Nachdem ich meine erste Arya ja verschenkt hatte, war die Schnabelina viel und gut im Gebrauch.
Allerdings ist sie von den Farben her eindeutig, wie soll ich sagen. Pink. Und passt nicht so gut zu meinem Wintermantel. Ich wollte noch eine Tasche in herbstlicheren Farben, und außerdem wollte ich eine eigene Arya.
Zum Glück gab es genau den gleichen Stoff, aus dem ich die erste Version genäht hatte, noch einmal in einem wunderschönen olivgrün. Da habe ich gleich mal zugeschlagen.
Dann hat es allerdings ganz schön lange gedauert, bis ich einen passenden Futter- und Kontraststoff dazu gefunden hatte. Und neue Eisenwaren, denn zu dieser Tasche wollte ich kein blankes Silber, sondern ein mattiertes Altmessing.
Ein wunderbar rötlich-warmes Leder hatte ich noch - und irgendwann ging dann alles ganz schnell.
Tasche zuschneiden und mit dem bei der Schnabelina bewährten Polstervlies kaschieren - einfach an den Kanten (inkl. Nahtzugabe) mit Zickzack aneinandernähen - und dann "normal" weiterarbeiten.
Die Außentasche habe ich mit zwei Lederstückchen an den Reißverschlussenden verziert,
die Innentasche ist diesmal auch eine Reißverschlusstasche, das finde ich praktischer.
Der diagonale Verschluss hat diesmal zwei Reißverschlussfüßchen, sodass ich von der Mitte aus in beider Richtungen öffnen kann - das bewährt sich bereits.
Statt zweier kurzer Henkel gibt es einen langen Schultergurt. Der ist (noch) etwas suboptimal - am besten wäre es wohl gewesen, zwei lange Lederstreifen gegeneinanderzunähen, aber dafür hatte ich nicht genug von dem Leder -auch so ist der Streifen schon gestückelt. Also habe ich von dem 5 cm breiten Streifen bloß die Kanten nach innen genäht, um etwas mehr Stabilität zu erhalten.
Das reicht aber noch nicht, noch ist der Gurt zu elastisch. Wenn die Tasche eingetragen und der Gurt ausgeleiert ist, werde ich ihn noch einmal kürzen. Und nochmal neue Nieten einschlagen, räusper. Und vielleicht kommen noch kurze Griffe dazu. Mal sehen.
Dazu gibt es noch einen dicke Troddel als Taschenbaumler für den RV außen, und eine zweite Troddel für einen neuen Schlüsselanhänger für mich.
Wenn ich den nicht in der Manteltasche habe oder in der Tasche vergrabe, dann kann ich ihn ebenfalls wie einen Baumler außen an einen der Ringe haken. Mal sehen, was sich im Alltag bewährt.
Ich bin jedenfalls sehr zufrieden mit meiner neuen Tasche! Es geht so unendlich viel rein, ohne dass sie vollgestopft aussieht. Die Farbe ist wunderschön, meine Reißverschlüsse werden immer besser, nur zu meinem -anders grünen- Wintermantel passt diese Tasche auch nicht optimal... Aber das lässt sich bestimmt ändern. Ich habe da schon etwas vorbereitet.
Projekte, Projekte... sie gehen einem nicht aus.
Posts mit dem Label Projekte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Projekte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Dienstag, 21. November 2017
Freitag, 22. September 2017
Laurits und Genscher reloaded.
Der braun-grüne Laurits, den der kleine große Cousin im März zum Geburtstag bekommen hat, passt ihm nicht mehr. Zum einen ist er wohl etwas breiter im Brustkorb als Junior, zum anderen ist er eben auch minimal aber ausschlaggebend acht Wochen älter. Und nicht nur warmblütiger als wir, sondern auch in wärmeren Gefilden wohnhaft, sodass er nicht viel getragen wurde.
Kurzum, wir haben den Pullover gerade rechtzeitig zum Herbstbeginn zurückgeerbt
Kurzum, wir haben den Pullover gerade rechtzeitig zum Herbstbeginn zurückgeerbt
und somit gibt es jetzt Tragefotos.
Wie man sieht, passt er mit Größe 86 ganz genau, ist aber tatsächlich deutlich schmaler geschnitten als unsere rot-graue Version, die ich deshalb als 86-92 einstufen würde.Wobei dafür die Arme vielleicht nicht lang genug sind. Wir werden sehen.
Vielleicht sollten wir der Fairness halber diese seinem Cousin zum Tausch anbieten?
Als Kontrast zum Baby-Outfit des letzten Posts gibt es jetzt noch einen Beweis dafür, wie sehr die Kleinen schon den späteren Erwachsenen durchblicken lassen - unabhängig, aber durchaus unterstützt durch die Kleidung.
Vielleicht wird hier jemand mal Außenminister?
Der "Genscher"-Pullunder ist jedenfalls eine solide 86, sitzt inzwischen tadellos, und wird, da ohne Ärmel, sicher den Winter über passen.
Wie gut, dass ich "vorgearbeitet" habe!
(Und sobald das neueste Werk geblockt, getrocknet und mit Knöpfen versehen ist, zeige ich Euch, was Junior spätestens nächstes Jahr passen wird.)
Mittwoch, 14. Juni 2017
Bloggen und Babies.
Ich verstehe es nicht.
Das Netz ist voller Mutti-Blogs, die nach der Geburt der Zwillinge mit dem Bloggen angefangen haben und lustig die ganze Kleinkindzeit hindurch täglich, oder zumindest mehrmals wöchentlich ordentlich bebilderten Content liefern.
Wie machen die das?
Nähere ich mich dem Rechner, um auch nur eine Online-Windelbestellung durchzuführen, erhebt Junior lautstarken Protest. Was die freibleibende Freizeit angeht, bin ich froh, dass ich allerlei Projekte (meist für ihn) erledigen kann, aber diese dekorativ abzufotografieren, zu bebloggen und einzustellen, dafür reicht es irgendwie nicht.
So habt Ihr nicht gesehen, wie ich Junior zu seinem Geburtstag eine schicke große "1" auf sein neues (gekauftes) Geburtstags-T-Shirt appliziert habe - aber dazu gibt es ja auch Tutorials zuhauf, ihr könnt es Euch denken.
Dito die Geburtstagskrone!
Oder die tolle Wimpelkette.
Zwei Wimpelketten!
Papierboot-Origami aus Stoff!
Eine Taufkerze!
Eine Schirmmütze für Junior, mit der er aussieht wie Michel. Oder ein Trotzkist. Die Meinungen gehen auseinander, aber niedlich! (Nach dem Schnitt "Henriette" von Millimugg.)(Die muss ich Euch noch zeigen. Ich finde sie sooo toll! Außerdem habe ich tausend Änderungen gemacht, die ich notieren muss, solange ich noch weiß, was zu beachten war und warum...)
Ein leichterer Sonnenhut/Südwester, ebenfalls für Junior, nach dem Sonnenschein-Schnitt von Schnabelina!
Zwei neue Hosen aus zwei alten Hosen von mir! (Mal wieder die Näähglück-Hose, inzwischen schon Größe 86...)
Meine neue Handtasche, die inzwischen allerdings die älteste Studienfreundin besitzt, weil sie ihr so gut gefiel und ich mir ja jederzeit *hust' eine neue nähen kann...
Ich komme einfach nicht hinterher.
Insofern verliert dieses Blog ein klein bisschen seine Berechtigung, denn schließlich soll es ja alle diese und weitere Projekte dokumentieren und vielleicht für andere den Prozess nachvollziehbar machen. Ein paar Links um die Ohren knallen und unbewiesene Behauptungen aufstellen, dass ich das irgendwie gemacht habe, das kann jeder. Und das machen auch genug Leute.
Aber deshalb gleich aufgeben?
Noch nicht.
Ein paar Sachen kann ich sicher bald noch nachliefern. Die interessanteren vielleicht, bei denen man im Vergleich zu den anderen Pinterest-Links noch etwas Neues erfährt.
Ich bleibe dran.
Nur eben unregelmäßig.
So. Junior klaut meine Webbänder.
In diesem Sinne, schönen Tach noch -
Eure Projektmanagerin.
Das Netz ist voller Mutti-Blogs, die nach der Geburt der Zwillinge mit dem Bloggen angefangen haben und lustig die ganze Kleinkindzeit hindurch täglich, oder zumindest mehrmals wöchentlich ordentlich bebilderten Content liefern.
Wie machen die das?
Nähere ich mich dem Rechner, um auch nur eine Online-Windelbestellung durchzuführen, erhebt Junior lautstarken Protest. Was die freibleibende Freizeit angeht, bin ich froh, dass ich allerlei Projekte (meist für ihn) erledigen kann, aber diese dekorativ abzufotografieren, zu bebloggen und einzustellen, dafür reicht es irgendwie nicht.
So habt Ihr nicht gesehen, wie ich Junior zu seinem Geburtstag eine schicke große "1" auf sein neues (gekauftes) Geburtstags-T-Shirt appliziert habe - aber dazu gibt es ja auch Tutorials zuhauf, ihr könnt es Euch denken.
Dito die Geburtstagskrone!
Oder die tolle Wimpelkette.
Zwei Wimpelketten!
Papierboot-Origami aus Stoff!
Eine Taufkerze!
Eine Schirmmütze für Junior, mit der er aussieht wie Michel. Oder ein Trotzkist. Die Meinungen gehen auseinander, aber niedlich! (Nach dem Schnitt "Henriette" von Millimugg.)(Die muss ich Euch noch zeigen. Ich finde sie sooo toll! Außerdem habe ich tausend Änderungen gemacht, die ich notieren muss, solange ich noch weiß, was zu beachten war und warum...)
