Meine zweite Anleitung ist online!
Ihr könnt Euch ab heute die Anleitung für Borowski's Mütze herunterladen - kostenlos, allerdings auf Englisch... (naja: knit, purl, knit front back... mehr muss man ja nicht wissen, richtig?)
Rechts ist ein Link, und mit zwei Anleitungen kann man ja auch eine eigene Seite einrichten, oder?
Daher findet Ihr nun eine extra Seite "my designs" oben unter dem Blog-Kopf.
Und irgendwann mache ich hier auch das Design mal neu und schön... aber nicht jetzt, nicht jetzt.
Jetzt muss ich stricken! Audrey braucht einen zweiten Arm...
Schönes Wochenende!
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Freitag, 25. Januar 2013
Montag, 24. Dezember 2012
FO: Borowski's Mütze.
(Dieser Post ist vorbereitet, da die fertige Mütze bis zur Bescherung an
Heiligabend so semi-geheim bleiben muss. Ungefähr jetzt kommen wir aus
der Kirche. Jetzt guckt bis zur Bescherung ohnehin keiner mehr ins
Internet. Frohe Weihnachten allerseits!)
Was lange währt, wird endlich gut.
Wir erinnern uns: Der Meinige wünschte sich einen Pullover. Er bekam "Borowski". Natürlich war genau ein Knäuel von der Wolle übrig - warum nicht noch eine passende Mütze stricken? Die Idee war gut, aber ein Knäuel reichte natürlich nicht. War ja klar!
Ein zweites Knäuel in der gleichen Farbe war aber auch nicht aufzutreiben. Der Versuch, mit einer Kontrastfarbe weiter zu kommen, führte zwar zu einer Verbesserung meines Designs, sah aber so besch...eiden aus, dass ich hier nicht einmal darüber berichtet habe.
Tage, Wochen, Monate zogen ins Land, der Meinige fuhr zum Skifahren, ungenügendbehütet bemützt aber immerhin mit warmen Füßen...
Und nun plant er die nächste Ski-Tour, und hat gefragt, was denn nun mit der Mütze sei. Recht hat er. Nichts war mit der Mütze, außer dass ich mal wieder die beliebte ste und blödeste Form des Stash-Bustings betreiben musste... Weil ein Knäuel REST nicht reicht, musste ich ZWEI NEUE Knäuel kaufen. Natürlich in der gleichen - bei mir eigentlich unbeliebten, weil hälftig aus Acryl bestehenden - Wollsorte. Dabei hätte ich ja auch ein ganz neues Garn wählen können. Hätte. Na egal. Es gab dunkelblaue Mille II - wenn auch nicht in Borowski's nachtblau - und voilà!
Hier ist die fertige Mütze.
Pünktlich zu Weihnachten!
Und wie gewünscht schlicht gerippt mit breitem Umschlag für extrawarme Ohren.
Die Krone ist glatt rechts gehalten und könnte meines Erachtens auch einen Pompom vertragen. (Zufällig waren noch 7 g Wolle übrig, grad genug für einen Bommel...) Ob der Bommel aber auch angenäht wird entscheidet sich noch. Bisher gab es kein absolut ablehnendes Nein sondern nur ein klares Vielleicht. Das heißt ja eigentlich "na gut aber später".
Immerhin war der lange Zeitraum zwischen "Design" und Fertigstellung ideal, um zu prüfen, ob meine mitgekritzelte Anleitung stimmt. Ich bin sozusagen meine eigene Teststrickerin, und da ich erfolgreich war und ganz Ravelry meines Wissens keine einzige top-down watchcap gelistet hat, stelle ich mein Design dort zur Verfügung.
Hier mein Fazit:
Was lange währt, wird endlich gut.
Wir erinnern uns: Der Meinige wünschte sich einen Pullover. Er bekam "Borowski". Natürlich war genau ein Knäuel von der Wolle übrig - warum nicht noch eine passende Mütze stricken? Die Idee war gut, aber ein Knäuel reichte natürlich nicht. War ja klar!
