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Freitag, 30. Dezember 2011

WIP: Firestarter

Die letzten Socken des Jahres haben - ausser der Wolle - mit "Tumnus" gemeinsam, daß sie im noch laufenden Jahr nicht fertig werden werden.

Dies liegt nicht am schnell eingängigen, angenehm rechte-Maschen-lastigen Muster, sondern einerseits an akutem Zeitmangel (Stichwort: "Ferien!"), andererseits an, wie könnte es anders sein, mangelnder Wolle...
Wo andere Socken als komplettes Paar knapp 60 g verschlangen, wird dieses Knäuel mit Glück die Spickelmaschen vollendet sehen. Seufz.
 
So weit zum Stash-Busting... Ein neues Knäuel muss her. Aufgeben ist keine Option!
Das wird aber erst nächstes Jahr etwas.
Ich wünsche Euch allen ein gesundes neues Jahr! Wir lesen uns!

Edit: schlechte Fotoqualität liegt diesmal am Versuch, vom Handy mittels App zu bloggen. An sich 'ne schöne Idee, aber die Links muss man dann doch vom Rechner aus nachtragen, wenn man es "richtig" machen will. Gut für kurze Updates?

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Malicorne Nachtrag. Endlich zugeknöpft.

Die Fotos für die Abstimmung waren, zugegebenermaßen, alle drei schwer zu beurteilen. Das Licht ist einfach sehr schlecht, zur Zeit, und dass ich nicht fotografieren kann ist auch keine Hilfe. Dennoch danke ich Euch für Eure Ratschläge!
Sicherheitshalber habe ich Jacke und Knopfauswahl auch den Damen vom montäglichen Stricktreff vorgeführt, wo zwar auch Kunstlicht herrschte, die Meinung aber sofort einhellig war: die oberen beiden, apfelgrünen, Knöpfe sind eindeutig zu gelbstichig! Mist - denn das waren natürlich die nachbestellten Exemplare... Man fand hellgrün (Mitte) besser.
Auch die Abstimmung votierte mit einer Stimme Vorsprung für hellgrün.
Soll mir keiner nachsagen, ich kann mich einer demokratischen Meinungsbildung nicht unterordnen solange sie meine eigene Meinung widerspiegelt - daher: So sei es! Hellgrüne Knöpfe:
zufrieden.
Die Feiertage werden aus einer ganzen Reihe von unterschiedlich langen Zugfahrten bestehen. Das schreit nach einer neuen Socke - immerhin hatte ich das Jahr 2011 ja mal zum Sockenstricklernjahr ausgerufen.
Ein sehr langer, schwieriger Entscheidungsprozess (diesmal ganz diktatorisch von mir allein entschieden) ergab: die Firestarter von Yarnissima sollen es werden - extradick und leuchtendrot aus dem übrigen Knäuel vom Tumnus-Schal. So rundet sich das Jahr - ebegann mit roter Sockenwolle, und endet auch so. Schön symmetrisch. Und die Firestarter stehen sogar auf meiner ursprünglichen (sehr gewachsenen, geänderten) Liste!
Damit wünsche ich Euch allen symmetrische friedliche Feiertage und einen gesunden Start in ein erfolgreiches 2012 - wir lesen uns!

Mittwoch, 27. April 2011

Fazit: Lila Lizzy oder doch Sudoku? (Fotoversion!)

EDIT: JETZT AUCH MIT FOTOS!

Ungewohnte Reize und das Nachdenken über Neues stimulieren das Gehirn und halten jung.
Einige Menschen kaufen sich deshalb "Hirnjogging"-Computerspiele, dabei würde es völlig reichen (und wahrscheinlich mehr bewirken) einfach mal eine Tageszeitung zu lesen, die nicht das druckt, was man selber auch meint. (Zum Beispiel internationale Presse. Das trainiert auch gleich die Sprachmuskeln.) Oder Kreuzworträtsel - ist Sudoku eigentlich noch in? (Überraschung! Denken hält wirklich jung - liest du hier)

Am besten strickt man einfach die Lizzy-Socken. (Link führt zu Ravelry.) Anders als Sudoku kann man die nämlich hinterher anziehen, und das klingt doch erstmal vorteilhaft.
Mir gefielen die Fotos der fertigen Lizzy-Socken, die übers Netz verteilt und bei Ravelry eingestellt sind. Hübsche Söckchen. Mal was anderes. Mir war nicht klar, dass das Nachstricken eines Musters einer so renommierten Sockendesignerin wie Stephanie van der Linden dann doch so schwierig sein viel Konzentration und eigenes Mitdenken erfordern würde...
Fotoshooting - so sieht das übrigens aus. Der Meinige schüttelt zwar den Kopf, aber er drückt dennoch auf den Auslöser...

Mein Lieblings-Muster wird Lizzy jedenfalls nicht.Warum erkläre ich im  
***trommelwirbel***
Fazit:
Anschlag:
nicht spezfiziert - ich stricke auf, weil ich sonst immer so lange Bändsel über habe.
Muster:
Die vielen linken Maschen hatte ich ja schon als "Trainingsstrecke" eingeplant. Freut mich zwar nicht, aber die Übung macht mich schneller - es ist also auch keine Katastrophe. Allerdings ist der Sitz leider nicht sooo super - die Socken rutschen - nicht so schlimm, weil sie kurz sind, aber dennoch...
Schoppersocken muss man mögen. Und ja - das sind zwei unterschiedliche Spitzen. Mit Absicht!

Die Lace-Diamanten sehen charmant aus, erfordern aber deutlich mehr Konzentration und genaueres Zählen, als ich es gewohnt bin -von drei Reihen später noch mal nachbessern ist jedenfalls nicht möglich, da muss gleich großflächig geribbelt, oder die Unvollkommenheit des Menschen und seiner Socken mit vollem Herzen begrüßt werden. Ich glaube, inzwischen habe ich aber begriffen, wie das Muster zustande kommt und ab dem zweiten Durchlauf Lace konnte mich etwas mehr vom Chart lösen, bzw. das Chart auf den Nadeln wiederfinden. (Man könnte natürlich auch einfach mal ein Musterswatch stricken, bis man das Muster kann. Aber das wäre wohl zu einfach...) Fehler sind dennoch auch noch in der dritten Lace-Diamanten-Reihen zu finden.
Lace-Diamanten. Nicht brilliant. (sorry. platte Wortspiele sind manchmal unwiderstehlich)

Schwierig ist die teilweise lakonisch-kryptische Formulierung der Anleitung, die auch viele Andere schon bemerkt haben. (Allgemein gilt Lizzy nicht als Anfängermuster - man sollte schon wissen, was man tut.) Ich hatte ja erwähnt, dass ich einige Tage um die Ferse herumgeschlichen bin, bis ich einfach blind nachgestrickt habe - und dann ging es auf einmal sehr einfach. Natürlich sollten NICHT alle Fersenmaschen abgenommen werden, wie die Anleitung zu suggerieren schien. Vielmehr handelte es sich um eine ganz normale Herzchen-Ferse, gearbeitet über beide Fersennadeln eines Nadelspiels (4 und 1, offenbar bekanntlich beginnt man die Zählerei in der Fersenmitte, mit dem Uhrzeigersinn) - oder eben die Fersenseite auf der Zauberschlinge... Der Sitz ist ganz ok.
Herzchenferse. Mir gefällt die Fortführung des Musters über die gesamte Fersenwand.