Ein leichterer Sonnenhut/Südwester, ebenfalls für Junior, nach dem Sonnenschein-Schnitt von Schnabelina!
Zwei neue Hosen aus zwei alten Hosen von mir! (Mal wieder die Näähglück-Hose, inzwischen schon Größe 86...)
Meine neue Handtasche, die inzwischen allerdings die älteste Studienfreundin besitzt, weil sie ihr so gut gefiel und ich mir ja jederzeit *hust' eine neue nähen kann...
Ich komme einfach nicht hinterher.
Insofern verliert dieses Blog ein klein bisschen seine Berechtigung, denn schließlich soll es ja alle diese und weitere Projekte dokumentieren und vielleicht für andere den Prozess nachvollziehbar machen. Ein paar Links um die Ohren knallen und unbewiesene Behauptungen aufstellen, dass ich das irgendwie gemacht habe, das kann jeder. Und das machen auch genug Leute.
Aber deshalb gleich aufgeben?
Noch nicht.
Ein paar Sachen kann ich sicher bald noch nachliefern. Die interessanteren vielleicht, bei denen man im Vergleich zu den anderen Pinterest-Links noch etwas Neues erfährt.
Ich bleibe dran.
Nur eben unregelmäßig.
So. Junior klaut meine Webbänder.
In diesem Sinne, schönen Tach noch -
Eure Projektmanagerin.
Samstag, 17. Dezember 2016
Keksdosen.
Es ist wirklich erstaunlich, wieviel Geld man für eine hübsche Keksdose ausgeben kann.
Dabei bekommt man sie häufig gegen einen "geringen" Aufpreis dazu! Viele Bonbons, Kekse, Marmelade o.ä. werden in Blechdosen verkauft, und tatsächlich bin ich Teil genau der Zielgruppe, die in einer hübschen Dose auch Dinge kauft, die sie nicht braucht...
Einige der Dosen sind aber gar nicht hübsch, sondern nur mit dem "normalen" Markenaufdruck und den Nährwertinformationen bedruckt. Nun habe ich ja schon öfter versucht, mittels Serviettenkleberei hübsche Geschenkverpackungen zu erhalten. Als es aber neulich bei Aldi eine Anfängerpackung Kreidefarben gab, habe ich einmal etwas anderes versucht...
Naja. Eigentlich nicht wirklich anders, wenn ich es genau bedenke.
So geht's: Keksdosen mit Kreidefarben grundiert, Lieblingshase aus Servietten ausgeschnitten und auf die Deckel geklebt, und mehrfach mit Parkettlack (Polyurethan) lackiert. ModPodge ist ja schön und gut, aber ich will stoßfest und kratzfest und wasserfest, und da gehe ich eben auf Nummer sicher.
In die Spülmaschine würde ich die Dosen zwar immer noch nicht tun, aber feucht abwischen ist überhaupt kein Problem.
Man kann es auf dem Bild nicht so genau sehen, aber die Dosen sind alle unterschiedlich farbig: die kleinste ist rosa, die mittlere hellblau, die größte grau. Die Deckel habe ich allerdings alle im zweiten Gang mit dünn mit weiß überstrichen, damit der Hase einen hellen Untergrund hat.
Gefällt mir ausnehmend gut, viel schöner als das Sammelsurium unterschiedlich hässlicher Keksdosen, das wir sonst so haben. Muss mich arg beherrschen, nicht die anderen drölfzehn Dosen (plus Kerzen und Teller) genauso zu bekleben. Der Hase ist zwar toll, aber man kann auch zuviel des guten haben. Wobei - die eckige Stollendose vielleicht noch? Hmmm. Noch so viel zu tun bis Weihnachten.
Zum Glück bekommen nur 8 Neffen/Nichten und 1 Patenkind Geschenke. Das ist alles fertig bis auf 1 Neffe, der sich warme Socken wünscht. Da eine persönliche Übergabe angestrebt wird, habe ich dafür bis zum 27. Dezember Zeit.
Und Junior soll ins eigene Zimmer ziehen - dafür will ich noch einiges fertigstellen. Ein Teppich. Eine Lampe. Regale. Und wieso haben eigentlich "alle" einen Hasen (oder Elefanten), nur mein Babylein nicht? Skandal!
In diesem Sinne eine geruhsame Weihnachtszeit. Erholt Euch gut!
Dabei bekommt man sie häufig gegen einen "geringen" Aufpreis dazu! Viele Bonbons, Kekse, Marmelade o.ä. werden in Blechdosen verkauft, und tatsächlich bin ich Teil genau der Zielgruppe, die in einer hübschen Dose auch Dinge kauft, die sie nicht braucht...
Einige der Dosen sind aber gar nicht hübsch, sondern nur mit dem "normalen" Markenaufdruck und den Nährwertinformationen bedruckt. Nun habe ich ja schon öfter versucht, mittels Serviettenkleberei hübsche Geschenkverpackungen zu erhalten. Als es aber neulich bei Aldi eine Anfängerpackung Kreidefarben gab, habe ich einmal etwas anderes versucht...
Naja. Eigentlich nicht wirklich anders, wenn ich es genau bedenke.
So geht's: Keksdosen mit Kreidefarben grundiert, Lieblingshase aus Servietten ausgeschnitten und auf die Deckel geklebt, und mehrfach mit Parkettlack (Polyurethan) lackiert. ModPodge ist ja schön und gut, aber ich will stoßfest und kratzfest und wasserfest, und da gehe ich eben auf Nummer sicher.
In die Spülmaschine würde ich die Dosen zwar immer noch nicht tun, aber feucht abwischen ist überhaupt kein Problem.
Man kann es auf dem Bild nicht so genau sehen, aber die Dosen sind alle unterschiedlich farbig: die kleinste ist rosa, die mittlere hellblau, die größte grau. Die Deckel habe ich allerdings alle im zweiten Gang mit dünn mit weiß überstrichen, damit der Hase einen hellen Untergrund hat.
Gefällt mir ausnehmend gut, viel schöner als das Sammelsurium unterschiedlich hässlicher Keksdosen, das wir sonst so haben. Muss mich arg beherrschen, nicht die anderen drölfzehn Dosen (plus Kerzen und Teller) genauso zu bekleben. Der Hase ist zwar toll, aber man kann auch zuviel des guten haben. Wobei - die eckige Stollendose vielleicht noch? Hmmm. Noch so viel zu tun bis Weihnachten.
Zum Glück bekommen nur 8 Neffen/Nichten und 1 Patenkind Geschenke. Das ist alles fertig bis auf 1 Neffe, der sich warme Socken wünscht. Da eine persönliche Übergabe angestrebt wird, habe ich dafür bis zum 27. Dezember Zeit.
Und Junior soll ins eigene Zimmer ziehen - dafür will ich noch einiges fertigstellen. Ein Teppich. Eine Lampe. Regale. Und wieso haben eigentlich "alle" einen Hasen (oder Elefanten), nur mein Babylein nicht? Skandal!
In diesem Sinne eine geruhsame Weihnachtszeit. Erholt Euch gut!
Dienstag, 12. April 2016
Auf den Nadeln...
Es ist ja nicht so, dass hier gar nichts passiert.
Im Gegenteil: gleich mehrere Projekte sind angefangen, und ein bis zwei weitere schwirren mir im Kopf herum, die ich innerhalb der nächsten vier Wochen gerne noch fertig stellen möchte...
Zum Beispiel hatte ich eine Babydecke angefangen, schlicht weiß, mit einem kleinen Motiv aus rechts-links Maschen.
Hier kann man den sechszackigen Stern gut erkennen...
Ebenfalls erkennen kann man, dass mir nach etwa 2/3 der Decke die Wolle ausging. Das war ja klar. Es handelt sich um eine zu Beginn meiner Bloggerei bei der Hamburger Wollfabrik bestellte Kone mit 200 g Avangard 8000 in reinweiß. Nun zeigt sich, dass ich für die geplante 1 m x 1 m große Decke wohl doch 300 g Garn gebraucht hätte. Letzte Woche konnte ich wegen des Sonderverkaufs in der HWF nichts nachbestellen, und heute ergab ein Anruf dort, dass die gewünschte Farbe nicht mehr im Programm ist. Sie werden mir aber sofort eine Farbkarte mit den aktuellen drei Weißtönen schicken, hoffentlich passt eine davon wenigstens halbwegs dazu. Notfalls muss man halt überfärben.
Bis dahin liegt das Projekt auf dem Wartestapel.
In der Zwischenzeit habe ich eine weitere Strickjacke angeschlagen. Die Kapuzenjacke "Jasper" geisterte vor ein paar Jahren durch "mein" Internet, und seitdem liegt hier auch die Anleitung. Nun habe ich sie endlich einmal angeschlagen, und zwar in der hochgeschätzten grauen Merino-Baumwoll-Mischung, ebenfalls von der HWF, und zwar in weiser Vorraussicht in der Sommergröße 12-18 Monate.
Das glatte Garn lässt das schlichte Muster sehr effektvoll wirken. Das wird nach dem Waschen sicherlich noch schöner. Aber erst einmal fertig stricken. Dieses Projekt dient als Zwischenprojekt ohne hohe Priorität, sobald ich die Decke fertig stellen kann, wird es nach hinten rücken.
Außerdem habe ich ein Spieluhrwerk bestellt, das auf dem Weg zu mir ist. Auf der Suche nach einem geeigneten Tier, in das ich das Werk stopfen kann, habe ich ein-zwei Abende Ravelry durchstöbert und eine Vorauswahl getroffen. Eine Entscheidung ist allerdings noch nicht gefallen. Das Tier muss nämlich groß genug sein, das Spielwerk fest und sicher mit genügend Füllwatte zu umgeben - zum einen, damit es nicht kantig durchgefühlt werden kann, und zum anderen, damit das Spielwerk die richtige Lautstärke hat - nicht zu gedämpft, aber auch nicht zu leise.
