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Samstag, 22. Dezember 2012

FO und Fazit: Balls up!

Fertig!
Nummer 6: Herzchen

Pünktlich zum vierten Adventswochenende ist die sechste und letzte Kugel für den Christbaum bestrickt. Das Herzchenmuster hat -neben vielen weiteren - Wieke van Keulen zur Verfügung gestellt. Einen Baum haben wir auch schon, morgen darf er ins Haus und sich aufwärmen, aber geschmückt wird er natürlich erst am Montag. Mal sehen, ob ich meine Kugeln aufhängen darf... :-D
(Weihnachtsbäume, da sind wir streng, haben nur zwischen 24. Dezember und 6. Januar Saison. Vorher is' nich', später nadeln sie ohnehin und man braucht dann auch irgendwann den Platz wieder... Dies entspricht in etwa den traditionellen 12 Weihnachtstagen, mit Zugeständnissen an den in unseren Breitengraden üblichen Heiligabend...)
So, und nun wie immer das Fazit zum Muster:


Das Muster:
Das Internet (und die Buchwelt) sind voller Muster für Weihnachtskugeln. Lochmuster, Zopfmuster, eingestrickte Perlen, Norwegermuster - alles ist möglich. Ich habe mich für die kostenlose, englische Anleitung von General Hogbuffer entschieden, dessen Muster ich wegen seiner ungewöhnlichen und schönen Sockenmuster schon lange bewundere. Hier ist es vorgesehen, um eine feste Kugelform, bspw. ein Styroporball, herumzustricken, sodass eine wirklich runde Kugel entsteht. Natürlich kann man aber auch einfach mit Füllwatte ausstopfen.
Technik:
Schwer ist das Kugelstricken nicht, wohl aber etwas fisselig, besonders auf den letzten Metern, wenn die Kugel schon eingesetzt ist und man um sie herum stricken muss. Allerdings kann man es sich, je nach Komplexität des Musters, auch komplizierter machen. Je mehr Farben, desto... Ich bin bei rot-weiß und nicht mehr als zwei Farben pro Runde geblieben. Im Endeffekt muss man nur einfache Zunahmen (nicht näher spezifiziert, ich habe links tiefer gestochen) und Abnahmen beherrschen (zwei zusammenstricken), und in der Runde stricken können. Rundstricknadeln sind in diesem Fall vielleicht nicht ganz so gut wie ein Nadelspiel, und auch für letzteres empfehlen sich die kürzeren Handschuhnadeln (die ich besitze. Ich weiss es genau! wo sind sie bloß?). Spätestens ab der dritten Kugel hat man genug Übung um eine Kugel in 2-3 Stunden fertigzustellen.
Die Wolle:
Ich habe gut abgelagerte Schachenmayr nomotta Micro verwendet, erstanden in einer Zeit lange vor Ravelry (für mich), also ca Januar 2008. Damals war es wichtiger, die Garne günstig zu erstehen, als reine Wolle zu haben, aber für ein solches Dekoprojekt macht mir der Anteil von 100% Polyacryl/Mikrofaser ausnahmsweise mal  nichts aus. Der leichte Glanz kommt dem gewünschten Effekt ebenfalls entgegen.
Änderungen:
Die wichtigste Änderung nach der ersten Kugel war ein unsichtbarer Anschlag, wie ich ihn auch für Sockenspitzen verwende (googelt mal "turkish cast-on oder figure 8 cast-on). Den Anschlag und die Zunahmen habe ich i. d. R. auf Rundstricknadeln gestrickt, spätestens zu den Abnahmen empfiehlt es sich aber, auf ein (kurzes) Nadelspiel umzusteigen. 
Länger habe ich gebraucht, um wirklich zu glauben, dass aufgrund meiner Maschenproben meinen Kugeln einige zusätzliche Runden in "Äquatornähe" gut tun würden, zumal wenn die Spannfäden eines zweifarbigen Musters die Elastizität der Maschen etwas beeinträchtigen. Hier kann zum Glück etwas Wasser Wunder wirken...
Zuguterletzt habe ich auf den Aufhänger aus I-cord verzichtet, da meine Kugeln ja einen Aufhänger hatten, und einfach die letzten acht Maschen ringförmig abgekettelt, sodass der Aufhänger frei liegt. Wo ich andere als die von General Hogbuffer vorgeschlagenen Muster verwendet habe, habe ich die Quellen in den entsprechenden Blogeinträgen angegeben.
Die harten Fakten:
Balls Up ! by General Hogbuffer
angefangen: 16. November 2012
fertiggestellt: 16. Dezember 2012 (ca 1-2 Fernsehabende/ 3 Stunden pro Kugel)
verbraucht: keine Ahnung. Ein Rest. Weniger als ein Knäuel pro Farbe für alle sechs Kugeln.
Größe/Maße: passt Kugeln mit 7cm Durchmesser
Nadeln: 3mm Rundstricknadel und 3mm Nadelspiel (empfohlen: kurze Nadeln)
weiteres Material: Stopfnadel/dicke Sticknadel zum Vernähen, Christbaumkugeln aus Plastik (z. B. Julmys)
Kosten: 2,99 Euro für die Kugeln, ca 4 Euro für Wolle - 7 Euro für sechs Kugeln