Unklar war mir auch, was ich während der Fersenwand mit den Rechtsrippen anfangen soll. Sollen sie entlang der Fersenwand weiterlaufen, oder entlang des Fußrückens? Zahlreichen Fotos fertiger Socken ist das nicht zu entnehmen, jeder scheint es für sich zu entscheiden. Ich bin der Anleitung gefolgt, habe die verlangte Zahl Maschen umgerückt (erforderte einige Mühe - runter vom Loop, wieder rauf auf den Loop) und hatte am Schluß gegengleiche Socken, eine Seite mit der Rippe an der Fersenwand, gegenüber mit der Rippe am Fuß.
links: Rippe verläuft am Fersensteg -- rechts: Rippe verläuft am Fußrücken
 Inzwischen denke ich, die Rippe teilen wäre die beste Methode gewesen - so hätte man an der Fersenwand eine schöne Möglichkeit zur Spickelaufnahme gehabt, und zugleich den Spickel hübsch gerahmt, und außerdem alle Nadeln immer mit einer Rechtsmasche begonnen. Letzteres hätte auch die Einhaltung des Fußmusters erleichtert. Hinterher ist man immer schlauer, und zurückzuribbeln hatte ich keine Lust. (Meine Selbstwertschätzung ist offenbar nicht so hoch wie die Liebe zu meinen Mitmenschen - typisch Frau! - denn wären die Socken ein Geschenk, hätte ich das natürlich gemacht!)
Spickel:
Die Spickel in verschränkten Rippen find ich hübsch. Plus, man kann sich für die Abnahmen ganz gut am Muster auf den Nadeln orientieren. Mit der geteilten Rippe, wie oben vorgeschlagen, wäre es wohl noch besser geworden.
Spickelmaschen im Twisted Rib - mit verschränkten Rechtsmaschen

Spitze:
Da die Socken wegen der zahlreichen Fehlerchen und kleinen Mängel ohnehin den etwas provisorischen Charakter eine Übungsswatches erhalten hatten, habe ich mich für die Spitze zu einem weiteren Experiment entschieden. Vorgeschlagen war eine "normale" runde Bändchen-Spitze in glatt rechts, hier habe ich einfach mal probehalber die zwei Mustervariationen durchgespielt: rechts der twisted rib aus Spickel und Bündchen, links das Grundmuster bis zum Ende durchgeführt.
rechts: verschränkte Rippen verlängern den Fuß optisch --links: Grundmusterspitze gefällt mir fast besser

Technik:
Möglicherweise lag ein Großteil meiner Verwirrungen aber auch daran, dass ich eben nicht mit dem Nadelspiel, sondern mit dem MagicLoop stricke. Ein Nadelspiel würde dieses Muster aber wahrscheinlich einfacher machen. Noch dazu wollte ich wieder beide Socken zugleich stricken, erschwert wird dies dadurch, dass ich beide Socken vom gleichen Knäuel stricke - eins von innen, eins von außen. Ich habe das schon mal gemacht, und es geht, wenn man regelmäßig zum entwirren innehält und sein Strickzeug sorgfältig aufbewahrt. Warum einfach, wenn man es kompliziert haben kann?

Paßform:
Normalerweise stricke ich für Socken 60 Maschen auf 2,5er Nadeln. Das Muster verlangt aber 64 Maschen, also habe ich einfach kleinere Nadeln (Stärke 2) genommen. Allerdings ist weder der Diamant noch das links-lastige Muster besonders elastisch, sodass ich gut daran tue, sehr kurze Söckchen zu stricken - sie sitzen dann doch eher eng auf meinen kräftigen Waden...Aber nicht zu eng. Wäre allerdings mit 2,5er Nadeln auch gegangen, vielleicht sogar schneller... :-) Dennoch - ich habe schon besser sitzende Socken gestrickt - das Muster ist mir einfach nicht elastisch genug.

Wolle:
Die Darling-Wolle strickt sich herrlich knötchenfrei und ist auch angenehm am Fuß und im Trageverhalten. Allerdings käme Lizzy meines Erachtens in einer sehr klaren/knalligen Uni-Färbung besser zur Geltung als im sonst-geliebten semi-solid (Verlaufsgarn würde ich sowieso nicht empfehlen). Schade - hier waren Wolle und Muster kein perfektes Paar.

Die harten Fakten:
Lizzy von Stephanie van der Linden  (Ravelry-Link)
angefangen:  6.April 2011

fertiggestellt:  22. April 2011
Wolle: Zauberwiese "Darling", handgefärbt: semi-solid in lila (4fädig, 75% Merino, 25% Nylon)

Maße: 38/39
verbraucht:: 60g
Nadeln:  Prym Alu Rundstricknadel 80 cm,  Stärke 2; jeweils Magic Loop/Zwei zugleich
weiteres Material: Stopfnadel/dicke Sticknadel zum Vernähen, weitere Nadelspielnadeln um zwischendurch Maschen zu verschieben oder still zu legen
Kosten: 6 Euro (100 g für 10 Euro und ich habe noch 38 g über...)

Donnerstag, 21. April 2011

WIP: Lila Lizzy mit Fersen

Alles gar nicht so schwer: einfach mal machen, was da steht. Und siehe da - geht doch.
Ich glaube, es war eine Herzchenferse.
Und da das Foto den Stand von gestern zeigt, bin ich bis Ostern wahrscheinlich schon frisch besockt!
Sehr gut - ich habe nämlich allerlei lila Projekte in der Warteschleife...
(woher nur die ganze lila Wolle auf einmal kommt?)

Mittwoch, 13. April 2011

Wo's grad hakt.

Ich habe Clapotis geribbelt.
Die Wolle ist wunderbar, und ein fertiger Clapotis wäre sicher ein toller Schal, aber jedesmal wenn ich lustlos ein paar weitere Reihen daran gestrickt hatte, dachte ich: der wäre toll, wenn er breiter wäre. Und ich habe sowas von keine Lust zu ribbeln bloß um neu anzuschlagen, viel mehr Zunahmereihen zzu machen und dann noch mehr dieser langweiligen Reihen zu stricken!
Also: geribbelt. Die traumhafte Zauberwolle wird ein schöneres Projekt finden, da mache ich mir keine Sorgen....

Aus der übrigen Borowski-Wolle (etwa ein Knäuel) wollte ich noch Borowskis Mütze (Ravelrylink) stricken. Ich hatte schon am 3. April angeschlagen und einige Reihen im Patentmuster gestrickt, aber irgendwie sieht das alles merkwürdig aus. Ich trau der Sache nicht - wahrscheinlich muss auch hier geribbelt und neu versucht werden. Wäre ja was für die morgige Zugfahrt...

 Die Lizzy-Socken verwirren mich bei der Ferse. Was soll ich denn da machen? Die Anleitung verlangt, in Hin-und Rückreihen Maschen irgendwo zwischen Nd. 4 und Nd 1 abzunehmen, also wenn ich das richtig verstehe in der Mitte der Ferse (nicht an den Rändern), und zwar, bis alle Maschen weg sind. Das habe ich noch nie so gehört, und daher zögere ich etwas mißtrauisch, hier ins kalte Wasser zu springen. Andererseits: Frau van der Linden, als eine der bekanntesten und besten deutschen Sockendesignerinnen, weiß sicherlich, was sie tut und von mir verlangt. Ich sollte ihr einfach vertrauen. Ribbeln kann man immer. (Und nein, einfach eine mir bekannte und erprobte Ferse zu stricken, ist in diesem Fall leider keine Lösung. Neue Techniken zu lernen, auszuprobieren und gegeneinander abzuwägen ist ja schließlich der Sinn des Sockenprojekts 2011. Da muss ich jetzt durch...)