...eine Freundin hat sich daran einmal versucht, obwohl ich gar nicht weiß, ob sie je fertig gestellt wurde. Müsste ich mal nachfragen, wie die Erfahrungen waren.
Die Anleitung würde mich ungefähr 3 Pfund kosten, plus möglicherweise Garn.
Die Anleitung und auch Garn wären vorhanden.
Allerdings müsste ich hier meine Häkelkenntnisse komplett auf neue Grundlagen stellen. Mit meinem bisherigen ich-wurstel-mal-irgendwie werde ich da wohl nicht weit kommen. Aber das schadet ja auch erstmal nichts. Das fertige Flugzeug soll etwa 30 cm lang sein und eine ebensolange Flügelspannweite haben - das ist nicht gerade klein, aber es könnte als Mobile aufgehängt werden, was für eine Spieluhr vielleicht gar nicht so doof ist.
Die Anleitung ist mit etwa 7 Euro nicht gerade billig, aber offenbar sehr ausführlich und ihr Geld wert.
Hmmm. Mal sehen, was es wird. Priorität 2, nach Fertigstellung der Decke.
Im Gegenteil: gleich mehrere Projekte sind angefangen, und ein bis zwei weitere schwirren mir im Kopf herum, die ich innerhalb der nächsten vier Wochen gerne noch fertig stellen möchte...
Zum Beispiel hatte ich eine Babydecke angefangen, schlicht weiß, mit einem kleinen Motiv aus rechts-links Maschen.
Hier kann man den sechszackigen Stern gut erkennen...
Ebenfalls erkennen kann man, dass mir nach etwa 2/3 der Decke die Wolle ausging. Das war ja klar. Es handelt sich um eine zu Beginn meiner Bloggerei bei der Hamburger Wollfabrik bestellte Kone mit 200 g Avangard 8000 in reinweiß. Nun zeigt sich, dass ich für die geplante 1 m x 1 m große Decke wohl doch 300 g Garn gebraucht hätte. Letzte Woche konnte ich wegen des Sonderverkaufs in der HWF nichts nachbestellen, und heute ergab ein Anruf dort, dass die gewünschte Farbe nicht mehr im Programm ist. Sie werden mir aber sofort eine Farbkarte mit den aktuellen drei Weißtönen schicken, hoffentlich passt eine davon wenigstens halbwegs dazu. Notfalls muss man halt überfärben.
Bis dahin liegt das Projekt auf dem Wartestapel.
In der Zwischenzeit habe ich eine weitere Strickjacke angeschlagen. Die Kapuzenjacke "Jasper" geisterte vor ein paar Jahren durch "mein" Internet, und seitdem liegt hier auch die Anleitung. Nun habe ich sie endlich einmal angeschlagen, und zwar in der hochgeschätzten grauen Merino-Baumwoll-Mischung, ebenfalls von der HWF, und zwar in weiser Vorraussicht in der Sommergröße 12-18 Monate.
Das glatte Garn lässt das schlichte Muster sehr effektvoll wirken. Das wird nach dem Waschen sicherlich noch schöner. Aber erst einmal fertig stricken. Dieses Projekt dient als Zwischenprojekt ohne hohe Priorität, sobald ich die Decke fertig stellen kann, wird es nach hinten rücken.
Außerdem habe ich ein Spieluhrwerk bestellt, das auf dem Weg zu mir ist. Auf der Suche nach einem geeigneten Tier, in das ich das Werk stopfen kann, habe ich ein-zwei Abende Ravelry durchstöbert und eine Vorauswahl getroffen. Eine Entscheidung ist allerdings noch nicht gefallen. Das Tier muss nämlich groß genug sein, das Spielwerk fest und sicher mit genügend Füllwatte zu umgeben - zum einen, damit es nicht kantig durchgefühlt werden kann, und zum anderen, damit das Spielwerk die richtige Lautstärke hat - nicht zu gedämpft, aber auch nicht zu leise.
- Ursprünglich dachte ich mal an die Nachteule von Alan Dart...
| hulld's Ollie the Owl |
Die Anleitung würde mich ungefähr 3 Pfund kosten, plus möglicherweise Garn.
- Die geliebten Hasen vom Bunnyknitter wären natürlich auch eine Option...
Die Anleitung und auch Garn wären vorhanden.
- Der augenblickliche Favorit ist dieses großartige Meisterwerk textiler Ingenieurskunst:
| © Heidi Bears |
Allerdings müsste ich hier meine Häkelkenntnisse komplett auf neue Grundlagen stellen. Mit meinem bisherigen ich-wurstel-mal-irgendwie werde ich da wohl nicht weit kommen. Aber das schadet ja auch erstmal nichts. Das fertige Flugzeug soll etwa 30 cm lang sein und eine ebensolange Flügelspannweite haben - das ist nicht gerade klein, aber es könnte als Mobile aufgehängt werden, was für eine Spieluhr vielleicht gar nicht so doof ist.
Die Anleitung ist mit etwa 7 Euro nicht gerade billig, aber offenbar sehr ausführlich und ihr Geld wert.
Hmmm. Mal sehen, was es wird. Priorität 2, nach Fertigstellung der Decke.
Mittwoch, 24. Februar 2016
WIP: Baby Sophisticate. So jedenfalls nicht.
Auf der Strickliste stehen auch mehrere Kinderstrickjacken. Ich würde zum Beispiel gerne eine Jasper-Jacke stricken - die Anleitung liegt hier schon ausgedruckt. Allerdings hat man mir gesagt, dass Kapuzen erst bei Kindern interessant sind, die nicht ständig auf dem Rücken liegen, sonst haben sie entweder ständig Kapuzen auf oder einen Knubbel im Rücken. Das hat also noch Zeit.
Außerdem wollte ich eine Baby Sophisticate Jacke - eine RVO-Jacke mit Schalkragen im "Opa"-Stil, und das schien mir genau das richtige zu sein für eine Ergänzung des "Brit-Chic"-Outfits.
Die Anleitung in den beiden kleinsten Größen ist kostenlos, und auch nicht besonders schwierig. Allerdings wollte ich ein dünneres Garn nehmen, als in der Anleitung angegeben ist, nämlich die geliebte Cool Wool.
Machen wir die Rede kürzer als die Mängelliste:
1) Mit Nadelstärke 3 wird mir das viel zu fest. So oft, wie ich das Garn schon verstrickt habe, sollte ich langsam mal wissen, mit welcher Nadelstärke ich es verstricken muss, oder? Offenbar ist meine Fadenspannung sehr unterschiedlich...
2) Die Zunahme auf 50 Rückenmaschen reicht bei dieser festen Fadenspannung nicht für die angepeilte Größe 6-9 Monate (25 cm), sondern kommt nur auf knapp 19-20 cm Brustweite.
3) Ich habe überhaupt nur 2 Knäuele Wolle in dunkelbraun. Der Rest wird nicht für zwei Ärmel, Blende und Schalkragen reichen.
Die Jacke wird geribbelt und nach einer angemessenen Zeit Stubenarrest möglicherweise gestreift wieder auferstehen. Vielleicht auch mit andersfarbigen Ärmeln (sozusagen als Intarsien gearbeitet).
Außerdem wollte ich eine Baby Sophisticate Jacke - eine RVO-Jacke mit Schalkragen im "Opa"-Stil, und das schien mir genau das richtige zu sein für eine Ergänzung des "Brit-Chic"-Outfits.
Die Anleitung in den beiden kleinsten Größen ist kostenlos, und auch nicht besonders schwierig. Allerdings wollte ich ein dünneres Garn nehmen, als in der Anleitung angegeben ist, nämlich die geliebte Cool Wool.
Machen wir die Rede kürzer als die Mängelliste:
1) Mit Nadelstärke 3 wird mir das viel zu fest. So oft, wie ich das Garn schon verstrickt habe, sollte ich langsam mal wissen, mit welcher Nadelstärke ich es verstricken muss, oder? Offenbar ist meine Fadenspannung sehr unterschiedlich...
2) Die Zunahme auf 50 Rückenmaschen reicht bei dieser festen Fadenspannung nicht für die angepeilte Größe 6-9 Monate (25 cm), sondern kommt nur auf knapp 19-20 cm Brustweite.
3) Ich habe überhaupt nur 2 Knäuele Wolle in dunkelbraun. Der Rest wird nicht für zwei Ärmel, Blende und Schalkragen reichen.
Die Jacke wird geribbelt und nach einer angemessenen Zeit Stubenarrest möglicherweise gestreift wieder auferstehen. Vielleicht auch mit andersfarbigen Ärmeln (sozusagen als Intarsien gearbeitet).
Mittwoch, 17. Februar 2016
FO: Brit-Chic Größe 80.
Meine momentanen Nähprojekte profitieren natürlich sehr davon, dass zur Zeit kein tatsächliches reales Baby mich davon abhält, mich stundenlang mit Stoff aussuchen, zuschneiden, bügeln und nähen zu beschäftigen. Zugleich ist es ohne ein echtes Modell gar nicht so einfach zu erraten, wie groß das zu benähende Kind zu welchem Zeitpunkt denn wohl sein wird. Ich verlasse mich daher auf die standardisierten Durchschnittsgrößen in dieser Tabelle, und hoffe, dass das ungefähr hinhaut. Zumindest, wenn das vernähte Schnittmuster eine "offizielle" Größenangabe hat, und nicht nur, wie bei den zuletzt vernähten Mustern von ShwinandShwin, ein "meinem Kind hat das mit 3 Monaten gepasst"...