Sonntag, 16. Dezember 2012

WIP: Balls up!

Es ist der dritte Advent, und zum Entsetzen des Meinigen stricke ich immer noch Baumkugeln.
Drei von vier Kerzen, fünf von sechs Kugeln...
Wozu eigentlich? Äpfel sind doch völlig ausreichend. Vielleicht ein paar Strohsterne. Kugeln, noch dazu bestrickte, sind bloß überflüssiger Tand.
Denkt der Meinige.
Sagt er aber nicht sehr laut, denn er trägt extrawarme rote Socken - das Haus ist alt und fußkalt - und wünscht sich zu Weihnachten endlich die lange versprochene Mütze. Da empfiehlt es sich nicht, allzulaut über die Hobbies der Angetrauten zu spotten. Oh nein!
Und so sind inzwischen 5 von 6 Kugeln fertig...
Nummer 4: roter Zopf auf weißem Grund
Für diese beiden habe ich auf ein Muster zurückgegriffen, das Andrea Pietsch als Ergänzung zum Original-Balls-up!-Muster bei Ravelry frei zur Verfügung gestellt hat.
(Es lebe Ravelry! Es lebe der Geist vorweihnachtlichen Teilens! Hipphipphurra!)
Nummer 5: zweifarbiger Norwegestern
Offenbar brauchte es aber zwei Kugeln um mir endgültig klar zu machen, dass ich ruhig ein-zwei Runden mehr stricken darf, bevor ich in die Abnahmerunden einsteige - die Kugeln sind sehr sehr eng...
Mal sehen - eine Kugel habe ich ja noch - welches Muster ich dafür finde...

Mittwoch, 12. Dezember 2012

FO: Brünhild.

Die Nichte ist jetzt eins und möchte Opernstar werden.
Eine besondere Vorliebe scheint sie für Wagner zu hegen - jedenfalls fühlt sie sich bei dem ganz großen Drama genauso wohl wie mit dem ganz hohen C.
Im Sinne der frühkindlichen Förderung sehe ich mich als Tante natürlich in der Mitverantwortung.
Daher gibt es dieses Jahr zu Weihnachten eine neue Mütze.
Voilà:
ein echter Walkürenhelm!
Mit der Umsetzung dieses Musters gehen einige Irrungen und Wirrungen einher, die mit der eigentlichen Anleitung nichts zu tun haben. Allerdings geht besagte Anleitung von einer dickeren Wolle aus, so dass ich umrechnen musste. (Mehr muss ich wohl nicht sagen?) Auch hatte ich den Ehrgeiz, ganz aus dem Stash zu arbeiten, aber in Gelb/Gold hatte ich nur den Rest Schachenmeyer Bravo Acryl von der Hühnerproduktion.
Acryl aber wird desto bäh je länger ich stricke.
Version 1 mit Acryl
 Außerdem war mir die Farbe zu orange, das "Band" zu schmal und die Flügel waren total schlapp.
Version 1 von vorne
Daher bin ich nochmal los, um ein weiteres Knäuel Merinowolle in weniger grellem Gelb zu kaufen. Doppelt genommen bringt es einen glaubhaften Unterschied in der Textur von "Gold" und "Eisen" und ist außerdem an den Ohren schön warm.
Version 2 - noch ungeblockt
 Die Flügel allerdings stehen immer noch nicht...
Version 2
 ...da muss ich wohl weiter oben nochmal die Nähnadel ansetzen...
Und nun das Fazit:


