...ist von außen leicht zu erkennen.
Therese sagt aber, sie habe von Holst Garn noch nie gehört. Die hätten vielleicht kein Händlernetz in Dänemark?
Therese sagt, sie habe seit 37 Jahren ihr Garngeschäft, und sie kenne alle Marken.
Holst und Geilsk seien in Deutschland gerade etwas in Mode?
Therese guckt mitleidig. Die beste dänische Wolle sei von Hjerte. Therese drückt mir ein Knäuel Merinowolle in die Hand und zeigt einen fertigen Babypullover aus der gleichen Qualität.
Nein, mit Lana Grossa Cool Wool sei das nicht vergleichbar, die sei in Dänemark viel teuerer, dabei von weniger hoher Qualität und außerdem behandeln sie die Einzelhändler schlecht. Man müsste von jeder Farbe 5 kg abnehmen, dazu habe sie gar keine Lust.
Therese sagt, nur Drops sei schlimmer, den seit die Firmengründerin verstorben sei und ihr Witwer die Firma übernommen habe, ginge alles den Bach herunter. Die Anleitungen seien auch nicht Korrektur gelesen.
Therese empfiehlt mir ein neues dänisches Garn der Marke Onion, die bisher nur Schnittmuster verkauft haben. Wolle mit Seide, Wolle mit Baumwolle, Sockenwolle mit Brennnesseln...
Nesseln!?!
Therese erklärt, die pflanzlichen Fasern aus der Nessel seien sehr fest und genauso stabil wie Nylon, sodass die Sockenwolle ganz ohne Kunstfaser auskäme.
Die Farben sind herrlich: pudrig- matte, ganz leicht melierte Farbschattierungen.
Ich kaufe elf Knäuel Nesselwolle und ein Strickmuster für ein großes Tuch.( Und evtl Handschuhe. Oder Socken.) Sorry Rosenstola! Ich habe ein neues Ferienprojekt! Zum Glück soll es regnen...
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Sonntag, 26. Juli 2015
Kopenhagen. Therese Garn...
Montag, 23. April 2012
FO Ribbeck - oder doch nicht?
Nach neun Monaten könnte man annehmen, Ribbeck sei nun fertig. Detailaufnahmen zeigen aber, dass das wohl leider nicht ganz stimmt...
Ein hoher Ausschnitt an sich ist jetzt noch kein Problem, auch wenn das, ganz ehrlich , nicht so gedacht war.
Man kann auch sehen, dass meine Befürchtung gestimmt hat - die Schulterschrägung war zu extrem und führt zu merkwürdigen Hubbeln.
Auch die Armausschnitte sind etwas zu eng.
Das läßt sich alles natürlich beheben. Einfach Blenden nochmal auftrennen, Steeks weiter schneiden, Blenden neu stricken.
Und dann jemanden finden, der Größe 36 trägt (und nicht 46, so wie ich).
Ja, ich höre Euch. Aber Ihr wisst ja alle, dass ich gemessen habe, und Maschenproben gemacht, und Zwischenanproben. Selbst wenn man gewisse Umstände außer acht ließe (wie die Tatsache, dass ich seit August zugenommen habe), hätte mir der Pullunder nicht gepasst.
Der modelnden Freundin jedenfalls würde Ribbeck wohl passen...:-)
Also: Rückspulen.Neu machen.Wäre ja schade drum.
Man kann auch sehen, dass meine Befürchtung gestimmt hat - die Schulterschrägung war zu extrem und führt zu merkwürdigen Hubbeln.
Auch die Armausschnitte sind etwas zu eng.
Das läßt sich alles natürlich beheben. Einfach Blenden nochmal auftrennen, Steeks weiter schneiden, Blenden neu stricken.
Und dann jemanden finden, der Größe 36 trägt (und nicht 46, so wie ich).
Ja, ich höre Euch. Aber Ihr wisst ja alle, dass ich gemessen habe, und Maschenproben gemacht, und Zwischenanproben. Selbst wenn man gewisse Umstände außer acht ließe (wie die Tatsache, dass ich seit August zugenommen habe), hätte mir der Pullunder nicht gepasst.