Ein zweites Knäuel in der gleichen Farbe war aber auch nicht aufzutreiben. Der Versuch, mit einer Kontrastfarbe weiter zu kommen, führte zwar zu einer Verbesserung meines Designs, sah aber so besch...eiden aus, dass ich hier nicht einmal darüber berichtet habe.
Tage, Wochen, Monate zogen ins Land, der Meinige fuhr zum Skifahren, ungenügend
Und nun plant er die nächste Ski-Tour, und hat gefragt, was denn nun mit der Mütze sei. Recht hat er. Nichts war mit der Mütze, außer dass ich mal wieder die beliebte ste und blödeste Form des Stash-Bustings betreiben musste... Weil ein Knäuel REST nicht reicht, musste ich ZWEI NEUE Knäuel kaufen. Natürlich in der gleichen - bei mir eigentlich unbeliebten, weil hälftig aus Acryl bestehenden - Wollsorte. Dabei hätte ich ja auch ein ganz neues Garn wählen können. Hätte. Na egal. Es gab dunkelblaue Mille II - wenn auch nicht in Borowski's nachtblau - und voilà!
Hier ist die fertige Mütze.
Pünktlich zu Weihnachten!
Und wie gewünscht schlicht gerippt mit breitem Umschlag für extrawarme Ohren.
Die Krone ist glatt rechts gehalten und könnte meines Erachtens auch einen Pompom vertragen. (Zufällig waren noch 7 g Wolle übrig, grad genug für einen Bommel...) Ob der Bommel aber auch angenäht wird entscheidet sich noch. Bisher gab es kein absolut ablehnendes Nein sondern nur ein klares Vielleicht. Das heißt ja eigentlich "na gut aber später".
Immerhin war der lange Zeitraum zwischen "Design" und Fertigstellung ideal, um zu prüfen, ob meine mitgekritzelte Anleitung stimmt. Ich bin sozusagen meine eigene Teststrickerin, und da ich erfolgreich war und ganz Ravelry meines Wissens keine einzige top-down watchcap gelistet hat, stelle ich mein Design dort zur Verfügung.
Hier mein Fazit:
Das Muster:
Eine schlichte gerippte Mütze (watch cap) mit breitem Umschlagrand und glatter Krone.
Technik:
Die Mütze wird von oben nach unten in Runden gestrickt. Zunahmen erfolgen durch Herausstricken von zwei Maschen aus einer (kfb), abgekettet wird mit Jeny's Surprisingly Stretchy Bind-off , extra elastisch dank Umschlägen (yo) in der Abkettelkante.
Die Wolle:
Lana Grossa Mille II ist ein dickes Garn aus 50% Wolle und 50% Acryl. Letzeres mag ich nicht, aber vielleicht trocknet die Mütze dann schneller, wenn sie mal nass wird? Dank der dicken Wolle lässt sich die Mütze fix an einem Abend fertigstellen.
Änderungen: keine. Mein Design.
Die harten Fakten:
(Ravelry-Pattern-Link: kommt sobald er veröffentlich ist)
angefangen: 16. Dezember 2012
fertiggestellt: 16. Dezember 2012
Wolle: Lana Grossa Mille II
verbraucht:: 93 g plus 7g für einen Pompom.
Größe/Maße: passt einem normalen Erwachsenenkopf
Nadeln: Knitpicks Holznadel 5mm, 80cm Seil.
weiteres Material:
Stopfnadel/dicke Sticknadel zum Vernähen
Kosten: 7,90 Euro für die Wolle
Und der (Ravelry-Projekt-Link).
Kategorie(n):
Borowskis Mütze,
eigener Entwurf,
FO,
Resteverwertung,
so geht's,
Zauberschlinge
Donnerstag, 7. Juli 2011
Lob des Wollhändlers.
Manchmal habe ich mehr Glück als Verstand.
Und manchmal trifft man in der angeblichen "Service-Wüste Deutschland" auf blühende Oasen voller Dattelpalmen.