Irgendwann gibt's dann auch wieder Fortschrittsbilder.

Freitag, 8. April 2011

WIP: Lila Lizzy.

Clapotis nervt.
Borowski bekommt noch eine passende Mütze aus der Restewolle, aber die nervt auch. Patentmuster - so'n Murcks. Habe immer Angst, dass mir die Nadeln brechen, und irgendwie sieht's auch komisch aus. Hat ja auch Zeit.

Also, Rückbesinnung auf das Wesentliche, das Eigentliche, das Sockenprojekt 2011.
Mir ist nach Frühlingsfarben.
Mir ist nach Sommersöckchen.

Angeschlagen habe ich daher Lizzy-Socken von Stephanie van der Linden, ein hübsches, kostenloses Muster. Top-down, mit etwas Lace in der herrlichen Darling-Wolle von der Zauberwiese - diesmal in Lila. Auch hier wieder zwei zugleich im Magic Loop.
Hier ist der erste Mustersatz erledigt. Eigentlich bin ich schon weiter.
 Das erste Muster am Bein habe ich auch schon bei einer der Socken vermurkst. Keine Lust zurückzuribbeln, ist halt handmade, und nur für mich, da ist das egal.
Erstaunlich ist, wie schnell ich mit 2er Nadeln vorankomme. Bin schon halb mit der Ferse durch...

Mittwoch, 2. März 2011

FO: Meine Darlings - ein Fazit.

 So! Fertig!
Nachdem die fertigen Socken nun schon seit zwei Tagen in der Seitenleiste auftauchen, wird es Zeit für das ausführliche Fazit.

Liebe Borowski-Freunde, seht es mir nach: aber wenn Ihr aber dieses Fazit erduldet habt, verspreche ich, dass ich von jetzt an einzig und alleine "Borowski" auf den Nadeln habe (Spontane Kurzreisen mit Zwangs-Socken-Reiseprojekt ausgenommen).  Deal?
so schön und so warm

Wo war ich. Meine "Darlings" waren ein großer Spaß zu stricken. Wer hätte gedacht, dass ich mich dermaßen an Socken freuen kann?
Sie wären eigentlich auch schon am Samstag (nach nur 19 Tagen) fertig gestellt gewesen. Ich hatte fest vor, sie zur für den Nachmittag geplanten Kohlfahrt  zu tragen. (Für die nicht-Nordlichter: man läuft mit einem Bollerwagen voller Schnaps durch die Landschaft, bis man einen Landgasthof findet, der einem Grühnkohl mit Pinkel serviert...)
Nur waren leider am Samstag vormittag noch einige Dinge zu erledigen, was durch den Samba-Umzug (Bremer Karneval) verzögert wurde, und so fehlte noch das Abketteln, als ich in die Wanderschuhe steigen musste. Mussten halt die Wyvern herhalten, die haben sich auch bewährt. Kalte Füße hatte ich jedenfalls nicht!

Das Abketteln erfolgte dann Sonntag vormittag im Bett, während ich die Sendung mit der Maus im Livestream sah. (Hatte ich erwähnt, dass wir am Vortag auf einer Kohlfahrt gewesen waren?) Seither habe ich die Socken kaum noch ausgezogen - sie sitzen super, hätten aber nicht länger werden dürfen (jedenfalls nicht ohne deutliche Wadenzunahmen...) Ich werde sie aber wohl gleich mal waschen müssen, und dann spannen, das steht jetzt noch aus. Zuerst aber wollte ich sie sozusagen warm tragen... :-)
Nun aber....

Das Fazit:
Muster:
"Meine Darlings" heißen eigentlich "Only for me with love, too" (Ravelry-Link), und sind die etwas zierlichere Version von Ingrid Hidessen's "For my Darling with Love"-Socken - eben für die kleineren Damengrößen. Beide Muster gibt es leider bisher nur im Kit, zusammen mit einem der wunderschönen handgefärbten Stränge bei der Zauberwiese. Aber meines Erachtens lohnt sich der Deal, denn sowohl Muster als auch Wolle sind traumhaft!

So. Genug Werbung, zu den Fakten: Das Muster ist eine toe-up Konstruktion auf der Basis von Ingrid's Basic Toe-ups. (kostenlose Anleitung bei Ingrid.)
Der Oberfuß zeigt einen Rautenzopf, die Sohle ist glatt rechts und wird von zwei einfachen Seilzöpfen eingerahmt, die sich für die links gestrickten Spickelmaschen teilen. Ab der Fersenwand wird die Wade im 2r2l-Rippenmuster gestrickt, alle Zöpfe und das Fußrückenmuster werden am Schienbein und durch das Bündchen fortgeführt. Form follows function - mir gefällt am besten, wie das Muster der Konstruktion der Socke folgt, und es hilft zudem sehr beim Stricken, weil man sich immer leicht am Muster auf den Nadeln orientieren kann.
Die deutschsprachige Anleitung ist klar beschrieben und, wo sinnvoll, durch Hinweise auf Internet-Tutorials ergänzt. Die Zöpfe sind mit Musterzeichnungen dargestellt. Verbessern ließe sich die Anleitung höchstens noch durch ein besseres Layout - ich habe es lieber, wenn ich alle für einen Strickteil relevanten Informationen (z. B. alle Charts) auf einen Blick sehen kann, damit ich nicht soviel blättern muss, aber das ist Jammern auf hohem Niveau, und die meisten von uns haben eben kein Grafik-Design studiert...(Ingrid, falls Du dies liest: nur eine Anregung, keine Kritik!)



Technik:
Anschlag: Ingrid präferiert einen Anschlag mit zwei Rundstricknadeln, der dem Figure-8-Anschlag ähnelt. Wie bei Wyvern auch habe ich aber stattdessen den Figure-8-Anschlag aus Silver's Sock Class benutzt, da ich dann sofort auf der Zauberschlinge weiterarbeiten kann.


Spickel: Argh, die Spickel sind bei Toe-ups etwas heimtückisch, denn beinahe hätte ich (wie berichtet)  meinen Einsatz verpasst. (Cuff-down kann das ja nicht passieren...) Dazu habe ich einige Runden gebraucht, um Ingrid's kluge Tipps zum lochfreien Zunehmen der linksgestrickten Spickel auch umzusetzen, und dann natürlich keine Lust zu Ribbeln gehabt...wozu auch? Bisher erzählt fast jedes meiner fertigen Strickstücke die Geschichte seiner Entstehung, und was ich dabei gelernt habe...

Ferse:  Ich weiß nicht, wie man's nennt, aber die Fersenrundung kam über verkürzte Reihen, und der Rest war eine normale Käppchenferse, nur von unten halt. Da dies die erste Ferse seit langem war, die ich nicht mit Bumerang bzw. short-rows gemacht habe, noch dazu toe-up, kann ich über die Unterschiede zur "normalen" Ferse noch nicht viel sagen. Das kommt dann mit dem restlichen Sockenprojekt. Aber sie sitzt sehr gut, viel besser als die short-row Fersen, die ich immer etwas weit fand.

Abketteln:  Ingrid empfielt eine einfachere Variante des  "miraculous elastic bind off" von slipslipknit, den ich bei Wyvern benutzt und hier erklärt hatte (also zwei Maschen abstricken wie sie erscheinen, zurück auf die linke Nadel, und je nach Muster links bzw. rechts verschränkt zusammenstricken, die nächste Masche wie im Muster, etc)  In Ingrids Version wird allerdings der Socke erst auf links gewendet, und dann immer rechts verschränkt zusammengestrickt. Die Kante wirkt dadurch etwas fester, ist aber immer noch elastisch genug.