Der modelnden Freundin jedenfalls würde Ribbeck wohl passen...:-)
Also: Rückspulen.Neu machen.Wäre ja schade drum.
Mittwoch, 20. April 2011
WIP: Borowski's Mütze: top-down watchcap. Eigenes Design.
Nach Fertigstellung von Borowski hatte ich genau ein Knäuel Lana Grossa Mille II übrig. Prima, dachte ich, kriegt der Meinige noch 'ne schöne warme Mütze zum Pullover. Passend zum Rollkragen bot sich eine klassische 2x2 gerippte an - bei Ravelry findet man so etwas unter "Watchcap".
Allerdings wollte ich sicher sein, dass die Restwolle optimal verwertet wird und wollte daher top-down stricken. Nur gab's dafür wiederum keine Anleitung - zumindest habe ich keine gefunden...
Glücklicherweise besitze ich ja dieses hübsche Heftchen---
---welches mir eigentlich helfen sollte, genau dieses Problem zu lösen. Allerdings finde ich, dass die Mützenspitze/-krone (wie heisst das eigentlich, oben, wo alles zusammenkommt?) bei der beschriebenen Methode immer irgendwie merkwürdig aussieht.
Besser gefiel uns die Lösung, die Erica Fire in ihrer kostenlosen Anleitung vorschlug; allerdings war die bottom-up und ausserdem im Patentmuster, welches bei mir irgendwie gar nicht richtig schön war.
Kurzerhand habe ich ein bisschen herumgespielt und ein eigenes Design entworfen. So sieht das bisher aus:
Damit man alles besser erkennen kann, hier noch einmal über eine Plastikrührschüssel gestülpt,die auch über meinen Kopf passt:
Davon abgesehen, dass ich mit dem Knäuel jetzt durch bin, und ganz offensichtlich noch ein zweites bräuchte, damit man die Krempe verlängern und dann irgendwann doppelt umklappen kann, gefällt mir das ziemlich gut.
Aber noch ein Knäuel nachbestellen? Nee. In den Geschäften sind die Sommergarne und online - für ein Knäuel lohnt sich doch das Porto gar nicht! Mist!
So habe ich's gemacht:
Auf einer Rundstricknadel Nr 5 mit türkischem Anschlag 8 M angeschlagen - 4 auf der oberen, 4 auf der unteren Nadel - und
R1: k8: = 8M
(alle Maschen rechts abgestrickt auf dem magic loop. man kann das natürlich auch mit Nadelspiel machen, ist anfangs vielleicht sogar einfacher)
R2: kfb 8x = 16M
(Zunahme auf doppelte Maschenanzahl durch doppeltes abstricken jeder Masche rechts und rechts verschränkt)
R3: k16
R4: kfb 16x = 32M
R5: k32, pm after every 5th stitch; there will be 7 st after last marker
(alle Maschen rechts abstricken, nach jeder 5. Masche einen Maschemarkierer setzen. Nach dem letzten Markierer gibt es 7 Maschen)
R6: [kfb, k4, kfb] 5x, k7 =42M
(die erste und die beiden Maschen rechts und links aller Markierer durch doppeltes Abstricken zunehmen, bis zwischen allen Markierern 7 Maschen sind.)
R7/R8: k42
R9: [k6, kfb]6x =48M
(die letzte Masche vor dem Markierer durch doppeltes Abstricken zunehmen; zwischen allen Markierern sind 8M)
R10/11/12: k48
R13: [k7, kfb]6x = 54M
R14: k1, kfb,p1, [k2,p2] 13x, k1, kfb,p1, [k2,p2] 13x = 56M
(der Wechsel ins 2r2l-Rippenmuster: damit die Rippen aufgehen, brauchen wir 56M, es müssen also verteilt 2M zugenommen werden. Bei kfb entsteht eine neue Masche, die wie eine linke Masche aussieht, und so ins Muster integriert werden kann.)