Die Dattelpalme, von der ich hier spreche, ist in Wirklichkeit ein Wollhändler in Bremen - ein freundlicher, mittelalter Herr, der offenbar schon lange mit Wolle handelt, und von seinem großen Lager im Bremer Industriegebiet aus mehrere kleinere Geschäfte beliefert, die ihm offenbar auch gehören. Und obwohl dieser Woll-SB-Markt eigentlich "an Tagen mit 'D' dicht hat- D wie dicht", hatdie Dattelpalme der Wollhändler mich eingelassen, meine Klage (jammer: zu wenig Wolle!) angehört, das flehende Bitten (hamse nich noch 2 Knäuelchen irgendwo?) zu Herzen genommen, seine Filialen angerufen, und beim zweiten Anruf noch zwei Knäuelchen für mich aufgetrieben.... Letzten Freitag habe ich sie abgeholt.
Und sie sind sogar die identische Färbepartie! Tralala!
Dabei habe ich auch gleich nach Mille II für die Fertigstellung von Borowskis Mütze gefragt - die ja aufgrund von - ja genau: ein Knäuel zu wenig - momentan einen Sommerschlaf hält... Da "nachtblau" aber gar nicht vorhanden war und rosa dem Meinigen nicht zuzumuten ist, kam ich nicht weiter. Stattdessen habe ich aus Lana Grossa Superbingo einen roten Kontrast gewählt. Die Lauflänge ist mit Mille II identisch, und wenn die Qualitäten schon so unterschiedlich sind, dann sollte das wenigstens richtig unterschiedlich sein. Und Tumnus ist ja rot...
Weitere Beute:
Ein Knäuel Filzwolle (blau) -- sehr unausgegorenes Projekt. Ich werde berichten, wenn ich es selbst herausgefunden habe.
Verschiedene Rundstricknadeln (die blauen sind aus Aluminium, die KnitPros jedenfalls Metall...) in den kleinen Stärken 2,5 - 3 - 3, 5.
Und ein 3,0er Nadelspiel von 40 cm Länge!
Was macht man damit? Angeblich war es eine Fehllieferung, die nach Holland hätte gehen sollen... Haben die Holländer so dicke Füße? Ich jedenfalls konnte, für unter 2 Euro, nicht wiederstehen. Und ich habe auch schon eine Idee,was ich damit anfangen kann... Auch das werdet Ihr natürlich erfahren.
Jetzt mache ich mich wieder an die Diss, und heute abend übe ich wieder Jodeln... Hollaridudödeldu...
Und manchmal trifft man in der angeblichen "Service-Wüste Deutschland" auf blühende Oasen voller Dattelpalmen.
Die Dattelpalme, von der ich hier spreche, ist in Wirklichkeit ein Wollhändler in Bremen - ein freundlicher, mittelalter Herr, der offenbar schon lange mit Wolle handelt, und von seinem großen Lager im Bremer Industriegebiet aus mehrere kleinere Geschäfte beliefert, die ihm offenbar auch gehören. Und obwohl dieser Woll-SB-Markt eigentlich "an Tagen mit 'D' dicht hat- D wie dicht", hat
| Hurra! |
Dabei habe ich auch gleich nach Mille II für die Fertigstellung von Borowskis Mütze gefragt - die ja aufgrund von - ja genau: ein Knäuel zu wenig - momentan einen Sommerschlaf hält... Da "nachtblau" aber gar nicht vorhanden war und rosa dem Meinigen nicht zuzumuten ist, kam ich nicht weiter. Stattdessen habe ich aus Lana Grossa Superbingo einen roten Kontrast gewählt. Die Lauflänge ist mit Mille II identisch, und wenn die Qualitäten schon so unterschiedlich sind, dann sollte das wenigstens richtig unterschiedlich sein. Und Tumnus ist ja rot...
| Hurra! |
Weitere Beute:
| was daraus wohl wird wenn es groß wird? |
| Runtergesetztes kaufen ist nicht wirklich Geld sparen, oder? |
| Socken mit 40 cm Kantenlänge?!? |
Und ein 3,0er Nadelspiel von 40 cm Länge!
Was macht man damit? Angeblich war es eine Fehllieferung, die nach Holland hätte gehen sollen... Haben die Holländer so dicke Füße? Ich jedenfalls konnte, für unter 2 Euro, nicht wiederstehen. Und ich habe auch schon eine Idee,was ich damit anfangen kann... Auch das werdet Ihr natürlich erfahren.