Die harten Fakten:
Only for Me (with Love, too) by Ingrid Hiddessen (Ravelry-Link)
angefangen:  8.Februar 2011
fertiggestellt:  27. Februar 2011
Wolle: Zauberwiese "Darling" in semi-solid blau (4fädig, 75% Merino, 25% Nylon)

Maße: M/39
verbraucht:: 68g
Nadeln:  Prym Alu Rundstricknadel 80 cm,  Stärke 2,5; jeweils Magic Loop/Zwei zugleich
weiteres Material: Stopfnadel/dicke Sticknadel zum Vernähen
Kosten: 7 Euro (100 g für 10 Euro und ich habe noch 30 g über -- plus weitere 200 g... :-)

Montag, 21. Februar 2011

WIP: Meine "Darlings" - only for me with love, too!

Vor lauter "Borowski"-Neuigkeiten habe ich völlig vergessen, Euch über meine "Darling"-Socken (bzw. die angestrickte "Mädchenversion": Only for me with love too!) auf dem Laufenden zu halten.
Hier hatte ich die Anleitung verlost, dann kam "Wyvern" dazwischen, und hier hatte ich zum Mini-KAL aufgerufen...

(Weil es Nachfragen gab: ein KAL ist ein Knit-Along, wobei alle Teilnehmer/innen zeitgleich am gleichen (nicht: am selben!) Projekt arbeiten, sich gegenseitig anfeuern, bei Fragen und Problemen unterstützen und die unterschiedlichen Ergebnisse vergleichen bewundern.)

Das ist fast zwei Wochen her, und natürlich habe ich an den Socken auch gearbeitet. Dank glatt rechter Sohle geht es diesmal auch schneller, und so bin ich sogar schon ziemlich weit. So sieht das bisher aus:
Die Wolle strickt sich wunderbar, ganz tolle Qualität, und obwohl ich nicht so sehr auf "bunte" - also mehrfarbige - Wolle stehe, gefällt mir die durch das Handfärben entstandene Variation des Blautons (semisolid) sehr gut. Sollte es besser auch, ich habe 300 g davon... :-) (Zur Erinnrung: das ist eine Wolle von Zauberwiese; die Wolle stammt offenbar von einer Spinnerei aus der Schweiz.)
Sie sitzen auch sehr gut, schön eng, was sicher am Zopfmuster liegt. Allerdings bin ich nicht sicher, ob sie nicht doch etwas zu klein sind...
Und das kommt so: Ich hätte beinahe den Spickelbeginn vergessen: In der Anleitung wird neben der Fußlänge zur Orientierung die Anzahl der kleinen Seitenzöpfe genannt, aber 14 Verkreuzungen schien mir auf einmal sehr, sehr spät- das wären ja 3 1/2 Mustersätze, 72 Runden!  - zu dem Zeitpunkt war ich mit dem Spickel schon wieder durch! Stricke ich wirklich so locker?
Ich habe den Spickel durch die Verwirrung erst nach ca. 16 cm begonnen (nach ca  50 Runden) - gerade noch rechtzeitig, hoffte ich - und dann in einem Anfall von Tran/spannendes Fernsehprogramm versehentlich drei Zunahmerunden hintereinander gestrickt, sodass der Spickel dann doch kürzer ausfiel als eigentlich gedacht...
Dazu kommt, dass ich zu Beginn des Spickels ohne Internetanschluss strickte, und daher die lochfreien Zunahmen am linken Rand erst nach ungefähr der Hälfte hinbekommen habe - ich brauche wohl doch ein Smartphone, um auch im Zug schnell eine Anleitung aus dem Netz holen zu können!
Sobald ich wieder online war, ging es dank Ingrid's hervorragendem Tutorial aber dann irgendwann doch...Eingeweihte können die "Lernkurve" im obigen Bild deutlich ablesen...

Aber ob sie nun genau passen, oder etwas zu klein sind - ich kann es (noch) nicht erkennen, denn richtige Anprobe ist zur Zeit noch schwierig.
 
Wo genau soll denn die Fersenwand sitzen?
Und nur so aus Neugier: strickt eigentlich eine/r von Euch bei meinem KAL mit?

Mittwoch, 9. Februar 2011

FO: Wyvvern. Ein Fazit.

Wyvern sind fertig, inklusive eines wunderbar elastischen Bind-offs am Bein. Weniger als drei Wochen finde ich für ein paar Socken in Ordnung, denn immerihn habe ich wenig glattrechte Rennstrecke gehabt, und auch vergleichsweise wenig Zeit zum Stricken...

Zwei Fehler sind mir aufgefallen, die ich beim Stricken gemacht habe: zum einen habe ich aus unerfindlichen Gründen alle "M1"-Löcher anders behandelt, als das wohl gedacht war. Eigentlich soll man ja nur den Faden um die Nadel schlingen. Ich habe aber immer aus dem Zwischenfaden aufgenommen, und auch das offenbar ganz falsch....
Da der Fehler aber konsistent ist, nenne ich es "Designelement" und "Variation des Musters", und merke mir, beim nächsten Mal genauer hinzuschauen, bevor ich zu wissen glaube...

Zum anderen habe ich einmal ein M1 vergessen und prompt fehlte mir zwei Reihen später 1-2 Maschen... Man sieht das hier. Ich habe die zwei Maschen einfach wieder zugenommen und mir das Ribbeln gespart, denn diese Art Fehler ist charmant, handgestrickt und nur der liebe Gott ist perfekt.

Von der Passform sind die Socken okay - sie passen. Aber etwas weit sind sie auch. Mal sehen was sich nach dem Waschen und im Alltagsgebrauch ergibt.

Das Fazit:
Muster:
Die Wyvern Socks sind  rundum gemusterte toe-up Socken, wobei Fußsohle und Wadenrückseite, sowie die komplette Ferse in elastischen 2r2l-Rippen gehalten sind. Fußrücken und Schienbeinvorderseite bestehen aus einem hübschen Schuppenmuster über jeweils 12 Reihen, für das man "M1", "SSK" und "K2tog" beherrschen muss...also nicht sehr kompliziert, sollte man meinen. Dennoch habe ich das Muster bis zum Schluss nicht auswendig gekonnt und hatte lange Probleme, es auf den Nadeln zu erkennen. Alles in allem fand ich es langwierig, vor allem der gerippte Fuß. Für einen besseren Sitz hätte es sich gelohnt, doch den kann ich noch nicht erkennen... Hübsch sind die Socken allemal.
Technik:
Anschlag: Figure-8-Anschlag aus Silver's Sock Class, da ich dann sofort auf der Zauberschlinge weiterarbeiten kann, und nicht mit provisorischen Anschlägen hantieren muss. Gefällt mir sehr gut.
Ferse:  short-row-Ferse, 2r-2l-gerippt. Riesige Löcher. Hier muss ich noch üben...
Abketteln: Ging wunderbar mit dem "miraculous elastic bind off" von slipslipknit. Der eignet sich prima für Rippen, denn man strickt die Maschen wie sie kommen. Wenn man zwei Maschen abgestrickt hat, tut man sie zurück auf die linke Nadel und strickt sie zusammen - war die letzte Masche eine Linksmasche, zwei links zusammenstricken. War es eine Rechtsmasche, zwei rechts verschränkt zusammenstricken. Nächste Masche stricken wie sie erscheint, beide zurück auf die linke Nadel, etc. Gerade links anfangs frickelig, aber schön im Ergebnis.

