Samstag, 11. Juni 2011

Elfter Juni - Tag der Handarbeit. Knitting in Public.

Bildquelle: http://www.initiative-handarbeit.de/_srv.write/assets/Sonstige_Bilder/TdH_IH_Plakat.jpg
Wer auch immer das bestimmt hat -- jedenfalls ist morgen/heute später am Tag Tag der Handarbeit. Wer will, darf/kann/soll also handarbeiten, das gefertigte Produkt soll, so der Plan - wessen Plan eigentlich? Ach ich seh schon: die Initiative Handarbeit - der Berliner Tafel zukommen, die es dann voraussichtlich an sogenannte Bedürftige weitergibt. An sich klingts ja erst einmal gut.


Ob man aber mitmachen sollte? Interessante Gedanken dazu gab's schon mal hier. Aber auch hier (scroll down bis 2010-06-10). Naja, schaden kann es ja nicht, falls man sonst nicht weiss, wohin mit seinem Selbstgestrickten. Ich finde allerdings häufig schon die mir nächsten nahestehenden Personen so schwer vom Wert des Selbstgemachten zu überzeugen, da muss ich mich nicht an Wildfremden versuchen. Daher hätte es  m. E. größeren Nutzen, die gefertigten Sachen an Menschen zu verkaufen, die den (Material!-)Wert zu schätzen wissen, und dann den Erlös zu spenden.
Wenn man sich das vorstellt: tausende liebevoll gefertigter Qualitätswaren, möglicherweise entwertet durch den Ruch des "Almosens"... obwohl die Zielgruppe ja möglicherweise selbst strickt. Die wüssten es dann wenigstens zu schätzen. Man weiss es nicht. Ich bin grad etwas misanthropisch. Die Uhrzeit - ich kann nicht schlafen...


Auch ist für meinereins - und wahrscheinlich den Großteil meiner Leser - ja ohnehin (fast) täglich Tag der Handarbeit. Und ich habe mir ja eigentlich vorgenommen, dieses Jahr mal nur für mich zu stricken - Borowski war schon Ausnahme genug und zeugt von meiner großen Zuwendung zum Angetrauten. :-)
Daher ist mir der WorldWide Knit in Public Day (oder eher "week", 11.-19. Juni 2011) das deutlich sympathischere Event.
Bildquelle: http://logo.cafepress.com/4/13045974.6486884.jpg

 In Deutschland gibt es zwar bisher nur drei (registrierte) KIPs, aber ich mache einfach subversiv-unorganisiert trotzdem mit: (wie immer) kommt das Strickzeug mit, und auf der sechsstündigen Zugfahrt in unsere "Pfingstferien" und der ebensolangen Rückfahrt werde ich schamlos öffentlich stricken, und hoffentlich die Ärmel des verflixten wunderbar sommerlichen Jodeldiploms ein ordentliches Stück weitertreiben. Zur Zeit bin ich knapp auf Ellbogenhöhe...seufz. Es langweilt mich etwas.
Ich werde berichten.
Und Ihr?
Strickt Ihr auch in der Öffentlichkeit? Oder ist es Euch peinlich/unangenehm/ergibt sich nicht/umständlich?

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