Laut meiner Schwägerin beinhalten die drei bereits vorsortierten Kisten mit ererbter jungstauglicher Babykleidung alles, was das Herz begehrt bis etwa Größe 80. Größe 80 entspricht laut Tabelle 10-12 Monaten, oder aber, wenn die Kinder kräftig ausfallen, was in meiner Familie gar nicht ungewöhnlich wäre, 7-12 Monate... vorausgesetzt, es handelt sich um ein mitwachsendes Kleidungstück. Also Wintersachen. Wintersachen kann ich.
Und der Vorsatz war, eine Hose passend zu diesem grünen Eulen-Pullunder zu fertigen, der ja von 9-12 Monaten passen soll.
Glücklicherweise habe ich in der Upcycling Kiste noch einen alten Rock gefunden, den ich immer mochte, aber nie getragen habe - er saß einfach nie gut, rutschte hoch, sodass das Futter blitzte, und war mir auch eine Handbreit zu kurz. Inzwischen ist er zudem etwa 10 Größen zu klein...
Ein bißchen schneiden, ein bißchen bügeln, und die hervorragende Anleitung "Pumphose Frida2.0" vom Milchmonster, die ich in der kleinsten, kostenlosen Version ja schon probegenäht und für tauglich befunden hatte - et voilà!
Eine sehr britische Knickerbockerhose!
Die extra-langen Bündchen wachsen mit, lassen sich aber mittels Umkrempeln auch kürzen, und erinnern an Kniestrümpfe. Dabei fiel mir die Auswahl der richtigen Bündchenfarbe am schwersten. Denn laut "Gentleman-Blog" soll man die Farbe der Strümpfe mit dem gesamten Outfit abstimmen... Genau genommen heißt es dort:
...die langen Bündchen simulieren ja irgendwie doch die Strümpfe. Weiß wäre zu hart. Dunkelblau hat mich nicht überzeugt. Weinrot wäre eine echte Option...
Aber der Meinige war für flaschengrün. Und der Eulenpullunder ist ja auch grün. Voilà!
So sieht das aus.
Die Hose folgt genau der Anleitung für eine "Frida 2.0" mit innenliegenden Taschen. Allerdings habe ich den möglicherweise kratzigen Wollstoff mit einem weichen Jersey gefüttert. So wird die Hose zwar noch etwas wärmer, aber das schadet ja nicht unbedingt. Dafür kann man evtl. auf eine Strumpfhose verzichten.
Nur auf der Rückseite habe ich etwas improvisiert - runde Taschen schienen mir unpassend, keine Taschen fand ich auch doof. Also habe ich Taschenklappen in der Breite des Taschenmusters improvisiert und angenäht - sie ohne jede Funktion. Man könnte noch Knöpfe aufnähen, aber das scheint mir nicht nötig. Außerdem würde das Kind wahrscheinlich genau darauf liegen oder sitzen, was möglicherweise trotz Windelpolster unbequem wäre. Nein, nein, wir lassen das so.
Außer natürlich, dass wir jetzt noch passende Schuhe und eine karierte Schirmmütze brauchen. Is' klar, oder?
Und mit einer passenden Strickjacke, zum Beispiel der Baby Sophisticate, würde das hier auch mal wieder zum Strickblog werden...
Laut meiner Schwägerin beinhalten die drei bereits vorsortierten Kisten mit ererbter jungstauglicher Babykleidung alles, was das Herz begehrt bis etwa Größe 80. Größe 80 entspricht laut Tabelle 10-12 Monaten, oder aber, wenn die Kinder kräftig ausfallen, was in meiner Familie gar nicht ungewöhnlich wäre, 7-12 Monate... vorausgesetzt, es handelt sich um ein mitwachsendes Kleidungstück. Also Wintersachen. Wintersachen kann ich.
Und der Vorsatz war, eine Hose passend zu diesem grünen Eulen-Pullunder zu fertigen, der ja von 9-12 Monaten passen soll.
Glücklicherweise habe ich in der Upcycling Kiste noch einen alten Rock gefunden, den ich immer mochte, aber nie getragen habe - er saß einfach nie gut, rutschte hoch, sodass das Futter blitzte, und war mir auch eine Handbreit zu kurz. Inzwischen ist er zudem etwa 10 Größen zu klein...
Ein bißchen schneiden, ein bißchen bügeln, und die hervorragende Anleitung "Pumphose Frida2.0" vom Milchmonster, die ich in der kleinsten, kostenlosen Version ja schon probegenäht und für tauglich befunden hatte - et voilà!
Eine sehr britische Knickerbockerhose!
Die extra-langen Bündchen wachsen mit, lassen sich aber mittels Umkrempeln auch kürzen, und erinnern an Kniestrümpfe. Dabei fiel mir die Auswahl der richtigen Bündchenfarbe am schwersten. Denn laut "Gentleman-Blog" soll man die Farbe der Strümpfe mit dem gesamten Outfit abstimmen... Genau genommen heißt es dort:
"Braune Strümpfe (wenn auch oftmals verschmäht) schmeicheln indes braunen Cord- und Tweedanzügen, zu denen auch weinrote und flaschengrüne Strümpfe denkbar sind." (http://www.gentleman-blog.de/2013/04/26/struempfe-socken-schuhe-hose/), Hervorhebung von mir, Link im OriginalBraun war mir dann doch zu langweilig für eine Kinderhose...
...die langen Bündchen simulieren ja irgendwie doch die Strümpfe. Weiß wäre zu hart. Dunkelblau hat mich nicht überzeugt. Weinrot wäre eine echte Option...
Aber der Meinige war für flaschengrün. Und der Eulenpullunder ist ja auch grün. Voilà!
So sieht das aus.
Die Hose folgt genau der Anleitung für eine "Frida 2.0" mit innenliegenden Taschen. Allerdings habe ich den möglicherweise kratzigen Wollstoff mit einem weichen Jersey gefüttert. So wird die Hose zwar noch etwas wärmer, aber das schadet ja nicht unbedingt. Dafür kann man evtl. auf eine Strumpfhose verzichten.
Nur auf der Rückseite habe ich etwas improvisiert - runde Taschen schienen mir unpassend, keine Taschen fand ich auch doof. Also habe ich Taschenklappen in der Breite des Taschenmusters improvisiert und angenäht - sie ohne jede Funktion. Man könnte noch Knöpfe aufnähen, aber das scheint mir nicht nötig. Außerdem würde das Kind wahrscheinlich genau darauf liegen oder sitzen, was möglicherweise trotz Windelpolster unbequem wäre. Nein, nein, wir lassen das so.
Außer natürlich, dass wir jetzt noch passende Schuhe und eine karierte Schirmmütze brauchen. Is' klar, oder?
Und mit einer passenden Strickjacke, zum Beispiel der Baby Sophisticate, würde das hier auch mal wieder zum Strickblog werden...
Mittwoch, 21. Oktober 2015
Unboxed.
Als ich neulich mit Euch das hübsche Wollpaket vom mylys in Hamburg geöffnet habe, gingen die Spekulationen auf Eurer Seite ja schon los. Leider war das damals ein Handyblogpost unter Zeitdruck, daher konnte ich nicht so viel zu der Wolle sagen.
Es fing alles damit an, dass bei mylys Sommerschlussverkauf war, und ich gedachte, ein Schnäppchen zu machen.
Da ich aber inzwischen sicherheitshalber 1kg Wolle pro Pulloverprojekt kaufe (ja, das ist großzügig bemessen, aber man will ja auch nicht auf den letzten Metern ohne Garn dastehen), habe ich im Endeffekt für meine Wunschgarne den normalen Preis ausgeben müssen - seufz. So geht das: erst wird man im "Sale!!!"-Modus angefixt, dann muss man einige Strängchen nachbestellen... Nuja.
Jedenfalls habe ich jetzt jeweils ein Kilo Cascade 220, bei Ravelry ein absolutes "workhorse-yarn" in der gloriosen Farbe "Erpel" (mallard).
Und ein Kilo Schoppel Wolle Relikt in einem stumpfen Braun namens "Mokkamelange".
Dieses soll mal eine Gwendolyn oder ein ähnlich rustikaler Zopfpullover werden - ich liebe die Kapuze, würde sie aber wahrscheinlich unpraktisch finden. Vielleicht auch eine Zopfjacke? Mal schauen.
Die Cascade hingegen soll zu einem echten Meisterstück werden.
Vor anderthalb Jahren traf ich eine nette Frau, die einen fantastischen Woll-Strickblazer in einem senfgelben Rippenmuster trug, der ihr so ausgezeichnet stand, dass ich sie gleich darauf ansprechen musste. Wir haben in den folgenden fünf Wochen sehr viel zusammen gestrickt, leider habe ich ihre E-mail-Adresse verschlampt...
Seither möchte ich auch so einen kleidsam-bequemen Strickblazer. Nur eben nicht in senfgelb. Und nicht in Rippen. Aber dafür ziemlich genau so, wie Hinterm Stein ihr Masterpiece entworfen hat. Sie ist ja ohnehin eine der tollsten Designerinnen auf Ravelry, ich habe die Hälfte ihrer Sachen in meiner Queue, einfach alle sind elegant, zeitlos, tragbar und überhaupt. Und eine Freundin aus dem Stricktreffen strickt gerade sehr viel von ihr und ist von den Anleitungen begeistert.
Hier also eine erste Maschenprobe der Cascade - die ein empfohlenes Garn für die Anleitung ist - und der feste Entschluss, demnächst eine schicke neue Strickjacke zu haben.
Die Jacke wird (leider, denn das wird irgendwann umständlich groß) in einem Stück nahtlos von oben gestrickt, und ich habe bereits den zweiten, diesmal erfolgreichen Anlauf hinter mir, die Schulterpartie zu stricken.