Die harten Fakten:

Wyvern Socks by Marnie MacLean
angefangen: 20. Januar  2010

fertiggestellt:  7. Februar 2011
Wolle: Regia 4fädig in dunkelgrün (01994)
Maße: M/39
verbraucht:: 70g
Nadeln:  Prym Alu Rundstricknadel 80 cm, ebenfalls in der Stärke 2,5 und  3,5; jeweils Magic Loop/Zwei zugleich
weiteres Material: Stopfnadel/dicke Sticknadel zum Vernähen
Kosten: 7 Euro und ich habe noch genug Rest für Ferse, Spitze oder Streifen einer Restesocke

Dienstag, 1. Februar 2011

WIP: Wyvern

Wyvern wächst. Ich bin schon mit beiden Fersen durch - short rows über 30 Maschen, so weit so gut. Allerdings habe ich natürlich überall die berühmten Löcher...
sitzt, passt, wackelt und hat Luft - besonders viel Luft dank der Löcher...

Angeblich gibt's da Tricks und beim nächsten Mal werde ich vorher mal im Internet nachfragen, was da so empfohlen wird. (Voll fest am Faden ziehen damit der Umschlag eng anliegt funktioniert jedenfalls nicht.)
Ich finde die Löchlein allerdings nicht katastrophal, weil ja das Schuppenmuster ohnehin mit je zwei Lochreihen (Umschläge/YO) an den Seiten und längs des "Mittelrists" akzentuiert wird. Wird das Lochmuster halt entlang der Ferse fortgeführt, was solls?
Der Meinige aber wunderte sich - wie denn bei so vielen Löchern die Füße warm bleiben könnten?
Ignorant!

Dieser Post (von Roger und anderen Tigern)... hat mich übrigens nervös gemacht - nachdem ich ja nun jahrelang meine Linksmaschen falsch geschlungen habe, werde ich nun einmal prüfen müssen, ob meine YarnOvers korrekt sind, oder ob ich auch hier falsch herum schlinge... Für Wyvern ist mir das egal, aber beim Jodeldiplom würde es schon etwas ausmachen... Und das steht ja auch noch auf der Liste für irgendwann mal...(im Sommer!)

Sonntag, 23. Januar 2011

Socken 2011. Wyvern.

Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.

Ich hatte den armen vernachlässigten  Tumnus mit auf die Reise genommen, um ihn endlich fertig zu stricken -und plötzlich war das fünfte Knäuel verstrickt, der Schal lang genug und abgekettelt, und die schönen neuen Zauberwiesenstränge lagen fertig gewickelt bei der Anleitung und den neuen Nadeln zu Hause. (Tumnus-Fazit folgt natürlich noch...)

Argh - und ich ohne Strickzeug! Skandal!

Zum Glück gibt es ja auch Anderswo Wolle zu kaufen, und Nadeln, und so habe ich mir kurzerhand zwei Knäuel dunkelgrüne Regia-4fach gekauft, eine Rundstricknadel 2,5 von Prym dazu, und der Abend ist gerettet. Wo kämen wir denn auch hin, wenn ich in meiner Freizeit ein Buch lesen müsste?!?
:-D
Schön übrigens der Dialog mit der herablassenden, stets allwissenden Tante Dame von K-stadt:
Projektmanagerin (am Regal mit den Rundstricknadeln, die richtige Stärke und Kabellänge suchend)
K-stadt-erin: Was suchen Sie denn?
P: 2,5er Nadeln mit 80cm Länge- 60 cm ist mir zu kurz für Socken...Ach da ist es ja, danke!
K-stadt-erin: Also für Socken sind Sie da ganz falsch, da brauchen Sie doch ein Nadelspiel!
P: -Nö, ich mache lieber zwei zugleich auf die Zauberschlinge, das passt schon, aber danke! (geht feixend ab  zur Kasse)
K-stadt-erin: --------!?!
Nee, im Ernst, das tat ein bisschen gut, denn die Verkäuferinnen dort tun immer so, als wäre man grenzdebil dumm, nur weil man vielleicht keinen Handarbeitsunterricht in der Schule "genossen" hat, dabei haben sie mir noch nie mit einer konkreten Frage weiterhelfen können (oder wollen?) Naja. Ist halt K-stadt und kein lys...

Jedenfalls - eigentlich hatte ich ja mit traumhafter blauer Zauberwolle die "Only for me with love too" Socken anstricken wollen. Und nun saß ich da mit ordinärer olivgrüner Regia-Wolle - was tun?
Kurzerhand entschied ich mich für ein ganz anderes Muster, das bisher noch nicht einmal auf meiner Projektliste stand (die übrigens hier ständig aktualisiert werden wird, so zumindest der Plan...). Die grüne Wolle schrie nach schuppigen Drachenfüßen, wie sie das hübsche Wyvern-Muster von Marnie MacLean ergibt.
Wyvern (Ravelry-Link) sollen es also sein, meine ersten Socken 2011:
  • toe-up
  • short-row-Ferse
  • figure-8-Anschlag und Spitze (meine Wahl)
  • Schuppenmuster (lace) und 2-2-gerippter Fuß für gute Paßform
 Die Anleitung schlägt eine short-row-Spitze vor, aber ich hatte keinerlei Lust mit irgendwelchen waste-yarns provisorischen Anschlägen zu hantieren, und habe stattdessen einen figure-8-Anschlag gemacht, wie hier ganz ausgezeichnet beschrieben.
Und hier bin ich "schon" mit dem ersten Mustersatz fertig:
Man kann die "Schuppen" schon etwas erkennen
 Die Designerin hat zwei Mustervarianten aufgeschrieben: einmal mit "normal" glatt rechtem Fuß, einmal mit 2r2l-geripptem Fuß, durchgehend über Ferse und Bein... Ich weiss nicht, welcher Teufel mir eingeredet hat, die vollgemusterte der vorgeschlagenen Varianten zu wählen!

links: Fußrücken -- rechts: Sohle
 Bei meiner bekannten und erwiesenen Links-strick-Schwäche dauert das natürlich ewig und nervt ziemlich, vor allem wenn man bedenkt, dass meine quadratischen Flossen die sicherlich verbesesrte Paßform wahrscheinlich gar nicht benötigen - aber ich will ja ausprobieren, welche Sockenkonstruktion mir am besten passt. Und Übung macht auch bei den Linken Maschen den Meister... seufz.
Zum Glück stehen nächste Woche mehrere Zugfahrten an, das kann mich nur weiterbringen!

Dienstag, 18. Januar 2011

Die perfekte Socke: Meine Mustersammlung für 2011.