Das Muster:
Die Mütze wird in der Runde gestrickt, dabei erfolgt ein Farbwechsel. Flügel werden seperat gestrickt und später angenäht.
Technik:
Der "goldene" Teil ist mit Perlmuster strukturiert und simuliert mit Noppen/Bobbles die Nieten, mit denen Gold und Eisen zusammengehalten werden. Noppen hatte ich noch nie gestrickt, aber erstens sind sie gut erklärt, und zweitens geht es noch einfacher, wenn man von links nach rechts zurückstricken kann. Kinderspiel!
Die Wolle:
Die Mütze besteht -mal wieder- aus der dünnen Cool Wool Merinowolle, von der ich einen großen Vorrat habe. Ursprünglich war auch Acryl im Spiel, aber das ist doof. Eigentlich verlangt die Anleitung nach einer dickeren Wolle (Worsted), aber erstens hatte ich die nicht, und zweitens wäre die dem Kind wahrscheinlich zu warm auf dem Kopf und so musste ich eben mal wieder umrechnen. Und dann ribbeln und neu machen, weil die Maschenprobe nie mit der Durchführung übereinstimmt.
Änderungen:
Neben der dünneren Wolle musste ich auch auf den größeren Kopfumfang der Nichte Rücksicht nehmen. Angeschlagen habe ich daher 96 Maschen, Hauptsache es bleibt durch acht teilbar. Um das goldene Band in ähnlichen Proportionen wie im Original zu haben, habe ich jeweils vier Reihen (statt zwei) im Perlmuster gestrickt, dafür die Noppen auf die Hälfte (alle 16M) reduziert. Aus dem gleichen Grund gehen die Flügel über 20M (statt 16), die "Schwungfeder" (vorletzte Rippe) habe ich etwas verlängert und erst nach vier Reihen abgekettelt. Außerdem habe ich den "Helm" über den Noppen in Segmente unterteilt, die mit Hebemaschen voneinander getrennt sind. Bei den Abnahmen werden diese Linien durch die doppelte Abnahme um eine zentrale Masche herum (wie heißt das bloß?) betont: zwei M wie zum rechtsstricken haben, 1 r stricken, abgehobene Maschen überziehen.
Also, ich finde das witzig. Mal was anderes als Öhrchen an der Mütze. Hoffentlich sehen die Empfänger das genauso...
Die harten Fakten:


angefangen: 30.November 2012
fertiggestellt: 7. Dezember 2012


verbraucht: 25 g grau, 48g gelb = 73g. 
Größe/Maße: Umfang ca. 50 cm
Nadeln: Rundstricknadeln Nr. 3 (grau) und Nr. 5 (gelb, doppelt gehalten).
weiteres Material: Stopfnadel/dicke Sticknadel zum Vernähen, Luftballon zum Blocken
Kosten:ca. 10 Euro



Sonntag, 9. Dezember 2012

Im Rennen um die Plätzchen...

...das Mrs. Flax gerade erst begonnen hat, habe ich mir durch einen Frühstart einen enormen Vorsprung erarbeitet.
Die große Kunst der Weihnachtsbäckerei liegt ja bekanntlich darin, eine Anzahl von Rezepten so auszutarieren, dass eigelblastige Teige (Rührteige, Nussteige) und eiweißlastige Teige (Makronen) sich ausbalancieren, dabei eiweißhaltige Glasuren (Zimtsterne, Icing) nicht zu vergessen, und die Kühl-und Ruhezeiten der meisten Teige (Lebkuchen, Kipferl, Schwarz-Weiß-Gebäck etc) in die Planung einzubeziehen.Im Idealfall hat man dabei nicht nur beliebte Klassiker im Portfolio, sondern gibt auch neuen Rezepten eine Chance, sodass am Ende eine große Bandbreite unterschiedlicher Geschmäcker, Gewürze, Farben, Formen und Texturen auf dem Weihnachtsteller liegt.*
Oder man backt einfach drauf los, kauft entsprechend mehr Eier und ernährt sich eine Weile von Rührei und Soufflé.