Und dann verlies mich die Stricklust.
Umpf. Ich kann mich gerade nicht aufraffen. Durch die viele "Vokabellernerei" für die Iso-Normen hat sich endlich einmal das blöde Überbein auf meinem linken Handrücken zurückgebildet, und überhaupt will ich kleine, schnelle Erfolgserlebnisse.
Vielleicht muss ich mal mit meiner Schwägerin telefonieren, da ist doch im März ein neuer Neffe (oder Nichte) fällig? Seufz.
Mag mir jemand ein Meisterstück stricken?
Es fing alles damit an, dass bei mylys Sommerschlussverkauf war, und ich gedachte, ein Schnäppchen zu machen.
Da ich aber inzwischen sicherheitshalber 1kg Wolle pro Pulloverprojekt kaufe (ja, das ist großzügig bemessen, aber man will ja auch nicht auf den letzten Metern ohne Garn dastehen), habe ich im Endeffekt für meine Wunschgarne den normalen Preis ausgeben müssen - seufz. So geht das: erst wird man im "Sale!!!"-Modus angefixt, dann muss man einige Strängchen nachbestellen... Nuja.
Jedenfalls habe ich jetzt jeweils ein Kilo Cascade 220, bei Ravelry ein absolutes "workhorse-yarn" in der gloriosen Farbe "Erpel" (mallard).
Und ein Kilo Schoppel Wolle Relikt in einem stumpfen Braun namens "Mokkamelange".
Dieses soll mal eine Gwendolyn oder ein ähnlich rustikaler Zopfpullover werden - ich liebe die Kapuze, würde sie aber wahrscheinlich unpraktisch finden. Vielleicht auch eine Zopfjacke? Mal schauen.
Die Cascade hingegen soll zu einem echten Meisterstück werden.
Vor anderthalb Jahren traf ich eine nette Frau, die einen fantastischen Woll-Strickblazer in einem senfgelben Rippenmuster trug, der ihr so ausgezeichnet stand, dass ich sie gleich darauf ansprechen musste. Wir haben in den folgenden fünf Wochen sehr viel zusammen gestrickt, leider habe ich ihre E-mail-Adresse verschlampt...
Seither möchte ich auch so einen kleidsam-bequemen Strickblazer. Nur eben nicht in senfgelb. Und nicht in Rippen. Aber dafür ziemlich genau so, wie Hinterm Stein ihr Masterpiece entworfen hat. Sie ist ja ohnehin eine der tollsten Designerinnen auf Ravelry, ich habe die Hälfte ihrer Sachen in meiner Queue, einfach alle sind elegant, zeitlos, tragbar und überhaupt. Und eine Freundin aus dem Stricktreffen strickt gerade sehr viel von ihr und ist von den Anleitungen begeistert.
| komischer Blaustich... |
Die Jacke wird (leider, denn das wird irgendwann umständlich groß) in einem Stück nahtlos von oben gestrickt, und ich habe bereits den zweiten, diesmal erfolgreichen Anlauf hinter mir, die Schulterpartie zu stricken.
Und dann verlies mich die Stricklust.
Umpf. Ich kann mich gerade nicht aufraffen. Durch die viele "Vokabellernerei" für die Iso-Normen hat sich endlich einmal das blöde Überbein auf meinem linken Handrücken zurückgebildet, und überhaupt will ich kleine, schnelle Erfolgserlebnisse.
Vielleicht muss ich mal mit meiner Schwägerin telefonieren, da ist doch im März ein neuer Neffe (oder Nichte) fällig? Seufz.
Mag mir jemand ein Meisterstück stricken?
Samstag, 17. Oktober 2015
Vom Projektmanagement zum Qualitätsmanagement.
Meine Güte!
Wo sind bloß die letzten vier Wochen hingeflogen? Eben noch hatten wir einen wunderbar-sonnigen Spätsommer, und schon hat es (andernorts) geschneit... Hier bei uns ist ein herbstliches Usselwetter, das hervorragend zu meiner fast schon chronischen Erkältung passt und meines Erachtens seiner Zeit um mindestens einen Monat voraus ist.
Übrigens weiß ich natürlich ganz genau, wohin die Zeit verflogen ist, nämlich in eine ganz erstaunlich anstrengende Fortbildung. Ich habe mich nämlich binnen 5 Wochen in Vollzeit zum Qualitätsmanager und Qualitätsauditor (IHK) fortbilden lassen. Und obwohl ich sicherlich diejenige im Raum war, die die meiste Erfahrung mit lebenslangem Lernen hatte und am ehesten in einer Lernroutine steckte, so musste ich doch, wie alle anderen auch, vor allen Dingen ganz knallhart Vokabeln bimsen und mich in die merkwürdigen ISO-Norm-Formulierungen einwurschteln. Und da ich ebenfalls diejenige war, die ihrerseits garantiert die geringste praktische Erfahrung mit der Fertigungsindustrie hat, war ich beileibe nicht die Klassenbeste. (Ehrgeiz! Ich bin soo ehrgeizig. Es ist ein Kreuz!)
Immerhin habe ich beide Prüfungen bestanden, mal sehen, wohin mich das führt. Aber keine Angst - der Blogname und auch mein Pseudoynm bleiben gleich, man kann sich ja dann doch nicht alle naselang eine neue Identität zulegen. Dennoch ist mir schon seit einiger Zeit aufgefallen, dass sich mein Blogstil vom projektbegleitenden Meilenstein-Bloggen mit überraschenden wieder-was-gelernt Einsprengseln gewandelt hat zum hauptsächlichen Vorstellen verschiedener FOs. Für (neue) Leserschaft interessant ist dabei wahrscheinlich maximal meine Einschätzung der Anleitungen. Was Ihr treuen Leser_innen hier wollt weiß ich ohnehin nicht. (Aber ich freue mich!) Und natürlich sind meine Ansprüche an die Qualität der von mir erzeugten Strickwaren mit der zunehmenden Übung mächtig gewachsen. Dass ich mich dabei immer noch als "Anfängerin" einschätze, hat eine strick-spinnende Kollegin von mir zu meiner Überraschung schon vor mehreren Jahren zum amüsierten Kopfschütteln verleitet.
Nun ja. Ich habe zwar gerade eine kleine Flaute, denn bei dem ganzen Gelerne - zum Glück ist das erst einmal vorbei! - kam ich nicht zu viel blogfähiger Projektarbeit, aber ich werde die Gelegenheit nutzen und eine Reihe FOs vorstellen, die sich hier im Hintergrund schon seit einigen Wochen stapeln. Seid Ihr bereit?
Morgen geht es los!
Wo sind bloß die letzten vier Wochen hingeflogen? Eben noch hatten wir einen wunderbar-sonnigen Spätsommer, und schon hat es (andernorts) geschneit... Hier bei uns ist ein herbstliches Usselwetter, das hervorragend zu meiner fast schon chronischen Erkältung passt und meines Erachtens seiner Zeit um mindestens einen Monat voraus ist.
Übrigens weiß ich natürlich ganz genau, wohin die Zeit verflogen ist, nämlich in eine ganz erstaunlich anstrengende Fortbildung. Ich habe mich nämlich binnen 5 Wochen in Vollzeit zum Qualitätsmanager und Qualitätsauditor (IHK) fortbilden lassen. Und obwohl ich sicherlich diejenige im Raum war, die die meiste Erfahrung mit lebenslangem Lernen hatte und am ehesten in einer Lernroutine steckte, so musste ich doch, wie alle anderen auch, vor allen Dingen ganz knallhart Vokabeln bimsen und mich in die merkwürdigen ISO-Norm-Formulierungen einwurschteln. Und da ich ebenfalls diejenige war, die ihrerseits garantiert die geringste praktische Erfahrung mit der Fertigungsindustrie hat, war ich beileibe nicht die Klassenbeste. (Ehrgeiz! Ich bin soo ehrgeizig. Es ist ein Kreuz!)
Immerhin habe ich beide Prüfungen bestanden, mal sehen, wohin mich das führt. Aber keine Angst - der Blogname und auch mein Pseudoynm bleiben gleich, man kann sich ja dann doch nicht alle naselang eine neue Identität zulegen. Dennoch ist mir schon seit einiger Zeit aufgefallen, dass sich mein Blogstil vom projektbegleitenden Meilenstein-Bloggen mit überraschenden wieder-was-gelernt Einsprengseln gewandelt hat zum hauptsächlichen Vorstellen verschiedener FOs. Für (neue) Leserschaft interessant ist dabei wahrscheinlich maximal meine Einschätzung der Anleitungen. Was Ihr treuen Leser_innen hier wollt weiß ich ohnehin nicht. (Aber ich freue mich!) Und natürlich sind meine Ansprüche an die Qualität der von mir erzeugten Strickwaren mit der zunehmenden Übung mächtig gewachsen. Dass ich mich dabei immer noch als "Anfängerin" einschätze, hat eine strick-spinnende Kollegin von mir zu meiner Überraschung schon vor mehreren Jahren zum amüsierten Kopfschütteln verleitet.
Nun ja. Ich habe zwar gerade eine kleine Flaute, denn bei dem ganzen Gelerne - zum Glück ist das erst einmal vorbei! - kam ich nicht zu viel blogfähiger Projektarbeit, aber ich werde die Gelegenheit nutzen und eine Reihe FOs vorstellen, die sich hier im Hintergrund schon seit einigen Wochen stapeln. Seid Ihr bereit?
Morgen geht es los!
Mittwoch, 16. September 2015
Montag, 14. September 2015
500!