Wie hier angekündigt habe ich einige Sockenanleitungen zusammengestellt, die es mir erlauben werden, verschiedene Konstruktionstechniken und Muster einzuüben.
Ach ja, und natürlich meine Sockenschublade mit wunderschönen neuen Socken zu füllen… q(^.^)p
Die Links verweisen alle auf Ravelry, wer dort keinen Account hat, wird wahrscheinlich Herrn Gugel bemühen müssen, um einen Eindruck zu bekommen...

top-down:

Shur'tugal by Alice Yu (habe ich schon 2010 gestrickt)
meine Shur'tugal von 2010. Die Wolle verunklärt das Muster
  •  Bumerangferse und 
  • Bandspitze (zumindest in meiner Variation!), und 
  • eine tolle Struktur. Die Empfängerin hat schmale Füße und ist mit dem angenehm engen Sitz sehr zufrieden

noch auf meiner To-Knit-Liste (ohne besondere Reihenfolge):

  • Herzchenferse
  • Bandspitze
  • und ein hübsches asymetrisches Zopfmuster
  • Käppchenferse mit Dekoration am Rand der Fersenwand
  • Bandspitze
  • und hübsche Textur und Elastizität (?) durch „falsche“ Zöpfe.
  • Käppchenferse mit interessanter Spickelvariation und 
  • Bändchenspitze. 
  • Das Muster ist toll, und obwohl es wohl als „Ajour“ oder „Lace“ zählen würde, ist es vergleichsweise harmlos, ja sogar als „unisex“ eingestuft… Stephanie ist wirklich eine fantastische Designerin, eine der ganz großen (und wenigen Deutschen) und ich wollte schon lange einen ihrer Entwürfe stricken.
  • Bumerangferse und 
  • Spitze mit verkürzten Reihen. 
  • Das Muster sieht aus wie „halbe“ Zöpfe, enthält aber angeblich viele yarnover und wäre damit als „Lace“ zu zählen…
  • andere Ferse“ (mal sehen, was das heißt)
  • Sternspitze
  • und ein Muster in schöner Textur, das nicht nur mit gestreiften-mehrfarbigen Wollsorten funktioniert, sondern auch für Männer geeignet ist.

toe-up

Mojo by Donyale Grant (habe ich schon 2010 gestrickt)
meine Mojos von 2010 - die linke Socke sitzt besser
  •  afterthought heel 
  • Bandspitze
  • einfaches Muster aus 2r2l-Rippen und linksgerippten Wülsten, das aber meiner Meinung nach nicht besonders gut sitzt…

noch auf meiner To-Knit-Liste (ohne besondere Reihenfolge):
For My Darling with Love by Ingrid Hiddessen (für den Meinigen und seine Winterstiefel) bzw. Only for Me (with Love, too) by Ingrid Hiddessen (für den „Partnerlook“, hihi. Ok. Das sind faktisch die gleichen Socken in verschiedenen Größen, ich zähle sie also als EIN Muster.)
  • Käppchenferse mit Spickel alla Yarnissima
  • die Spitze ist nicht besonders genannt
  • und die Strümpfe haben sehr hübsche Zopfmuster.
  • Käppchenferse mit dekorativem Spickel
  • Spitze mit verkürzten Reihen
  • dekorativer Zopf am Rand vom Fuß
Außerdem:
Die Herringbone Rib Socks by Kristi Schueler haben eine schöneTextur, sind aber offenbar nicht sehr elastisch. Das Muster eignet sich aber wahrscheinlich gut für farbige Wolle. Für mich sind sie möglicherweise zu eng. Aber Und wenn ich dann irgendwann einmal so weit bin, meine strammen Waderln genau zu kennen, dann wage ich mich vielleicht daran, und auch an diese beiden Muster, beide zweifarbig (stranded): Culture Socks by Elinor Brown und Nightingale by Vintage Purls
  
Und für diese Socken bzw. Kniestrümpfe habe ich leider keine Anleitung… (ich finde Kniestrümpfe super!)

Habt Ihr noch andere Vorschläge für mich?
 Naja. Im Moment habe ja nun erst einmal genug zu tun, oder? Also, frisch ans Werk! Ich glaube, ich starte mit Ingrid's Darlings/for me with Love -- da liegt hier schließlich schon alles bereit, sogar die "Originalwolle"… *freu*
Das wäre dann auch gleich ein neues Reiseprojekt, denn jetzt ist auch mein Urlaub leider erst einmal wieder vorbei. Morgen fahre ich wieder arbeiten. Am Wochenende hört Ihr dann wieder von mir.

Verlosung!

Ihr Lieben - NEUN von Euch haben dem Blog gratuliert - der Blog dankt artig und mit tiefem Knicks bzw. Diener...

Zwar haben nicht alle realen/potentiellen/angeblichen LeserInnen sich gemeldet, aber das kann ja auch verschiedene Gründe haben - eine englische Anleitung interessiert nicht jede/n und natürlich dreht auch nicht jede/r seine Blogrunde so regelmäßig, dass bei der vergleichsweise kurzen Zeit eine Chance zum Mitmachen bestand (obwohl ja Wochenende war...).
Ich will hier aber gar keine Vorwürfe machen, sondern die positiven Seiten hervorheben:
Wo nur NEUN gratuliert haben, sind die Chance viel höher, etwas zu gewinnen!
Und ich habe das gute Gefühl, dass wirklich NUR die ganz treuen Leser/innen im Lostopf sind - und denen möchte ich ja schließlich was Gutes tun... (dabei tue ich sicher jemandem unrecht -sorry!)

Bevor ich auslose, muss ich Euch aber unbedingt noch etwas zeigen: in der Vorbereitung für mein Sockenprojekt habe ich nämlich meinen Stash etwas erweitert.
Zu den bereits vorhandenen zwei Knäueln von der klassischen grauen Regia (je 50g) und vier Knäueln dunkelblauer Schöller&Stahl Fortissima Socka stretch (je 100g) (ich spekuliere ja auch noch auf ein Restknäuel der Tumnus-Wolle, aber das ist noch offen...) habe ich nämlich erstmalig einige handgefärbte Stränge gekauft. Wollen wir doch mal sehen, ob das auf der Nadel und am Fuß für einen Unterschied macht - wird sich das Geld lohnen? Ist ja doch etwas teuerer...

Gestern kam das Päckchen...
...von der Zauberwiese. Und in dem Päckchen diese Schönheiten...
Vier Stränge handgefärbte Sockenwolle "Darling"  (je 100 g; 75% Merino, 25% Polyamid, superwash), drei mal in dunkelblau-grau und einmal in hellgrün. Also, die Farben (semi-solid) gefallen mir schon einmal richtig gut! Dunkelblau stelle ich mir zwar anders vor :-) aber die Farbe ist wunderbar, und das grün ist ohnehin meins. Und Merino am Fuß - man darf gespannt sein...

Dazu die benötigten Rundstricknadeln in 2,5 und 2,75. (Nadelspiele habe ich ohne Ende, aber wegen Second Sock Syndrome möchte ich lieber zwei-zugleich-Zauberschlinge arbeiten - außerdem verliere ich dann unterewegs weniger Nadeln und das sollen ja Reiseprojekte werden...ein Kerzchen als Goodie war auch noch dabei, und allein die liebevolle Verpackung und der sehr nette Kontakt war das Geld jetzt schon fast wert... :-)

Es handelt sich um ein "Kit", d.h. die Anleitung ist gleich dabei - und so bin ich überhaupt darauf gekommen, denn die Anleitung ist die wunderschöne "For my Darling with Love" von Ingrid Hayessen (Strickpraxis). Leider ist die nur für großfüßige Menschen ab Größe 42 gut. Da der Meinige zierliche 41 hat, ich selbst "normale" 39, war ich ganz glücklich, dass Ingrid auch eine Damenversion, die "Only for me with love too" herausgebracht hat -- und die sollte es eben auch bei der Zauberwiese geben.
Allerdings mit einer anderen Wolle - sie kam also nicht mit. Stattdessen habe ich jetzt vier Anleitungen "Darling-Herren" habe, die ich für diesen Haushalt eigentlich gar nicht anwenden kann... :-(

Zum Glück haben Ingrid und Alexandra, die nette Dame von der Zauberwiese, mir sogleich geholfen - hurra! und vielen Dank! Jetzt kann ich auch kleine Füße bestricken... :-) Der Meinige fand die "Männerfarben" allerdings nicht männersockentauglich (schwarz!), und will ohnehin keine Wollsocken (wann soll ich die denn anziehen?! - öhm. im Winterstiefel? - der Winter ist vorbei!) -- umso besser! Bleibt mehr für mich! 