Von hier aus weiterstricken bis
a) die Mütze die gewünschte Länge hat oder
b) die Wolle alle ist.
(Wahrscheinlich sollte man zwischen den Zunahme-Reihen mehr "normale" Reihen stricken, als ich es getan habe. Es wobbelt ein bisschen, aber nichts was sich nicht durch etwas nasses Spannen nicht ausgleichen ließe...)
Mal sehen obich noch ein Knäuel Mille II bekommen kann...
Allerdings wollte ich sicher sein, dass die Restwolle optimal verwertet wird und wollte daher top-down stricken. Nur gab's dafür wiederum keine Anleitung - zumindest habe ich keine gefunden...
Glücklicherweise besitze ich ja dieses hübsche Heftchen---
![]() |
| http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ELQk8yAlL._SL500_AA300_.jpg |
---welches mir eigentlich helfen sollte, genau dieses Problem zu lösen. Allerdings finde ich, dass die Mützenspitze/-krone (wie heisst das eigentlich, oben, wo alles zusammenkommt?) bei der beschriebenen Methode immer irgendwie merkwürdig aussieht.
Besser gefiel uns die Lösung, die Erica Fire in ihrer kostenlosen Anleitung vorschlug; allerdings war die bottom-up und ausserdem im Patentmuster, welches bei mir irgendwie gar nicht richtig schön war.
Kurzerhand habe ich ein bisschen herumgespielt und ein eigenes Design entworfen. So sieht das bisher aus:
| Borowskis Mütze auf den Nadeln |
| Borowskis Mütze aufgetopft |
Aber noch ein Knäuel nachbestellen? Nee. In den Geschäften sind die Sommergarne und online - für ein Knäuel lohnt sich doch das Porto gar nicht! Mist!
So habe ich's gemacht:
Auf einer Rundstricknadel Nr 5 mit türkischem Anschlag 8 M angeschlagen - 4 auf der oberen, 4 auf der unteren Nadel - und
R1: k8: = 8M
(alle Maschen rechts abgestrickt auf dem magic loop. man kann das natürlich auch mit Nadelspiel machen, ist anfangs vielleicht sogar einfacher)
R2: kfb 8x = 16M
(Zunahme auf doppelte Maschenanzahl durch doppeltes abstricken jeder Masche rechts und rechts verschränkt)
R3: k16
R4: kfb 16x = 32M
R5: k32, pm after every 5th stitch; there will be 7 st after last marker
(alle Maschen rechts abstricken, nach jeder 5. Masche einen Maschemarkierer setzen. Nach dem letzten Markierer gibt es 7 Maschen)
R6: [kfb, k4, kfb] 5x, k7 =42M
(die erste und die beiden Maschen rechts und links aller Markierer durch doppeltes Abstricken zunehmen, bis zwischen allen Markierern 7 Maschen sind.)
R7/R8: k42
R9: [k6, kfb]6x =48M
(die letzte Masche vor dem Markierer durch doppeltes Abstricken zunehmen; zwischen allen Markierern sind 8M)
R10/11/12: k48
R13: [k7, kfb]6x = 54M
R14: k1, kfb,p1, [k2,p2] 13x, k1, kfb,p1, [k2,p2] 13x = 56M
(der Wechsel ins 2r2l-Rippenmuster: damit die Rippen aufgehen, brauchen wir 56M, es müssen also verteilt 2M zugenommen werden. Bei kfb entsteht eine neue Masche, die wie eine linke Masche aussieht, und so ins Muster integriert werden kann.)
Von hier aus weiterstricken bis
a) die Mütze die gewünschte Länge hat oder
b) die Wolle alle ist.
(Wahrscheinlich sollte man zwischen den Zunahme-Reihen mehr "normale" Reihen stricken, als ich es getan habe. Es wobbelt ein bisschen, aber nichts was sich nicht durch etwas nasses Spannen nicht ausgleichen ließe...)
Mal sehen obich noch ein Knäuel Mille II bekommen kann...
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UFO,
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Zauberschlinge
Mittwoch, 13. April 2011
Wo's grad hakt.
