Und damit ichs vom Tisch habe und Euch wieder über Wolle informieren kann:
aus diversen Resten entstanden neue Brotkörbe/Osterkörbe nach dem Tutorial von Farbenmix.
Hübsch, aber überraschend klein (Ausgangsmaße ca. DinA4) - groß genug zwar für unseren Haushalt, aber ich hatte sie dennoch größer erwartet. Nuja, macht ja nix.
Rechtzeitig zu Ostern!
Und bevor uns die Verwandtschaft die Türen einrennt - im wahrsten Sinne des Wortes - habe ich aus den restlichen Resten noch ein paar Türstopper genäht.
Die stehen jetzt hinter der Tür, sodass die Klinken nicht in die Wand donnern, und wenn die Gäste alles aufgefuttert haben und wieder abgezogen sind, dann haben wir noch einen kleinen Notvorrat an Milchreis und diversen Hülsenfrüchten (Füllung).
Montag, 1. April 2013
Donnerstag, 28. März 2013
Schöner Wohnen. Magnetpinnwand.
Im Zuge der fortschreitenden Aufhübschung unseres Zuhauses wünschten wir uns eine Tafel für die Küche. Darauf kann man Botschaften, Einkaufszettel oder weitere Projekte notieren. Oder eine Pinnwand, zum gleichen Zwecke. Oder eine Tafel...
Zum Glück gibt es ja die guten alten Ribba-Rahmen vom liebsten skandinavischen Möbelhaus.
Und wenn man einfach kein Bild einrahmt, sondern stattdessen die Rückwand erst (mehrfach, hier: fünfmal) mit Magnetfarbe streicht, und dann -ebenfalls mehrfach- mit Tafelfarbe, und dann die Rückwand vor die Glasscheibe packt und das ganze an die Wand hängt - dann hat man eine Magnettafel.
Und auf dem Rand kann man sogar die Kreide ablegen.
Hurra! Genau so hatten wir uns das vorgestellt!
Und dass der Schnee bis Sonntag anhalten soll, das versuchen wir jetzt mal positiv zu sehen. Auf diese Weise kann man ja die bunten Eier viel besser finden. Und die Schokolade schmilzt nicht so schnell...
Seufz.
Frohe Ostern Euch allen!
Zum Glück gibt es ja die guten alten Ribba-Rahmen vom liebsten skandinavischen Möbelhaus.
Und wenn man einfach kein Bild einrahmt, sondern stattdessen die Rückwand erst (mehrfach, hier: fünfmal) mit Magnetfarbe streicht, und dann -ebenfalls mehrfach- mit Tafelfarbe, und dann die Rückwand vor die Glasscheibe packt und das ganze an die Wand hängt - dann hat man eine Magnettafel.
Und auf dem Rand kann man sogar die Kreide ablegen.
Hurra! Genau so hatten wir uns das vorgestellt!
Und dass der Schnee bis Sonntag anhalten soll, das versuchen wir jetzt mal positiv zu sehen. Auf diese Weise kann man ja die bunten Eier viel besser finden. Und die Schokolade schmilzt nicht so schnell...
Seufz.
Frohe Ostern Euch allen!
Montag, 25. März 2013
Gestern so.
Gestern schien aus Versehen die Sonne, und da haben wir eine spontane Landpartie gemacht. Kaum waren wir auf dem Land fiel uns auf, wie kalt das alles immer noch ist, noch weniger Frühling als zu Hause, nichtmal Schneeglöckchen, alles sehr winterlich und kalt und es lagen Schneereste herum. Wir haben sofort den Bus nach Hause genommen und wollten ins warme Kino.
Im Kino läuft "Haialarm am Müggelsee", und im Kino ist es sicher gemütlich, und wenn die vielen guten Schauspieler und beliebten Regisseure den Film wider Erwarten nicht zum sonntäglichen Nachmittagsvergnügen machen würden, wäre es sicherlich zumindest warm. So dachten wir, und viele andere Menschen auch, und deshalb war der Film auch ausverkauft als wir ankamen, und wir gingen stattdessen in ein Café, bestellten Tee und Apfelkuchen und das war auch sehr schön.