(*Aber irgendwann mache ich mal eine richtig strategische Planung: vorher Rezepte festlegen, entsprechend einkaufen, alle Gewürze vorrätig haben und die Reihenfolge des Abbackens konsequent durchhalten.Mit System! Verschlankte Produktionsabläufe! Prozessoptimiert!**) 
(**Merkt man eigentlich, dass ich mit einem Ingenieur verheiratet bin? Sollte ich mich umbenennen in "Qualitätsmanagerin"?)

Wo war ich? Ach ja. Bereits letzten Montag erblickten zahlreiche Lebkuchenmänner das Licht der Küche Welt, nur um sofort im Dunkel einer gutschließenden Blechdose auf ihre Verzierung zu warten.
Ist der Schneemann nicht großartig? *selbstlob*

Diese erfolgte am Freitag mit Hilfe von Liebesperlen, "Royal Icing" und ordentlich Lebensmittelfarbe.
Seither ist mir endgültig klar, dass es unmöglich ist, die sorgfältig dekorierten Plätzchen der Foodstylisten in den diversen Backbüchern mit dem traditionellen Zuckergussrezept meiner Kindheit (und all der besagten Backbücher), bestehend aus Puderzucker und zu viel Zitronensaft, nachzuahmen. Die dünne Plörre klebt vielleicht an den Fingern, deckende Farbe und die typische feste Struktur getrockneter Zahnpaste erhält man aber nur durch Eiweiß und mehr Puderzucker, als man jemals für möglich gehalten hätte. Gesund soll es ja ohnehin nicht sein...
Vom Erfolg des "Icings" ermutigt habe, ich mich dieses Jahr auch noch an einem echten Lebkuchenhaus versucht. (So weit ist es schon gekommen, dass Amerikaner aus diesem Internet-Dings mir erklären müssen, wie man ein Lebkuchenhaus zusammenklebt. Seufz. Kulturtransfer.)
Leider bin ich keine Architektin und habe daher übersehen, dass man den spitzen Giebel aufsetzen muss und nicht einfach von der Wand abschneiden kann... Egal! Gibt es halt eine Marzipantreppe zur hochgelegenen Tür! Ein völlig übliches Baumerkmal in dieser Gegend, das weiß jedes Kind!
 Die unregelmäßigen Formen und die Vermeidung rechter oder auch nur regelmäßiger Winkel gehört bekanntlich zum Lebkuchenhausbautypus dazu und wird hiermit als gewollt verkauft.
 
Besonders stolz bin ich auf das Einfügen von bunten Butzenglasscheiben (mittels mitgebackener zerstoßener Fruchtbonbons) - aber leider konnte ich bis zum Richtfest kein LED-Teelicht auftreiben, sodass mein Kunstwerk jetzt leider nicht den vollen geplanten Effekt erzielt. Schade.
Die mit der gleichen Technologie "verglasten" Lebkuchenherzen hingegen hängen im Wohnzimmer effektvoll vor dem Fenster herum...

...und riechen gut.
Der restliche Teig wurde ordinäre runde Lebkuchen ohne jegliche Glasur.
Aber weil noch "Icing" übrig war, gibt es dieses Jahr ausnahmsweise einmal "normale" Butterausstecher, wenn auch mit extra Orangenaroma.

Gelbe Sterne, grüne Tannen, und noch einmal die gleiche Menge "nackter" Plätzchen, denn hier mag eigentlich niemand Zuckerguss. Die sind nur zum Verschenken.
Ein Gebäck, dass Weihnachten nicht fehlen darf, ist "Berliner Brot", ein dunkler, kakaohaltiger Rührteigblechkuchen mit Mandelsplittern und Rumglasur, der nach dem Auskühlen zum Servieren in kleine Stücke geschnitten wird.