Jetzt mache ich mich wieder an die Diss, und heute abend übe ich wieder Jodeln... Hollaridudödeldu...
Mittwoch, 20. April 2011
WIP: Borowski's Mütze: top-down watchcap. Eigenes Design.
Nach Fertigstellung von Borowski hatte ich genau ein Knäuel Lana Grossa Mille II übrig. Prima, dachte ich, kriegt der Meinige noch 'ne schöne warme Mütze zum Pullover. Passend zum Rollkragen bot sich eine klassische 2x2 gerippte an - bei Ravelry findet man so etwas unter "Watchcap".
Allerdings wollte ich sicher sein, dass die Restwolle optimal verwertet wird und wollte daher top-down stricken. Nur gab's dafür wiederum keine Anleitung - zumindest habe ich keine gefunden...
Glücklicherweise besitze ich ja dieses hübsche Heftchen---
---welches mir eigentlich helfen sollte, genau dieses Problem zu lösen. Allerdings finde ich, dass die Mützenspitze/-krone (wie heisst das eigentlich, oben, wo alles zusammenkommt?) bei der beschriebenen Methode immer irgendwie merkwürdig aussieht.
Besser gefiel uns die Lösung, die Erica Fire in ihrer kostenlosen Anleitung vorschlug; allerdings war die bottom-up und ausserdem im Patentmuster, welches bei mir irgendwie gar nicht richtig schön war.
Kurzerhand habe ich ein bisschen herumgespielt und ein eigenes Design entworfen. So sieht das bisher aus:
Damit man alles besser erkennen kann, hier noch einmal über eine Plastikrührschüssel gestülpt,die auch über meinen Kopf passt:
Davon abgesehen, dass ich mit dem Knäuel jetzt durch bin, und ganz offensichtlich noch ein zweites bräuchte, damit man die Krempe verlängern und dann irgendwann doppelt umklappen kann, gefällt mir das ziemlich gut.
Aber noch ein Knäuel nachbestellen? Nee. In den Geschäften sind die Sommergarne und online - für ein Knäuel lohnt sich doch das Porto gar nicht! Mist!
So habe ich's gemacht:
Auf einer Rundstricknadel Nr 5 mit türkischem Anschlag 8 M angeschlagen - 4 auf der oberen, 4 auf der unteren Nadel - und
R1: k8: = 8M
(alle Maschen rechts abgestrickt auf dem magic loop. man kann das natürlich auch mit Nadelspiel machen, ist anfangs vielleicht sogar einfacher)
R2: kfb 8x = 16M
(Zunahme auf doppelte Maschenanzahl durch doppeltes abstricken jeder Masche rechts und rechts verschränkt)
R3: k16
R4: kfb 16x = 32M
R5: k32, pm after every 5th stitch; there will be 7 st after last marker
(alle Maschen rechts abstricken, nach jeder 5. Masche einen Maschemarkierer setzen. Nach dem letzten Markierer gibt es 7 Maschen)
R6: [kfb, k4, kfb] 5x, k7 =42M
(die erste und die beiden Maschen rechts und links aller Markierer durch doppeltes Abstricken zunehmen, bis zwischen allen Markierern 7 Maschen sind.)
R7/R8: k42
R9: [k6, kfb]6x =48M
(die letzte Masche vor dem Markierer durch doppeltes Abstricken zunehmen; zwischen allen Markierern sind 8M)
R10/11/12: k48
R13: [k7, kfb]6x = 54M
R14: k1, kfb,p1, [k2,p2] 13x, k1, kfb,p1, [k2,p2] 13x = 56M
(der Wechsel ins 2r2l-Rippenmuster: damit die Rippen aufgehen, brauchen wir 56M, es müssen also verteilt 2M zugenommen werden. Bei kfb entsteht eine neue Masche, die wie eine linke Masche aussieht, und so ins Muster integriert werden kann.)
Von hier aus weiterstricken bis
a) die Mütze die gewünschte Länge hat oder
b) die Wolle alle ist.
(Wahrscheinlich sollte man zwischen den Zunahme-Reihen mehr "normale" Reihen stricken, als ich es getan habe. Es wobbelt ein bisschen, aber nichts was sich nicht durch etwas nasses Spannen nicht ausgleichen ließe...)