Und hier die gute Nachricht: es bleibt auch mehr für Euch, denn ich habe ja nun drei Anleitungen "For my Darling with Love" übrig...(eine behalte ich natürlich) -- und das heißt, die Verlosung wird erweitert!
neue Preise - originalverpackte Anleitungen


1. Hauptpreis: nach wie vor ein Ravelry-Muster nach Wahl der Siegerin
2.-4. Preis: Je eine Anleitung "For my Darling with Love" (ohne Wolle. Wolle habt Ihr selbst genug, wie ich Euch kenne...oder Ihr kauft welche bei der Zauberwiese? )(^.^)


Damit sind Eure Gewinnchancen auf fast 50% gestiegen - Zeit, endlich an die Auslosung zu gehen...

Der Einfachheit halber, und weil es ja unparteiisch zugehen soll, habe ich RANDOM.ORG eingeschaltet.
und gewonnen hat *trommelwirbel*
Herzlichen Glückwunsch, Heike aus der Villa Kunterblau!
(Villa Kunterblau hat gesagt…
Letztens habe ich hier gestöbert, weil ich wusste, dass du mal was über Schließen geschrieben hattest. Das hat mir sehr geholfen, die Wahl für meine zu treffen. Schön, dass es deinen Blog gibt.

Mit den besten Wünschen zum Geburtstag
Liebe Grüße Heike)
 Weitere Preise gehen an....

 Christine Bergfee
 
(bergfee hat gesagt…
Ich gratuliere dir zu deinem Bloggergeburtstag.
Ich bin durch Zufall auf deine Seite gestossen. Aber deine Adresse speicher ich mir auf jeden Fall ab und werde die nächsten Tage mal ganz genau deinen Blog durchforsten. Ein schöner Blog.
Liebe Grüße
Christine)


und KnittingDotti (Alex)


(KnittingDotti(Alex) hat gesagt…
Ich lese zwar immer nur still mit, weil mein Kleiner immer meckert, wenn ich an den PC gehe, und ich die Zeit daher knapp halten muß, aber da möchte ich auch ganz lieb gratulieren und in die Trommel hüpfen. Auch wenn ich nicht gewinne, habe ich doch Dank Dir eine neue Anleitungsquelle!

LG,
Alex)

und Petra von der Petra's Freizeitecke
(Petra hat gesagt…
Na da schließ ich mich Dich an und Gratuliere zu Deinem Bloggebeburtstag! Tolle Seite und ich werde mich mal gleich in Deine Leserliste eintragen!
LG
Petra)




Allen Gewinnerinnen Herzlichen Glückwunsch! Bitte schreibt mir über die üblichen Kanäle (Ravelry, oder projekteprojekteÄTgooglemail.com, wie ich Euch für die Zustellung der Preise erreichen kann. Ich würde mich auch riesig freuen, wenn Ihr mir ggf. fertige Projekte aus den Anleitungen zeigt oder in Euren Blogs vorstellt -- ich bin doch auch so neugierig!

Allen Anderen danke ich fürs Mitmachen und Trotzdem-Lesen -- ist immer schön mit Euch!
Und nun wieder - frisch ans Werk! Projekte erledigen sich nicht von alleine...

Montag, 17. Januar 2011

Das Projekt für 2011: Die perfekte Socke. Heute: Die Vorbereitungen.

Die Neffen und Nichten wachsen stetig. Größere Kinder heißt auch: größere Pullover. Anders als in den letzten beiden Jahren werde ich mir daher nicht nochmal den Stress machen, und ihnen allen Pullover (oder Strickjacken) zu Weihnachten machen.
 Jedenfalls nicht mit Ankündigung. Ich möchte "frei" sein in meinen Entscheidungen, was ich stricke, und für wen, und wann es fertig sein soll... (^ .^)

Und dieses Jahr möchte ich lernen, wie man "richtig" Socken strickt!
An sich kann ich Socken stricken. Sie gehören zu den ersten Dingen, die ich gelernt habe. Seither habe ich aber ein Studium absolviert und analytisch-strukturiert denken gelernt. Das liegt mir, und das werde ich wohl auch nicht wieder los.
Ich habe also beschlossen, systematisch an die Sockenfrage heranzugehen. Erschwert wird die Recherche durch unterschiedliche Begriffe im Englischen und Deutschen, im Zweifel nehme ich den Englischen, denn so lerne ich ja schließlich Stricken: durch (englische) Anleitungen und Tutorials im Internet...

Konstruktion: Angesichts der Arbeit und der Mühe (und des Preises für Wolle) sollen die Socken ordentlich passen und gut sitzen. Die Grundfrage (Spezialvarianten ausgenommen) scheint zu sein: Vom Schaft (top-down) anfangen oder von der Spitze (toe-up)? Beides hat Vor- und Nachteile...
Top-Down: Für mich die "normale" Methode. Großer Vorteil: Anschläge sind meist deutlich elastischer als Abkettel-Säume - und ich habe kräftige Waden...
Toe-Up: Haben mich bei meinem ersten Versuch letztes Jahr nicht soo überzeugt, könnten aber Vorteile haben. Beim richtigen Anschlag (z. B. Turkish cast-on) gibt es keinerlei Nähte, und man kann das Knäuel bis ganz zum Schluss stricken und kann sicher sein, dass die Wolle reicht...(notfalls ist das Bein halt kürzer als geplant, aber der Fuß passt!)
Ich bin noch unentschieden und werde beide Varianten ausprobieren.

Spitze: Für Top-Down Konstruktionen gibt es allerlei verschiedene Formen von Spitzen  (hier in deutschsprachigen Videoanleitungen von www.nadelspiel.com, woher mangels eigener Bilder auch die Fotos stammen): "einfache Spitze",  Bändchenspitze, Schneckenspitze oder Propellerspitze. (Eine von den letzten beiden ist auch als "Sternspitze" bekannt, glaube ich.)

Bändchenspitze. Foto von www.nadelspiel.com
Ich habe die Bändchenspitze gelernt; hier finden die Abnahmen jeweils an den (nichtvorhandenen) "Seitennähten", also zwischen Sohle und Fußrücken statt. Da man immer eins VOR der letzten bzw eins NACH der ersten Masche  der jeweiligen Nadel abnimmt, entsteht ein dekoratives Bändchen, und je nach Abnahmerhythmus ein relativ breiter Zehenraum. Treibt man die Abnahmen "zu weit" wird die Spitze allerdings recht spitz... Das läßt sich aber für verschieden breite Flossen gut variieren.  

Schneckenspitze, Propellerspitze (und/oder Sternspitze) haben offenbar auch Abnahmen in der Mitte vom Fuß, das muss ich mir erst noch einmal genauer ansehen. Dazu wird es wohl noch einmal einen eigenen Post geben, in dem ich Vor- und Nachteile mal aufliste. So sollen sie laut www.nadelspitze.com aussehen:
Schneckenspitze. Bild von nadelspiel

Propellerspitze. Bild von nadelspiel














Das Foto einer Socke mit Sternspitze stammt von diesem Blog: http://pupeswelt.blogspot.com
Also, in meinen Augen ähnelt sie der Schneckenspitze doch sehr. Kennt jemand den Unterschied?

