Donnerstag, 10. Dezember 2015

Adventskalender. Nachtrag: die neunte Tür.

Der Meinige sucht jeden Abend den richtigen Beutel heraus und reicht ihn mir, damit ich taste und fühle, was wohl drin sein wird. Da ich das natürlich schon lange nicht mehr weiß, muss ich genauso raten, wie er - aber natürlich weiß ich viel genauer, was ich ursprünglich mal angefertigt habe und tatsächlich auch, wie es sich anfühlt.
Was war also drin?

Ein Lebkuchenherz!
Normalerweise hätte ich meine eigene Lebkuchenproduktion längst gestartet, und in der Tat sähen meine Lebkuchenherzen ziemlich genau so aus.
wie immer zwei Versionen
Meine beiden gestrickten Lebkuchenherzen sind möglicherweise etwas dunkel geraten, aber ich behaupte, das ist der Überzug aus dunkler Schokolade, mit dem ich meine Lebkuchen gerne glasiere.
Version 1
Die kostenlose Anleitung für Lebkuchenherzen sieht eine Rahmenlinie aus weißem Zuckerguß vor, wie ich es in meiner ersten Version aufgehäkelt habe. 
Version 2
Mir persönlich gefällt die umhäkelte zweite Version besser - obwohl Zuckerguß und Schokolade in realiter vielleicht etwas viel wären - und der Rand stabilisiert die Form ein bißchen. Die dünnere rote Schleife finde ich auch hübscher.
Aber vor allen Dingen wollte ich meine Herzen mit Mandeln dekorieren, denn das tue ich immer, und so habe ich jeweils zwei Mandeln improvisiert.
Dazu muss man nur 4 Maschen anschlagen und dann zwei verkürzte Reihen stricke und über alle 4 Maschen abketten. Das ergibt, wenn man die Fäden richtig vernäht, sogar eine leicht gewölbte, dreidimensionale Mandel von natürlicher Unregelmäßigkeit.
Ich muss echt langsam anfangen zu backen. So ganz ohne Plätzchen geht es ja nun auch nicht.

1 Kommentar:

  1. Liebe Frau P.,
    Plätzchen stricken, statt backen? Das geht ja wohl gar nicht. Jetzt aber mal ran ans Backblech :-)
    Liebe Grüße
    Tine
    PS: "Erriechen" wäre in diesem Falle wohl die bessere Wahl gewesen.

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