Dies ist mein fünfhundertster Blogpost und ich habe lange überlegt, was ich schreiben soll.
Für ein schlichtes Fortschrittsupdate war mir das Blogiläum eigentlich etwas zu schade.
Vielmehr denke ich, es wäre angebracht, eine kleine Rückschau zu halten...
Angetreten bin ich im Januar 2010 mit dem Ziel, all die selbst gefertigten Dinge, dich ich über das Jahr produziere, zu dokumentieren, damit ich am Ende des Jahres noch weiß, was ich eigentlich alles geleistet habe.
Dieser Anspruch hat sich auch über die Jahre nicht geändert. Doch habe ich anfangs noch deutlich häufiger den langsam wachsenden Fortschrittsprozess gezeigt, Stück für Stück wachsende Pullover oder Socken oder Anleitungen, nicht selten auch mit Fragen zu akuten Problemen und Herausforderungen. Seither habe ich sehr viel dazu gelernt, Routine erworben und zeige daher in der Regel nur noch das fertige Modell.
Letzeres aber mittels eines schematischen Rasters, das über die Jahre kaum verändert wurde, und das jenseits von Ravelry die Vor- und Nachteile bspw. einer Anleitung aufzählen soll und möglicherweise auch anderen als Entscheidungshilfe dienen kann.
Der Großteil der Projekte ist gestrickt und aus Wolle, es gibt aber, wie angekündigt, auch Fertiges aus der Küche, der Nähmaschine, oder anderen Bastelwerkstätten. Das kommt immer darauf an, was hier gerade spannend ist oder gebraucht wird.
Über die Jahre hat sich eine feste, wenn auch größtenteils stumme Leserschaft entwickelt.
Das macht mir Spaß und Freude, und es gingen schon einige Päckchen in der realen Welt hin und her. Einige sind weitergezogen, andere sind dazu gekommen. Rege Diskussion gibt es selten, das liegt sicher auch an meinen verzögerten Antworten und der Tatsache, dass ich nicht oft Fragen aufwerfe. Viele meiner Posts sind eine reine Gedächtnisstütze und ungeachtet des Stils, der hoffentlich auch für andere lesbar und lustig ist, irgendwie doch immer an mich selbst gerichtet.
Dennoch habe ich zur Zeit 71 feste Google-Follower (danke an Euch!), und viele weitere kommen regelmäßig über Feedreader, Suchmaschinen oder Blogrolls auf anderen Seiten bei mir vorbei. Sogar meine Mutter guckt ab und zu rein - Wie schön, dass Ihr alle immer noch interessiert seid!
In den letzten fünfeinhalb Jahren habt Ihr ungefähr 300.000 Mal diese Seite aufgerufen, was für ein kleines deutschsprachiges Handarbeitsblog gar nicht soo übel ist. :-)
Die regelmäßige Leserschaft kommt in der Regel per feedreader, also wenn ich tatsächlich etwas veröffentliche - was in letzter Zeit leider etwas unregelmäßig geworden ist. (Ich poste lieber, wenn ich etwas zu sagen habe.) Die Laufkundschaft findet sich über google ein, und scheint mit ganz unterschiedlichen Fragen zu kommen. In der Regel scheine ich diese auch beantworten zu können, jedenfalls ist nichts wirklich abstruses dabei. Außer vielleicht "häkeln genetik". (Nein, Häkeln liegt nicht in den Genen. Man muss es lernen, wie alle anderen Sachen auch. Ist aber gar nicht so schwer, geh einfach zu Youtube und lass dir alles zeigen!)
Sprachbedingt kommen die meisten von Euch aus Deutschland, aber auch aus den USA, Österreich, Irland, Schweiz, Frankreich und Dänemark werden Seitenaufrufe registriert. Sogar in Rußland, der Ukraine und China scheine ich Leser zu haben - erstaunlich! (oder steht da nur der Server?)
Für ein schlichtes Fortschrittsupdate war mir das Blogiläum eigentlich etwas zu schade.
Vielmehr denke ich, es wäre angebracht, eine kleine Rückschau zu halten...
| http://img.pandawhale.com/40390-pusheen-cat-career-option-gif-WJ0w.gif |
Dieser Anspruch hat sich auch über die Jahre nicht geändert. Doch habe ich anfangs noch deutlich häufiger den langsam wachsenden Fortschrittsprozess gezeigt, Stück für Stück wachsende Pullover oder Socken oder Anleitungen, nicht selten auch mit Fragen zu akuten Problemen und Herausforderungen. Seither habe ich sehr viel dazu gelernt, Routine erworben und zeige daher in der Regel nur noch das fertige Modell.
Letzeres aber mittels eines schematischen Rasters, das über die Jahre kaum verändert wurde, und das jenseits von Ravelry die Vor- und Nachteile bspw. einer Anleitung aufzählen soll und möglicherweise auch anderen als Entscheidungshilfe dienen kann.
Der Großteil der Projekte ist gestrickt und aus Wolle, es gibt aber, wie angekündigt, auch Fertiges aus der Küche, der Nähmaschine, oder anderen Bastelwerkstätten. Das kommt immer darauf an, was hier gerade spannend ist oder gebraucht wird.
Über die Jahre hat sich eine feste, wenn auch größtenteils stumme Leserschaft entwickelt.
Das macht mir Spaß und Freude, und es gingen schon einige Päckchen in der realen Welt hin und her. Einige sind weitergezogen, andere sind dazu gekommen. Rege Diskussion gibt es selten, das liegt sicher auch an meinen verzögerten Antworten und der Tatsache, dass ich nicht oft Fragen aufwerfe. Viele meiner Posts sind eine reine Gedächtnisstütze und ungeachtet des Stils, der hoffentlich auch für andere lesbar und lustig ist, irgendwie doch immer an mich selbst gerichtet.
Dennoch habe ich zur Zeit 71 feste Google-Follower (danke an Euch!), und viele weitere kommen regelmäßig über Feedreader, Suchmaschinen oder Blogrolls auf anderen Seiten bei mir vorbei. Sogar meine Mutter guckt ab und zu rein - Wie schön, dass Ihr alle immer noch interessiert seid!
| http://data.whicdn.com/images/66576818/large.gif |
Die regelmäßige Leserschaft kommt in der Regel per feedreader, also wenn ich tatsächlich etwas veröffentliche - was in letzter Zeit leider etwas unregelmäßig geworden ist. (Ich poste lieber, wenn ich etwas zu sagen habe.) Die Laufkundschaft findet sich über google ein, und scheint mit ganz unterschiedlichen Fragen zu kommen. In der Regel scheine ich diese auch beantworten zu können, jedenfalls ist nichts wirklich abstruses dabei. Außer vielleicht "häkeln genetik". (Nein, Häkeln liegt nicht in den Genen. Man muss es lernen, wie alle anderen Sachen auch. Ist aber gar nicht so schwer, geh einfach zu Youtube und lass dir alles zeigen!)
Sprachbedingt kommen die meisten von Euch aus Deutschland, aber auch aus den USA, Österreich, Irland, Schweiz, Frankreich und Dänemark werden Seitenaufrufe registriert. Sogar in Rußland, der Ukraine und China scheine ich Leser zu haben - erstaunlich! (oder steht da nur der Server?)
| Der bei weitem beliebteste Post aller Zeiten ist das FO zur "Schlumpfine-Mütze" - mehr als 20.000 Aufrufe gab es dazu seit 2011. Mit weitem Abstand streiten sich, bei jeweils ungefähr 3.600 Aufrufen, ein Tutorial zum Fertigen von Briefumschlägen und ein Post zum Blocken von Socken um die Plätze 2 und 3. Dann folgen Artikel zum Combination Knitting und Steeks, die alle deutlich machen, wie wichtig eine aussagekräftige Überschrift ist. (SEO! übrigens hat Martine in ihrem Blog-Block viel Interessantes zum Bloggen erzählt. Lest da mal rein - sehr interessant, auch wenn ihr weniger professionelle Ansprüche habt und nur zum Privatvergnügen bloggt.) (Martine, ich vermisse Dein Strickblog. So schade, dass du es ganz aus dem Netz gezogen hast...) | ||||
| Klar ist, dass auch meine alten Artikel noch gelesen werden, und das finde ich schön. Hoffentlich helfen sie immer noch weiter. | ||||
| Wenn ich mal etwas Muße habe, werde ich mir auch mal wieder ein neues Bloglayout gönnen. Dieses ist etwas veraltet, etwas langweilig, etwas schwer lesbar. Momentan fehlt mir dazu aber die Energie. Bald! Bald! | ||||
| Bis dahin bleibt mir wohlgesonnen - solange ich noch Sachen mache, und Ihr darüber lesen wollt, schreibe ich weiter. Danke fürs Mitlesen! | ||||
| Und demnächst: Nesselwollreste aufbrauchen - die Mütze. | ||||
Donnerstag, 27. August 2015
Der geniale Handschuh Workshop. Eine Rezension.
Meine Erfahrung mit dem Stricken von Handschuhen beschränkte sich bisher auf die geliebten Fäustlinge und ein Paar fingerlose Handschuhe.
Beide sind inzwischen ganz oder teilweise verschollen. Neue Handschuhe müssen her.
Hilfreich war das bereits erwähnte Buch von Ewa Jostes: Der geniale Handschuh Workshop.
Es behandelt ausführlich alles, was man zum Handschuhstricken wissen muss, und eignet sich sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene.
Aufbau:
Ausgehend von den absoluten Grundlagenn - Materialien (Garne, Pflege, Nadeln...) -
werden zwei Basismodelle (Fäustling und Fingerhandschuh) vorgestellt, die dann Kapitel für Kapitel erarbeitet werden. Hilfreich fand ich die Tabellen mit Standardmaßen und Hinweisen zum Ausmessen der eigenen (oder zu bestrickenden) Hände.