Sternspitze. Bildquelle



















Ferse: Auch  zu den Fersen gibt es ja verschiedene Techniken. Mir sind vor allem drei Sorten bekannt, wobei jede Art natürlich ihre Variationen hat...
Bumerangferse meiner Shur'tugal
Die Bumerangferse (oder Jojo-Ferse) ist eigentlich meine liebste - sie basiert auf verkürzten Reihen und kommt ohne extra Spickel-Gedöns aus. Sie ähnelt maschinell gefertigten Socken und wirkt (vielleicht deshalb) in meinen Augen professionell. Allerdings besteht die Gefahr von Löchern (wobei es viele Tricks und Gegenmittel gibt), und bei selbstmusternder Wolle bildet sich an der Ferse ein "Pool", also ein breiterer Streifen als im Rest des Sockenmusters. Aber ich stricke ja eh lieber einfarbige Wollsorten...


Afterthought heel am Beispiel meiner Mojos
Auch die nachträgliche Ferse (afterthought-heel, grandmother heel, peasant heel) ist so einfach wie genial, denn sie wird, wie der Name schon sagt, erst nachträglich eingefügt (und lässt sich daher auch besonders einfach ausbessern/neu stricken). Statt eine Ferse zu stricken, strickt man über die geplanten Fersenmaschen einen kontrastfarbenen Wollrest ein, geht zurück, und strickt über diesen Faden "normal" weiter. Später nimmt man den Faden (vorsichtig!) heraus, nimmt die Maschen auf und strickt eine Bändchenspitze, die sich "magisch" zur Ferse formt...Auch hier spart man sich das Spickelgedöns.


Käppchenferse. Bild von www.nadelspiel.com
Gelernt (und m. M.  nach wie vor am weitesten verbreitet) habe ich aber die "normale" Ferse mit "Käppchen" (heel-flap/Dutch heel und weitere Variationen) und mit Spickel: Vom Schaft ausgehend legt man die Fußrückenmaschen still und arbeitet nur die rückwärtige Fersenwand. Je nach Variante kommt der "Knick" durch verkürzte Reihen. Und um den "Zwischenraum" zwischen Fußrücken und "Fersensohle" zu füllen, muss man erst Spickelmaschen aufnehmen und dann wieder entsprechend abnehmen. Das kann alles sehr dekorativ sein und sogar Teil des Musters werden, und noch dazu ist das Ergebnis besonders für Menschen mit hohem Spann oder nicht so schmalen Fesseln wahrscheinlich sogar bequemer  - und zu denen gehöre ich ja schließlich...
Also werde ich auch hier alle( mir bekannten) Methoden einmal ausprobieren.


Muster: Stinknormale Socken in glatt rechts/2l2r (sogenannte "Stinos") interessieren mich nicht. Soll ja auch Spaß machen.
Rippenmuster inklusive diverser Zopfmuster, sitzen wahrscheinlich am besten, da sie sehr dehnbar sind. Damit werde ich anfangen
Mehrfarbige Muster (fair-isle, Intarsien, stranded) stelle ich mir mollig warm vor - vorausgesetzt man "kennt" seine Füße genau. Besonders elastisch sind diese Muster nämlich nicht. Das kommt also später...
Lace und Ajourmuster sind mir wahrscheinlich zu mädchenhaft für dicke Wintersocken. (Ich habe nicht vor, meine Wollsocken "gut sichtbar" zu tragen - ist nicht mein Stil. Aber in dicken Winterstiefeln sind sie bares Gold wert!)  Werde ich wohl eher selten bis nie in Angriff nehmen. Aber warten wir's ab!

Donnerstag, 6. Januar 2011

Pläne für 2011 - und ein Rest aus 2010.

Liebe LeserInnen, glaubt nicht, ich hätte Euch vergessen.

Zwischen den Jahren war ich meist offline, und auch an Silvester selbst mit anderen Dingen als Wolle, Nadeln oder Bloggen beschäftigt. Selbst jetzt, in der ersten, glücklicherweise noch freien Woche des Jahres, ist dies meine erste längere Blogrunde... Dennoch wünsche ich Euch nachträglich noch alles Gute für ein Gesundes und Erfolgreiches Jahr 2011.

Persönlich muss ich sagen -- schöner hätte ich nicht hineinfeiern können - das perfekte Fest!
Kein Wunder, hatten wir den Anlass doch abgeändert, und die letzten sechs Monate mit der Planung des Tages zugebracht... und es hat sich gelohnt! Normalerweise halte ich Silvester ja für ein völlig überschätztes Datum. Dieses Jahr aber hat es alle Erwartungen übertroffen. Sonst hätte ich sicherlich nicht bis 6 Uhr früh gefeiert... Zum Glück ist jetzt Zeit, sich von allen Strapazen zu erholen...

Als letztes WIP des Jahres 2010 ist "Tumnus" mit im Gepäck. Besonders fleißig war/bin ich allerdings nicht. Bisher habe ich erst zwei von sechs Knäuelen vestrickt, und so wächst der Schal nur langsam. Der Meinige beobachtet es aber mit Wohlwollen und behauptet tapfer, Sockenwolle sei gar nicht zu kratzig... nuja.

Immerhin heißt das, das der Blog 2010 beim Projektemanagen doch ganz nützlich war: Ich habe alle meine Weihnachtspullover fertiggestellt, dazu einen weiteren Kinderpullover (Malroy), eine Strickjacke für mich (Timpani), zwei paar Socken, zwei Paar Kinderschuhe, mindestens 8 Eiernwärmer und diverse nicht-Strick-Projekte. Unfertig ist nur der Tumnus, und der ist in Arbeit. 

Für 2011 habe ich mir vorgenommen, mich etwas mehr mit dem Thema "Socken" zu beschäftigen.
Zum einen sind sie gute Reiseprojekte, und ich werde ja nach wie vor viel unterwegs sein. Zum zweiten brauche ich dringend ein oder zwei Wechselpaare, vor allem wenn der Winter so lange dauert wie im letzten Jahr... Zum dritten möchte ich auch hier mit meiner gewohnt analytischen Vorgehensweise möglichst viele unterschiedliche neue Techniken lernen. Und viertens hoffe ich, sie schneller fertigstellen zu können als bspw. Timpani...
:-)
In den nächsten Tagen werde ich daher mal einige "klassische" Muster herauskramen, und nach zu lernenden Techniken sortieren: Spitzen, Fersen, Spickel, Toe-up, und mindestens ein Paar Kniestrümpfe sollen dabei sein. Vom Muster her freue ich mich auf Zöpfe, vielleicht ein Lace-Projekt (?) und mind. ein zweifarbiges Projekt. Ziel ist es, möglichst viel Bandbreite an Möglichkeiten in ca. 6 Paar Socken unterzubringen. Ravelry ist natürlich eine Fundgrube, aber weitere Vorschläge in den Kommentaren  wären herzlich willkommen... :-)
Außerdem verlangt der Meinige einendicken Rollkragen-Pullover "wie Borowski" (Tatort Kiel) ihn hat.
Und ich habe noch das "Jodeldiplom" und eigentlich auch Kirigami in der Warteschleife...
Langweilig wird es 2011 also nicht.
Und Ihr? Was habt Ihr so geplant?