Der blau glasierte Teil rechts verbraucht nicht nur das letzte gefärbte "Icing" sondern markiert auch deutlich die kinderfähige alkoholfreie Variante des Gebäcks.
Für den Meinigen gibt es das Traditionsgebäck seines Elternhauses, Zitronenherzen -

 - hier in Form eines gotischen Dreipass.Herzen sind für Lebkuchen reserviert. Ich bin nicht ganz sicher, ob das Rezept stimmt, aber Name und Beschreibung ("viele Nüsse!") passen einigermaßen zusammen. Ein Klassiker aus dem guten alten geerbten Dr. Oetker-Kochbuch...
Außerdem gibt es Mandelmakronen und Walnussmakronen (ohne Abbildung),und wie in jedem Jahr Mandelstollen und Weihnachtsmandeln. Eigentlich reicht das auch.
Und jetzt wird's gemütlich!

Freitag, 30. November 2012

WIP: Balls up. Nummer zwei und drei.

Sonntag ist der erste Advent, und ich liege ganz gut in der Zeit: drei von sechs Kugeln sind bestrickt!
Kugel No. Zwo folgt einem der von General Hogbuffer vorgeschlagenen fair-isle Muster, allerdings habe ich das Maschenbild der ersten Kugel offenbar falsch eingeschätzt. (Typisch! Da macht man mal 'nen Swatch...)
Nummer 2
Jedenfalls wurde es mit 2,5er Rundstricknadeln doch arg eng. Zum Glück ist die Kugel aus Plastik, eine Glaskugel wäre mir beim Fertigstricken sicherlich zersprungen.

Mit Hilfe von etwas Wasser ging es dann aber doch, und so wurde die Kugel eben zeitgleich fertiggestrickt und geblockt.

Für No. Drei habe ich einen Norwergerstern "entworfen" und auf ein Nadelspiel Nr. 3 gewechselt. Viel besser!
Nummer 3
Mein Muster war  zwar drei Reihen zu hoch, aber ich habe bei den Abnahmen etwas geschummelt. Passt schon. Außerdem habe ich, um das doofe Loch unten zu vermeiden, einen Türkischen Anschlag gewählt, wie ich ihn von Fleegle's Version der Saartje Booties gelernt habe. Und weil meine Kugeln ja "echte" Baumkugeln enthalten, also bereits einen Aufhängestutzen haben, habe ich die letzten Maschen abgekettelt, statt den Faden durchzuziehen (oder eine I-Cord-Aufhängung zu stricken), das sitzt besser.
Bergfest!
Bis Weihnachten bekomme ich das hin!
Ich glaube, die nächsten mache ich weißgrundig...

Montag, 19. November 2012

WIP: Balls up. Nur noch sechs Wochen bis Weihnachten...

...und dieses Jahr verpasse ich es nicht, den neuesten Trend vom letzten Jahr mitzumachen!
Neulich bei Ikea eine Packung Christbaumkugeln aus Plastik mitgenommen - aber so nackig kommen die armen Dinger mir nicht an den Baum!
Zum Glück hat General Hogbuffer (ja, der mit den tollen Sockenmustern!) eine kostenlose Anleitung bei Ravelry eingestellt. Man muss also gar nicht die teure Anleitung für die original norwegischen Julekuler kaufen, Hurra!
Da mein zum Ring geschlossener Anschlag nicht so fest schließt, ist mein unten eben oben. Geht auch

Um zu sehen, ob ich mit meiner Maschenprobe hinkomme, besteht die erste Kugel nur aus einfachen Streifen.
jaja, die Fäden werden noch vernäht. Dies ist ein WIP!
Das mit den "jogless stripes" muss ich wohl nochmal üben, aber sonst: Schon ganz gut - kann man so lassen! Könnte aber auch enger sein.
Merke: für einfädige Muster geht das wahrscheinlich auch mit Nadeln #2, für zweifarbige Muster liege ich ganz gut mit #2,5 -- na dann! Auf, auf!
Sechs Kugeln habe ich noch... eine pro Woche sollte drin sein.

Und dann muss ich nur noch den Meinigen davon überzeugen, dass das eine ganz tolle Idee war. Er glaubt das nämlich noch nicht so ganz...