Mal sehen obich noch ein Knäuel Mille II bekommen kann...
Allerdings wollte ich sicher sein, dass die Restwolle optimal verwertet wird und wollte daher top-down stricken. Nur gab's dafür wiederum keine Anleitung - zumindest habe ich keine gefunden...
Glücklicherweise besitze ich ja dieses hübsche Heftchen---
![]() |
| http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ELQk8yAlL._SL500_AA300_.jpg |
---welches mir eigentlich helfen sollte, genau dieses Problem zu lösen. Allerdings finde ich, dass die Mützenspitze/-krone (wie heisst das eigentlich, oben, wo alles zusammenkommt?) bei der beschriebenen Methode immer irgendwie merkwürdig aussieht.
Besser gefiel uns die Lösung, die Erica Fire in ihrer kostenlosen Anleitung vorschlug; allerdings war die bottom-up und ausserdem im Patentmuster, welches bei mir irgendwie gar nicht richtig schön war.
Kurzerhand habe ich ein bisschen herumgespielt und ein eigenes Design entworfen. So sieht das bisher aus:
| Borowskis Mütze auf den Nadeln |
| Borowskis Mütze aufgetopft |
Aber noch ein Knäuel nachbestellen? Nee. In den Geschäften sind die Sommergarne und online - für ein Knäuel lohnt sich doch das Porto gar nicht! Mist!
So habe ich's gemacht:
Auf einer Rundstricknadel Nr 5 mit türkischem Anschlag 8 M angeschlagen - 4 auf der oberen, 4 auf der unteren Nadel - und
R1: k8: = 8M
(alle Maschen rechts abgestrickt auf dem magic loop. man kann das natürlich auch mit Nadelspiel machen, ist anfangs vielleicht sogar einfacher)
R2: kfb 8x = 16M
(Zunahme auf doppelte Maschenanzahl durch doppeltes abstricken jeder Masche rechts und rechts verschränkt)
R3: k16
R4: kfb 16x = 32M
R5: k32, pm after every 5th stitch; there will be 7 st after last marker
(alle Maschen rechts abstricken, nach jeder 5. Masche einen Maschemarkierer setzen. Nach dem letzten Markierer gibt es 7 Maschen)
R6: [kfb, k4, kfb] 5x, k7 =42M
(die erste und die beiden Maschen rechts und links aller Markierer durch doppeltes Abstricken zunehmen, bis zwischen allen Markierern 7 Maschen sind.)
R7/R8: k42
R9: [k6, kfb]6x =48M
(die letzte Masche vor dem Markierer durch doppeltes Abstricken zunehmen; zwischen allen Markierern sind 8M)
R10/11/12: k48
R13: [k7, kfb]6x = 54M
R14: k1, kfb,p1, [k2,p2] 13x, k1, kfb,p1, [k2,p2] 13x = 56M
(der Wechsel ins 2r2l-Rippenmuster: damit die Rippen aufgehen, brauchen wir 56M, es müssen also verteilt 2M zugenommen werden. Bei kfb entsteht eine neue Masche, die wie eine linke Masche aussieht, und so ins Muster integriert werden kann.)
Von hier aus weiterstricken bis
a) die Mütze die gewünschte Länge hat oder
b) die Wolle alle ist.
(Wahrscheinlich sollte man zwischen den Zunahme-Reihen mehr "normale" Reihen stricken, als ich es getan habe. Es wobbelt ein bisschen, aber nichts was sich nicht durch etwas nasses Spannen nicht ausgleichen ließe...)
Mal sehen obich noch ein Knäuel Mille II bekommen kann...
Kategorie(n):
Borowskis Mütze,
Darlings,
eigener Entwurf,
Nadelspiel,
Resteverwertung,
so geht's,
Stricken,
UFO,
WIP,
Zauberschlinge
Mittwoch, 13. April 2011
Wo's grad hakt.
Ich habe Clapotis geribbelt.
