierig.
 
Wo genau soll denn die Fersenwand sitzen?
Und nur so aus Neugier: strickt eigentlich eine/r von Euch bei meinem KAL mit?

Dienstag, 8. Februar 2011

Mini KAL: Darling!

Ihr Lieben, wer Lust hat, Ingrid Hayessen's Darling-Socken bzw. die Mädchenversion "Only for me (with love, too)" zu stricken ... ich schlage die heute noch an!