Ich habe Clapotis geribbelt.
Die Wolle ist wunderbar, und ein fertiger Clapotis wäre sicher ein toller Schal, aber jedesmal wenn ich lustlos ein paar weitere Reihen daran gestrickt hatte, dachte ich: der wäre toll, wenn er breiter wäre. Und ich habe sowas von keine Lust zu ribbeln bloß um neu anzuschlagen, viel mehr Zunahmereihen zzu machen und dann noch mehr dieser langweiligen Reihen zu stricken!
Also: geribbelt. Die traumhafte Zauberwolle wird ein schöneres Projekt finden, da mache ich mir keine Sorgen....
Aus der übrigen Borowski-Wolle (etwa ein Knäuel) wollte ich noch Borowskis Mütze (Ravelrylink) stricken. Ich hatte schon am 3. April angeschlagen und einige Reihen im Patentmuster gestrickt, aber irgendwie sieht das alles merkwürdig aus. Ich trau der Sache nicht - wahrscheinlich muss auch hier geribbelt und neu versucht werden. Wäre ja was für die morgige Zugfahrt...
Die Lizzy-Socken verwirren mich bei der Ferse. Was soll ich denn da machen? Die Anleitung verlangt, in Hin-und Rückreihen Maschen irgendwo zwischen Nd. 4 und Nd 1 abzunehmen, also wenn ich das richtig verstehe in der Mitte der Ferse (nicht an den Rändern), und zwar, bis alle Maschen weg sind. Das habe ich noch nie so gehört, und daher zögere ich etwas mißtrauisch, hier ins kalte Wasser zu springen. Andererseits: Frau van der Linden, als eine der bekanntesten und besten deutschen Sockendesignerinnen, weiß sicherlich, was sie tut und von mir verlangt. Ich sollte ihr einfach vertrauen. Ribbeln kann man immer. (Und nein, einfach eine mir bekannte und erprobte Ferse zu stricken, ist in diesem Fall leider keine Lösung. Neue Techniken zu lernen, auszuprobieren und gegeneinander abzuwägen ist ja schließlich der Sinn des Sockenprojekts 2011. Da muss ich jetzt durch...)
Irgendwann gibt's dann auch wieder Fortschrittsbilder.
Die Wolle ist wunderbar, und ein fertiger Clapotis wäre sicher ein toller Schal, aber jedesmal wenn ich lustlos ein paar weitere Reihen daran gestrickt hatte, dachte ich: der wäre toll, wenn er breiter wäre. Und ich habe sowas von keine Lust zu ribbeln bloß um neu anzuschlagen, viel mehr Zunahmereihen zzu machen und dann noch mehr dieser langweiligen Reihen zu stricken!
Also: geribbelt. Die traumhafte Zauberwolle wird ein schöneres Projekt finden, da mache ich mir keine Sorgen....
Aus der übrigen Borowski-Wolle (etwa ein Knäuel) wollte ich noch Borowskis Mütze (Ravelrylink) stricken. Ich hatte schon am 3. April angeschlagen und einige Reihen im Patentmuster gestrickt, aber irgendwie sieht das alles merkwürdig aus. Ich trau der Sache nicht - wahrscheinlich muss auch hier geribbelt und neu versucht werden. Wäre ja was für die morgige Zugfahrt...
Die Lizzy-Socken verwirren mich bei der Ferse. Was soll ich denn da machen? Die Anleitung verlangt, in Hin-und Rückreihen Maschen irgendwo zwischen Nd. 4 und Nd 1 abzunehmen, also wenn ich das richtig verstehe in der Mitte der Ferse (nicht an den Rändern), und zwar, bis alle Maschen weg sind. Das habe ich noch nie so gehört, und daher zögere ich etwas mißtrauisch, hier ins kalte Wasser zu springen. Andererseits: Frau van der Linden, als eine der bekanntesten und besten deutschen Sockendesignerinnen, weiß sicherlich, was sie tut und von mir verlangt. Ich sollte ihr einfach vertrauen. Ribbeln kann man immer. (Und nein, einfach eine mir bekannte und erprobte Ferse zu stricken, ist in diesem Fall leider keine Lösung. Neue Techniken zu lernen, auszuprobieren und gegeneinander abzuwägen ist ja schließlich der Sinn des Sockenprojekts 2011. Da muss ich jetzt durch...)