Die Wolle ist wunderbar, und ein fertiger Clapotis wäre sicher ein toller Schal, aber jedesmal wenn ich lustlos ein paar weitere Reihen daran gestrickt hatte, dachte ich: der wäre toll, wenn er breiter wäre. Und ich habe sowas von keine Lust zu ribbeln bloß um neu anzuschlagen, viel mehr Zunahmereihen zzu machen und dann noch mehr dieser langweiligen Reihen zu stricken!
Also: geribbelt. Die traumhafte Zauberwolle wird ein schöneres Projekt finden, da mache ich mir keine Sorgen....
Aus der übrigen Borowski-Wolle (etwa ein Knäuel) wollte ich noch Borowskis Mütze (Ravelrylink) stricken. Ich hatte schon am 3. April angeschlagen und einige Reihen im Patentmuster gestrickt, aber irgendwie sieht das alles merkwürdig aus. Ich trau der Sache nicht - wahrscheinlich muss auch hier geribbelt und neu versucht werden. Wäre ja was für die morgige Zugfahrt...
Die Lizzy-Socken verwirren mich bei der Ferse. Was soll ich denn da machen? Die Anleitung verlangt, in Hin-und Rückreihen Maschen irgendwo zwischen Nd. 4 und Nd 1 abzunehmen, also wenn ich das richtig verstehe in der Mitte der Ferse (nicht an den Rändern), und zwar, bis alle Maschen weg sind. Das habe ich noch nie so gehört, und daher zögere ich etwas mißtrauisch, hier ins kalte Wasser zu springen. Andererseits: Frau van der Linden, als eine der bekanntesten und besten deutschen Sockendesignerinnen, weiß sicherlich, was sie tut und von mir verlangt. Ich sollte ihr einfach vertrauen. Ribbeln kann man immer. (Und nein, einfach eine mir bekannte und erprobte Ferse zu stricken, ist in diesem Fall leider keine Lösung. Neue Techniken zu lernen, auszuprobieren und gegeneinander abzuwägen ist ja schließlich der Sinn des Sockenprojekts 2011. Da muss ich jetzt durch...)
Irgendwann gibt's dann auch wieder Fortschrittsbilder.
Die Wolle ist wunderbar, und ein fertiger Clapotis wäre sicher ein toller Schal, aber jedesmal wenn ich lustlos ein paar weitere Reihen daran gestrickt hatte, dachte ich: der wäre toll, wenn er breiter wäre. Und ich habe sowas von keine Lust zu ribbeln bloß um neu anzuschlagen, viel mehr Zunahmereihen zzu machen und dann noch mehr dieser langweiligen Reihen zu stricken!
Also: geribbelt. Die traumhafte Zauberwolle wird ein schöneres Projekt finden, da mache ich mir keine Sorgen....
Aus der übrigen Borowski-Wolle (etwa ein Knäuel) wollte ich noch Borowskis Mütze (Ravelrylink) stricken. Ich hatte schon am 3. April angeschlagen und einige Reihen im Patentmuster gestrickt, aber irgendwie sieht das alles merkwürdig aus. Ich trau der Sache nicht - wahrscheinlich muss auch hier geribbelt und neu versucht werden. Wäre ja was für die morgige Zugfahrt...
Die Lizzy-Socken verwirren mich bei der Ferse. Was soll ich denn da machen? Die Anleitung verlangt, in Hin-und Rückreihen Maschen irgendwo zwischen Nd. 4 und Nd 1 abzunehmen, also wenn ich das richtig verstehe in der Mitte der Ferse (nicht an den Rändern), und zwar, bis alle Maschen weg sind. Das habe ich noch nie so gehört, und daher zögere ich etwas mißtrauisch, hier ins kalte Wasser zu springen. Andererseits: Frau van der Linden, als eine der bekanntesten und besten deutschen Sockendesignerinnen, weiß sicherlich, was sie tut und von mir verlangt. Ich sollte ihr einfach vertrauen. Ribbeln kann man immer. (Und nein, einfach eine mir bekannte und erprobte Ferse zu stricken, ist in diesem Fall leider keine Lösung. Neue Techniken zu lernen, auszuprobieren und gegeneinander abzuwägen ist ja schließlich der Sinn des Sockenprojekts 2011. Da muss ich jetzt durch...)
Irgendwann gibt's dann auch wieder Fortschrittsbilder.
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