Dann geht es los mit unterschiedlichen Maschenanschlägen, darunter auch einige dekorative Methoden.
Dann werden verschiedene Bündchen gezeigt, bevor es mit dem Daumen weiter geht.
Texte und Schema-Zeichnungen erklärén verständlich, welche "typischen" Möglichkeiten es gibt, einen Daumen einzustricken und wo die Vor-und Nachteile liegen bezüglich Passform aber auch Musterverwendung. Es folgen Kapitel zu Fausthandschuhen und Fingerhandschuhen, wobei letzteres Finger für Finger einzeln vorgeht - selbst unterschiedliche Fingerspitzen werden vorgestellt. Dabei gefallen mir die schlichten Fotos, auf denen man dank unterschiedlicher Garnfarben gut erkennen kann, worum es gerade geht.
Auch Übersichtstabellen zu Maschenanzahl und Fingerlänge für die Sockenwollstärken vierfädig und sechsfädig erleichtern die Orientierung. Schade, dass diese Tabellen nicht als herauslösbares Einzelblatt dem Buch beigelegt wurden, denn das wäre durchaus praktisch. Immerhin kann man sie bei der Autorin direkt erwerben - der Bedarf wurde also erkannt.
Und wenn man eine CD mit Video-Tutorials beilegen kann (die ich nicht benutzt oder angeguckt habe, aber von anderen LeserInnen als hilfreich eingestuft wurden), dann wäre das doch sicherlich auch noch möglich gewesen?
Das Buch endet mit einer Anleitung, wie man Handschuhe auch von der Spitze abwärts, mit der Rundstricknadel (statt Nadelspiel) und quer stricken kann. Zuguterletzt gibt es noch 11 Anleitungen für konkrete Modelle, von denen einige auch ganz hübsch sind.
Meines Erachtens ist in diesem Buch alles zusammengefasst, was man zum Handschuhstricken wissen muss. Mir hat es daher sehr geholfen. Es bietet einen guten Überblick darüber, wie Handschuhe normalerweise konstruiert werden, und Hinweise auf ungewöhnlichere Konstruktionen, mit denen interessante Effekte erzielt werden können. Einmal durchgearbeitet, sollte jede/r in der Lage sein, eigene Handschuhe zu stricken und das Grundmodell zu adaptieren.
Trotzdem findet sich im Netz auch allerlei Kritik, vor allem an den konkreten Zahlenangaben in den Anleitungen. Da ich mich eher am Rezept orientiert habe, ist mir das nicht aufgefallen. Auch bin ich inzwischen erfahren genug, im Zweifel einfach zu improvisieren. Beispielsweise wird beim Daumenzwickel zwar gesagt, dass man Maschen zunehmen soll, aber nicht, in welche Richtung sie geneigt sein sollen. Für N00bies ist wahrscheinlich sogar die Platzierung der Zunahmen etwas unverständlich, das hätte man besser lösen können - ich hatte damit kein Problem, weil ich die fehlende Information aus Erfahrungswerten ergänzen konnte und mir daher noch nicht einmal aufgefallen war, wie unklar die Angabe für Totalanfänger möglicherweise sein kann. Dann wiederum - dafür sind ja auch die Fotos da.
Fazit:
Empfehlenswert. Obwohl sich das Buch auch an Anfänger richtet, können Situationen vorkommen, in denen man mit Grundkenntnissen oder gesundem Menschenverstand schneller weiterkommt.
Deshalb stricken wir ab morgen meinen zweiten Handschuh gemeinsam. Das sollte alle Unklarheiten hoffentlich ausräumen. Oder andere Unklarheiten schaffen... Das sehen wir dann ja...
Übrigens - falls es jemanden interessieren sollte: Der Buchlink geht zu Amazon, aber davon habe ich nichts. Man kann das Buch überall kaufen, zum Beispiel direkt bei der Autorin - dann gibte es auch die erwähnte Tabelle dazu. Ich habe das Buch schon vor einigen Jahren irgendwo erworben und selbst bezahlt und bekomme für diese Rezension weder Geld noch gute Worte (oder Sachleistungen). Leider. Dies ist mein Blog, es enthält meine Meinung. Eure Eurung könnt Ihr in die Kommentare schreiben oder in eigene Blogs, oder für Euch behalten.
Beide sind inzwischen ganz oder teilweise verschollen. Neue Handschuhe müssen her.
Hilfreich war das bereits erwähnte Buch von Ewa Jostes: Der geniale Handschuh Workshop.
Es behandelt ausführlich alles, was man zum Handschuhstricken wissen muss, und eignet sich sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene.
Aufbau:
Ausgehend von den absoluten Grundlagenn - Materialien (Garne, Pflege, Nadeln...) -
werden zwei Basismodelle (Fäustling und Fingerhandschuh) vorgestellt, die dann Kapitel für Kapitel erarbeitet werden. Hilfreich fand ich die Tabellen mit Standardmaßen und Hinweisen zum Ausmessen der eigenen (oder zu bestrickenden) Hände.
Dann geht es los mit unterschiedlichen Maschenanschlägen, darunter auch einige dekorative Methoden.
Dann werden verschiedene Bündchen gezeigt, bevor es mit dem Daumen weiter geht.
Texte und Schema-Zeichnungen erklärén verständlich, welche "typischen" Möglichkeiten es gibt, einen Daumen einzustricken und wo die Vor-und Nachteile liegen bezüglich Passform aber auch Musterverwendung. Es folgen Kapitel zu Fausthandschuhen und Fingerhandschuhen, wobei letzteres Finger für Finger einzeln vorgeht - selbst unterschiedliche Fingerspitzen werden vorgestellt. Dabei gefallen mir die schlichten Fotos, auf denen man dank unterschiedlicher Garnfarben gut erkennen kann, worum es gerade geht.
Auch Übersichtstabellen zu Maschenanzahl und Fingerlänge für die Sockenwollstärken vierfädig und sechsfädig erleichtern die Orientierung. Schade, dass diese Tabellen nicht als herauslösbares Einzelblatt dem Buch beigelegt wurden, denn das wäre durchaus praktisch. Immerhin kann man sie bei der Autorin direkt erwerben - der Bedarf wurde also erkannt.
Und wenn man eine CD mit Video-Tutorials beilegen kann (die ich nicht benutzt oder angeguckt habe, aber von anderen LeserInnen als hilfreich eingestuft wurden), dann wäre das doch sicherlich auch noch möglich gewesen?
Das Buch endet mit einer Anleitung, wie man Handschuhe auch von der Spitze abwärts, mit der Rundstricknadel (statt Nadelspiel) und quer stricken kann. Zuguterletzt gibt es noch 11 Anleitungen für konkrete Modelle, von denen einige auch ganz hübsch sind.
Meines Erachtens ist in diesem Buch alles zusammengefasst, was man zum Handschuhstricken wissen muss. Mir hat es daher sehr geholfen. Es bietet einen guten Überblick darüber, wie Handschuhe normalerweise konstruiert werden, und Hinweise auf ungewöhnlichere Konstruktionen, mit denen interessante Effekte erzielt werden können. Einmal durchgearbeitet, sollte jede/r in der Lage sein, eigene Handschuhe zu stricken und das Grundmodell zu adaptieren.
Trotzdem findet sich im Netz auch allerlei Kritik, vor allem an den konkreten Zahlenangaben in den Anleitungen. Da ich mich eher am Rezept orientiert habe, ist mir das nicht aufgefallen. Auch bin ich inzwischen erfahren genug, im Zweifel einfach zu improvisieren. Beispielsweise wird beim Daumenzwickel zwar gesagt, dass man Maschen zunehmen soll, aber nicht, in welche Richtung sie geneigt sein sollen. Für N00bies ist wahrscheinlich sogar die Platzierung der Zunahmen etwas unverständlich, das hätte man besser lösen können - ich hatte damit kein Problem, weil ich die fehlende Information aus Erfahrungswerten ergänzen konnte und mir daher noch nicht einmal aufgefallen war, wie unklar die Angabe für Totalanfänger möglicherweise sein kann. Dann wiederum - dafür sind ja auch die Fotos da.
Fazit:
Empfehlenswert. Obwohl sich das Buch auch an Anfänger richtet, können Situationen vorkommen, in denen man mit Grundkenntnissen oder gesundem Menschenverstand schneller weiterkommt.
Deshalb stricken wir ab morgen meinen zweiten Handschuh gemeinsam. Das sollte alle Unklarheiten hoffentlich ausräumen. Oder andere Unklarheiten schaffen... Das sehen wir dann ja...
Übrigens - falls es jemanden interessieren sollte: Der Buchlink geht zu Amazon, aber davon habe ich nichts. Man kann das Buch überall kaufen, zum Beispiel direkt bei der Autorin - dann gibte es auch die erwähnte Tabelle dazu. Ich habe das Buch schon vor einigen Jahren irgendwo erworben und selbst bezahlt und bekomme für diese Rezension weder Geld noch gute Worte (oder Sachleistungen). Leider. Dies ist mein Blog, es enthält meine Meinung. Eure Eurung könnt Ihr in die Kommentare schreiben oder in eigene Blogs, oder für Euch behalten.
Mittwoch, 26. August 2015
Handschuhpläne. WIP: Fingerspitzen.
Bisher habe ich mir nur Fäustlinge oder fingerlose Handschuhe gestrickt - vor Fingerhandschuhen hatte ich immer einen Heidenrespekt. Dabei besitze ich nun schon seit einiger Zeit das Buch mit dem vielversprechenden Titel "Der geniale Handschuh Workshop" von Ewa Jostes, sowie ein kurzes Nadelspiel in Stärke 2,5mm.