Irgendwann gibt's dann auch wieder Fortschrittsbilder.
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Ferse,
Lizzy,
Resteverwertung,
so geht das nicht,
Socken,
Sockenprojekt 2011,
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WIP
Mittwoch, 28. Juli 2010
Desaster und Erfolge. Sauerkirschmarmelade.
Man kann natürlich behaupten, man sei nicht untätig gewesen, oder man kann es beweisen. Mit Fotos!
Wie zum Beispiel die Limonenpickel: Von denen hatte ich Euch ja erzählt.
Den Versuch, ein süßes Sommerkleid zu nähen, habe ich verschwiegen. So ein süßer Stoff! Von Amy Butler, ein Warengutschein der Arbeitskolleginnen, und ich habs einfach völlig verbockt. Das Problem gerade bei einteiligen Kleidern ist mein femininer Körperbau, der mir (zur Freude meines Liebsten) um die Hüften zwei Größen mehr beschert als um die Oberweite. Nun, dafür hat man etwas Nähen gelernt, flugs den Schnitt angpasst, ausgeschnitten, aufgesteckt, zugeschnitten, zusammengesteckt, zusammengenäht, Reißverschluss eingesetzt, Schweiß abgewischt (warum näht man bei 35°C, wenn Nähen für den Eingeweihten doch zu 90% aus Bügeln besteht?!) - und dann ausgesehen wie die Wurst in der Pelle.
Sau-ärgerlich! Ich mein, der Stoff ist ja auch teuer, selbst wenn man ihn geschenkt bekommt! Dabei wollte ich eigentlich ein Probekleid in altem Vorhangstoff nähen, zum Änden und testen, und dann hab ich das vergessen, weil es so heiß war, und der Stoff sooooo schön, und ich dachte, ich wüßte meine Größe... Tja, wohl nicht.
Was zu Frust führte, und dazu, dass keinerlei Fotos gemacht wurden, und ich auf die Hochzeit in einem völlig anderen, gekauften Kleid ging und trotzdem nett aussah (sagt der Liebste, und der hat mich ja angesehen...)
Das Kleid liegt in der Kiste und wartet darauf, dass ich 10 kg abnehme und es dann einfach enger mache.
Was allerdings funktioniert hat, war das Einkochen.
Eigentlich wollte ich gar nicht einkochen (Hitze), aber
1. hatte es glücklicherweise am Montag schon abgekühlt
2. waren die Sauerkirschen aber sowas von sauer! holla die Waldfee!
3. hatte ich rein zufällig alle Zutaten da
Gibts also Sauerkirschmarmelade.
So geht's:
1 kg Kirschen waschen, entstielen, wer kann: entsteinen. Ich kann das nicht, und muss die umständliche Methode fahren.
Kirschen noch nass in einen Topf geben. Gas geben. Oder Strom. Oder Induktion, was auch immer. Das Zeug soll kochen. Notfalls etwas Flüssigkeit (Wasser) angießen - es soll ja nicht anbrennen. Rühren.
Spätestens jetzt Schürze anlegen, weil Kirschsaftflecken gehen echt voll schwer wieder raus.
Kirschen von den Steinen matschen, zum Beispiel mit einem Kartoffelstampfer. Weiter rühren.
(ohne Foto)
Kirschen durch ein Sieb streichen, dabei zweiten Topf unterstellen! (Klingt banal? Manches muß laut ausgesprochen werden...) Mit einem Teelöffel alle Kerne aus dem Sieb pulen und im Glas sammeln. Kirschkompott zurück in den Topf, und alle Kerne nochmal durchs Sieb reiben, bis das Fruchtmus so komplett wie möglich vom Kern getrennt ist. Versonnen die Vorzüge von TK-Kirschen kontemplieren.
Fruchtzucker zufügen. Vorsichtig abschmecken. Ich sagte: Vorsichtig! Das Zeug ist heiß! Wenn der Fruchtzucker alle ist, feinen Zucker ergänzen, bis es lecker schmeckt.
Einen Beutel Großartige Gelierhilfe zufügen, gut einrühren, mindestens drei Minuten köcheln lassen. (Natürlich spritzt das, du dumme Gans! Und ich sag noch, heiß!)
In vorbereitete Gläser füllen (ich sammele für diesen Zweck Pestogläser, Meerrettich etc, bevorzugt kleine Füllmengen, weil wir nicht so viel Marmelade essen. Wie man sieht. Ich mein, ich schufte hier seit ner Stunde für vier (4!) Gläschen Marmelade. Hallo?), zuschrauben, sofort auf den Kopf stellen. Also die Gläser. Von zuckriger Marmelade verbrannte Finger unter kaltes Wasser halten. Laut fluchen hilft. Ein Marmeladentrichter auch. Über Nacht auskühlen lassen, im Spülbecken sorgfältig säubern.
Mützchen ausschneiden, aufsetzen, mit Gummiband befestigen. Ettiketten ausdrucken, aufkleben.
To do:
Frisches Brot kaufen. Genießen!
Wie zum Beispiel die Limonenpickel: Von denen hatte ich Euch ja erzählt.
Den Versuch, ein süßes Sommerkleid zu nähen, habe ich verschwiegen. So ein süßer Stoff! Von Amy Butler, ein Warengutschein der Arbeitskolleginnen, und ich habs einfach völlig verbockt. Das Problem gerade bei einteiligen Kleidern ist mein femininer Körperbau, der mir (zur Freude meines Liebsten) um die Hüften zwei Größen mehr beschert als um die Oberweite. Nun, dafür hat man etwas Nähen gelernt, flugs den Schnitt angpasst, ausgeschnitten, aufgesteckt, zugeschnitten, zusammengesteckt, zusammengenäht, Reißverschluss eingesetzt, Schweiß abgewischt (warum näht man bei 35°C, wenn Nähen für den Eingeweihten doch zu 90% aus Bügeln besteht?!) - und dann ausgesehen wie die Wurst in der Pelle.
Sau-ärgerlich! Ich mein, der Stoff ist ja auch teuer, selbst wenn man ihn geschenkt bekommt! Dabei wollte ich eigentlich ein Probekleid in altem Vorhangstoff nähen, zum Änden und testen, und dann hab ich das vergessen, weil es so heiß war, und der Stoff sooooo schön, und ich dachte, ich wüßte meine Größe... Tja, wohl nicht.
Was zu Frust führte, und dazu, dass keinerlei Fotos gemacht wurden, und ich auf die Hochzeit in einem völlig anderen, gekauften Kleid ging und trotzdem nett aussah (sagt der Liebste, und der hat mich ja angesehen...)
Das Kleid liegt in der Kiste und wartet darauf, dass ich 10 kg abnehme und es dann einfach enger mache.
Was allerdings funktioniert hat, war das Einkochen.
Eigentlich wollte ich gar nicht einkochen (Hitze), aber
1. hatte es glücklicherweise am Montag schon abgekühlt
2. waren die Sauerkirschen aber sowas von sauer! holla die Waldfee!
3. hatte ich rein zufällig alle Zutaten da
Gibts also Sauerkirschmarmelade.
So geht's:
1 kg Kirschen waschen, entstielen, wer kann: entsteinen. Ich kann das nicht, und muss die umständliche Methode fahren.
Kirschen noch nass in einen Topf geben. Gas geben. Oder Strom. Oder Induktion, was auch immer. Das Zeug soll kochen. Notfalls etwas Flüssigkeit (Wasser) angießen - es soll ja nicht anbrennen. Rühren.
Spätestens jetzt Schürze anlegen, weil Kirschsaftflecken gehen echt voll schwer wieder raus.