Die Reste des Rowley-Schals kamen mir daher sehr gelegen, endlich einmal ganz stinknormale Fingerhandschuhe auszuprobieren. Das ist Mitten im August ja auch ein ganz normales Unterfangen, niemanden in meiner Leserschaft wird das wundern. (Die Verwandtschaft sieht das womöglich anders. Aber beim Stricken geht es nun einmal antizyklisch zu, nicht wahr? Und soo toll war der Sommer bisher ja nun auch nicht.)
Im Endeffekt wollte ich, ähnlich wie damals beim Sockenprojekt, die für mich perfekte Grundanleitung herausfinden, auf die ich mich zukünftig beziehen kann, wenn ich entweder Anleitungen beurteilen/adaptieren muss oder eigene Entwürfe und Ideen umsetzen möchte.
Dennoch habe ich schon zwei kleine "Herausforderungen" eingebaut:
die Fingerspitzen sind im dunkleren Garn abgesetzt (sonst wäre es mir zu langweilig geworden, und sie werden ja auch schneller schmutzig),
und der Zeigefinger hat eine aufklappbare Spitze, damit ich ans Telefon gehen kann.
Mal sehen, ob sich das bewährt.
Ansonsten handelt es sich aber um ein Basismodell in glatt rechts, mit einem anatomisch korrekt platzierten Daumenzwickel und ohne weiteres Chichi.
Mithilfe von Frau Jostes war der rechte Handschuh im Nu fertig, und es war im Endeffekt piepeneinfach. Ich habe mir daher überlegt, dass ich das Entstehen des linken Handschuhs Schritt für Schritt für Euch dokumentiere. Vielleicht gibt es ja da draußen noch mehr Menschen, die vom Stricken vieler kleiner zusammenhängender hohler Würste unnötig verunsichert sind.
Die Reste des Rowley-Schals kamen mir daher sehr gelegen, endlich einmal ganz stinknormale Fingerhandschuhe auszuprobieren. Das ist Mitten im August ja auch ein ganz normales Unterfangen, niemanden in meiner Leserschaft wird das wundern. (Die Verwandtschaft sieht das womöglich anders. Aber beim Stricken geht es nun einmal antizyklisch zu, nicht wahr? Und soo toll war der Sommer bisher ja nun auch nicht.)
Im Endeffekt wollte ich, ähnlich wie damals beim Sockenprojekt, die für mich perfekte Grundanleitung herausfinden, auf die ich mich zukünftig beziehen kann, wenn ich entweder Anleitungen beurteilen/adaptieren muss oder eigene Entwürfe und Ideen umsetzen möchte.
Dennoch habe ich schon zwei kleine "Herausforderungen" eingebaut:
die Fingerspitzen sind im dunkleren Garn abgesetzt (sonst wäre es mir zu langweilig geworden, und sie werden ja auch schneller schmutzig),
Mal sehen, ob sich das bewährt.
Mithilfe von Frau Jostes war der rechte Handschuh im Nu fertig, und es war im Endeffekt piepeneinfach. Ich habe mir daher überlegt, dass ich das Entstehen des linken Handschuhs Schritt für Schritt für Euch dokumentiere. Vielleicht gibt es ja da draußen noch mehr Menschen, die vom Stricken vieler kleiner zusammenhängender hohler Würste unnötig verunsichert sind.
Dienstag, 25. August 2015
FO und Fazit: Rowley. Ein sehr großes Schaltuch.
Nachdem ich von Miss Dashwood's geringer Größe doch ein wenig enttäuscht war, habe ich die kühlen Sommertage dafür genutzt, einen neuen Versuch zu starten - denn ich wollte ja immer noch ein Tuch, das so groß ist, dass ich mich komplett hineinhüllen kann.
Das kann doch so schwer nicht sein!
Bewaffnet mit der in Dänemark erworbenen Wolle, und angespornt durch das denkbar schlechte Wetter, ging das Stricken gut voran - obwohl ich diesmal mit dünnerer Wolle (Sockenwolle) ein noch größeres Stück stricken wollte.
Das kann doch so schwer nicht sein!
Bewaffnet mit der in Dänemark erworbenen Wolle, und angespornt durch das denkbar schlechte Wetter, ging das Stricken gut voran - obwohl ich diesmal mit dünnerer Wolle (Sockenwolle) ein noch größeres Stück stricken wollte.
Das Muster:
Ich hatte ich für das Muster "Rowley" von Melissa Schaschwary entschieden, dass ich dank Ravelry download auch spontan in einem Kopenhager Garngeschäft erstehen konnte. Es weißt eine ähnliche Form auf wie Miss Dashwood, nämlich halbrund mit breiter Spitzenborte und schlichtem Hauptstück, ist aber zweifarbig und eignet sich meiner Meinung nach besonders für eine kontrastarme Ton-in-Ton-Farbgebung, wie ich sie gerne habe.
Technik:
Der Körper besteht aus kraus-rechten Reihen mit einer einfachen Lochkante an der Anschlagkante. Daran wird eine breite Spitzenborte angestrickt, die ebenfalls kraus rechte Elemente aufweist.
Die Wolle:
Verlangt wird Sockenwolle, und so habe ich mich ausnahmsweise auch einmal daran gehalten. Die Onion Knit Nettle Sock Yarn enthält anders als die meisten Sockengarne keinerlei Kunstfaser, statt der üblichen 25% Polyester ist die gleiche Menge eines pflanzlichen Garns auf Nesselbasis eingearbeitet. Es ist sehr reißfest und stabil, und die Farben - für meine verhältnisse ziemlich gedämpfte Lila-Töne, die mich an getrockneten Lavendel errinnern - haben mir sofort gefallen. Leider enthält es sehr viele Knoten (sicher einer pro Knäuel), von denen mir auch prompt einer mitten im Lace-Muster aufgegangen ist. Ich habe es wieder zusammengepfuscht, aber das war schon ärgerlich - besser Knoten aufmachen, neue machen, gut vernähen. Manchmal erscheinen kleine weiße Wollflusen im Garn, die nicht ordentlich versponnen sind, aber das kann man entweder vorsichtig auszupfen oder überstricken und stört nicht weiter. Alles in allem ein schönes Garn, dass ich wieder kaufen würde, und nach dem Waschen auch nicht zu kratzig (wobei ich recht unempfindlich bin).
Änderungen:
Ich habe wie bei Miss Dashwood mit der Borte angefangen, von der ich die vorgegebenen 62 Mustersätze gestrickt habe - schon nach wenigen Rapporten konnte ich das Muster auswendig. Danach ging es deutlich schneller. Statt einer Picot-Kante habe ich eine Muschelkante angestrickt, wobei ich wohl etwas fest abgekettet habe. Grr.
Dann habe ich die Körpermaschen einmal entlang der Borte aufgenommen (pick up and knit) und ausgehend von den mittleren 7 Maschen verkürzte Reihen zu arbeiten. Dabei habe ich in jeder Reihe über drei weitere Maschen gearbeitet, was dem Zunahmetempo der Anleitung entspricht. In der letzten Rippe habe ich mit (k2tog, yo) eine Lochreihe gearbeitet und dann so locker ich kann abgekettet.
Dann habe ich die Körpermaschen einmal entlang der Borte aufgenommen (pick up and knit) und ausgehend von den mittleren 7 Maschen verkürzte Reihen zu arbeiten. Dabei habe ich in jeder Reihe über drei weitere Maschen gearbeitet, was dem Zunahmetempo der Anleitung entspricht. In der letzten Rippe habe ich mit (k2tog, yo) eine Lochreihe gearbeitet und dann so locker ich kann abgekettet.
Das fertige Tuch habe ich dann gewaschen und mittels seines Eigengewichts geblockt. Ich wollte die schöne kraus-rechts-Struktur nicht ausleiern, und habe daher das Tuch einfach so auf dem Tisch platziert, das die Borte über die Tischkante hing. Hat gut funktioniert.
Und es ist mit 2,60 m von Spitze zu Spitze wirklich riesig, wie es sein soll! Jetzt muss ich nur noch lernen, mich elegant hineinzuwursteln.
(Foto folgt)
Übrigens: Die Mengenangaben für den Garnbedarf in der Anleitung waren erfreulich genau - 5 Knäuel Borte, 4 Knäuel Körper, davon ist jeweils noch etwas übrig und ich hatte auch jeweils ein Ersatzknäuel bevorratet, da ich ja nicht wusste, ob ich das Garn in Deutschland nachkaufen können würde. So bleibt genug für passende Handschuhe und vielleicht sogar eine Mütze. Bleiben Sie dran!
Die harten
Fakten:
Rowley von Melissa Schaschwary
angefangen: 25. Juli 2015
fertiggestellt:19. August 2015
in 1009 (dunkles flieder) und 1007 (helles Flieder)
verbraucht: etwa 8 Knäuele - 400 g schwer, davon 172g von dem dunkleren, 223 g von dem helleren Garn.
Größe/Maße: 260 cm lang, 52 cm (Mitte) bzw 37 cm (Spitzen) breit
Nadeln: Chiaogoo Lace Twist in Stärke 3,75 mm (Borte) und 4,5 mm (Körper)
Maschenprobe:
weiteres
Material:
Stopfnadel/dicke Sticknadel zum Vernähen
Kosten: Anleitung etwas 5,90 Euro, Wolle etwa 45 Euro (wenn ich richtig umgerechnet habe ca. 5,50 pro Knäuel, ca. 8 Knäuel verbraucht) macht etwa 50 Euro für einen Schal. Na gut.
Und der Ravelry-Projekt-Link.
Abonnieren
Posts (Atom)