Kirschen von den Steinen matschen, zum Beispiel mit einem Kartoffelstampfer. Weiter rühren.
(ohne Foto)
Kirschen durch ein Sieb streichen, dabei zweiten Topf unterstellen! (Klingt banal? Manches muß laut ausgesprochen werden...) Mit einem Teelöffel alle Kerne aus dem Sieb pulen und im Glas sammeln. Kirschkompott zurück in den Topf, und alle Kerne nochmal durchs Sieb reiben, bis das Fruchtmus so komplett wie möglich vom Kern getrennt ist. Versonnen die Vorzüge von TK-Kirschen kontemplieren.
Fruchtzucker zufügen. Vorsichtig abschmecken. Ich sagte: Vorsichtig! Das Zeug ist heiß! Wenn der Fruchtzucker alle ist, feinen Zucker ergänzen, bis es lecker schmeckt.
Einen Beutel Großartige Gelierhilfe zufügen, gut einrühren, mindestens drei Minuten köcheln lassen. (Natürlich spritzt das, du dumme Gans! Und ich sag noch, heiß!)
In vorbereitete Gläser füllen (ich sammele für diesen Zweck Pestogläser, Meerrettich etc, bevorzugt kleine Füllmengen, weil wir nicht so viel Marmelade essen. Wie man sieht. Ich mein, ich schufte hier seit ner Stunde für vier (4!) Gläschen Marmelade. Hallo?), zuschrauben, sofort auf den Kopf stellen. Also die Gläser. Von zuckriger Marmelade verbrannte Finger unter kaltes Wasser halten. Laut fluchen hilft. Ein Marmeladentrichter auch. Über Nacht auskühlen lassen, im Spülbecken sorgfältig säubern.
Mützchen ausschneiden, aufsetzen, mit Gummiband befestigen. Ettiketten ausdrucken, aufkleben.
To do:
Frisches Brot kaufen. Genießen!
Kategorie(n):
eigener Entwurf,
Einkochen,
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Tutorial,
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Sonntag, 17. Januar 2010
Auf der Nadel: Spiralsocken.
Mit einem von einem sehr alten Projekt übriggebliebenen, fast vollen Knäuel Regia Sockenwolle in Jeansblau (Banderole ist leider schon lange verloren gegangen) habe ich mal probehalber an ein Paar Spiralsocken gemacht, wie sie in mehren Anleitungen durch Blogland geistern.
Ich habe mich für diese Version entschieden:
Muster/Anleitung:
- Nadelspiel Nr. 2,5
- Anschlag: 60 M/ 15 M pro Nadel
- 3 Reihen 1/1 Bündchen
- 5 M rechts/ 5 M links, alle 5 R um eine M nach links versetzt, sodass eine Spiralform entsteht
Alternativen:
3er oder 4er Rhythmus, das hängt natürlich auch von Wolle und geplanter Größe ab. Meine sollen mal einer Größe 36 passen.
Tipp:
Mein Nadelspiel ist unregelmäßig belegt: 20/10/20/10. Dadurch fange ich jede Nadel mit rechten Maschen an.
Beschriebene Vorteile angeblich:
- one size fits all
- keine aufwendige Ferse
- vergleichsweise schnell und unkompliziert zu stricken
- durch Spiralstrick gute Paßform
bisherige Einschätzung/Erfahrungen:
- einfach zu stricken heißt auch: etwas langweilig...
- fertige Socke passt jetzt nicht sooo toll: scheint am Spann zu weit zu sein. (muss ich aber nochmal mit Schuh probieren)
wie es aussieht, reicht mein Rest wohl kaum für eine zweite Socke gleicher Länge... mal sehen, wie weit ich komme!
************************************************
Nachtrag:
Da die Wolle tatsächlich nicht gereicht hat, habe ich alles wieder aufgeribbelt. Nächstes Mal versuche ich es mit 4/4 oder gar 3/3, vielleicht sitzt das besser. Und natürlich mit einem anderen, volleren Knäuel. Dieses hier muss seine Bestimmung noch finden.
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