Am tollsten war aber, dass die Mädels, an deren Tisch wir uns gesetzt haben, nach einer Weile Mitleid mit mir hatten. Die Mädels hatten nämlich eine große Tüte Cool Wool in verschiedenen Hipster-Farben dabei und überlegten, wie sie diese am besten so im Freundeskreis aufteilen könnten, dass geschätzte 6 Freundinnen der schwangeren siebten eine Baby-Patch-Decke als Gemeinschaftsüberaschungsgeschenk herstellen könnten. Und während sie noch überlegten, ob alle Patche gleich (Perlmuster) oder unterschiedlich (jede wie sie will und kann) oder einfarbig (in 5 verschiedenen Farben) oder bunt (mehrfarbig/bestickt...) werden sollten, haben sie meinem Dackelblick nachgegeben und ich hielt auf einmal Wolle und Nadeln in der Hand und als wir gingen, hatte ich einen halben Patch einfarbig im Perlmuster gestrickt und alle waren glücklich and a good time was had by all.
"Mein" Patch soll übrigens von einer anderen "Fremden im Café" fertig gestellt werden und der zukünftigen Mutter als Illustration von irgendwas dienen. Oder als lustige Anekdote. Ist aber auch egal. Hat jedenfalls Spaß gemacht, und da ich hier nachwievor glatt rechts schwarz in Runden stricke, war es unerwartet vergnüglich: türkis. Und Perlmuster.
Im Kino läuft "Haialarm am Müggelsee", und im Kino ist es sicher gemütlich, und wenn die vielen guten Schauspieler und beliebten Regisseure den Film wider Erwarten nicht zum sonntäglichen Nachmittagsvergnügen machen würden, wäre es sicherlich zumindest warm. So dachten wir, und viele andere Menschen auch, und deshalb war der Film auch ausverkauft als wir ankamen, und wir gingen stattdessen in ein Café, bestellten Tee und Apfelkuchen und das war auch sehr schön.
Am tollsten war aber, dass die Mädels, an deren Tisch wir uns gesetzt haben, nach einer Weile Mitleid mit mir hatten. Die Mädels hatten nämlich eine große Tüte Cool Wool in verschiedenen Hipster-Farben dabei und überlegten, wie sie diese am besten so im Freundeskreis aufteilen könnten, dass geschätzte 6 Freundinnen der schwangeren siebten eine Baby-Patch-Decke als Gemeinschaftsüberaschungsgeschenk herstellen könnten. Und während sie noch überlegten, ob alle Patche gleich (Perlmuster) oder unterschiedlich (jede wie sie will und kann) oder einfarbig (in 5 verschiedenen Farben) oder bunt (mehrfarbig/bestickt...) werden sollten, haben sie meinem Dackelblick nachgegeben und ich hielt auf einmal Wolle und Nadeln in der Hand und als wir gingen, hatte ich einen halben Patch einfarbig im Perlmuster gestrickt und alle waren glücklich and a good time was had by all.
"Mein" Patch soll übrigens von einer anderen "Fremden im Café" fertig gestellt werden und der zukünftigen Mutter als Illustration von irgendwas dienen. Oder als lustige Anekdote. Ist aber auch egal. Hat jedenfalls Spaß gemacht, und da ich hier nachwievor glatt rechts schwarz in Runden stricke, war es unerwartet vergnüglich: türkis. Und Perlmuster.
Samstag, 23. März 2013
Schöner Wohnen mit Stoffen. Teil II.
Also.
Es waren Stoffreste übrig. Es sind ja immer Stoffreste übrig, wenn man irgendwas mit Stoffen macht. Auch demnächst werden wieder Stoffreste übrig sein, wenn ich endlich die langersehnten Vorhänge genäht habe. Also gleich nachdem wir endlich eine einfache weiße Gardinenstange mit einfachen weißen Holzknubbeln am Ende aufgetrieben haben. Kann ja nicht so schwierig sein. Man müsste wahrscheinlich mal in einen Baumarkt, aber momentan warten wir noch ab. Vielleicht liegt sie ja wider Erwarten doch irgendwann einfach vor der Tür. Aber wahrscheinlich nicht.
Jedenfalls.
Jedenfalls sind Stoffreste im Haus und vergammelte Möhren, und weil mir die Kartoffeln immer austreiben, weil sie nicht im Dunkeln liegen, und weil die Möhren auch im Dunkeln liegen sollen und weil es draußen geschneit hat und ich nun seit fast drei Monaten zu Hause bin, habe ich beschlossen, Gemüsebeutel zu nähen. (Nein, mein Gemüse wohnt nicht im Gemüsefach des Kühlschranks. Zu einfach. Der Kühlschrank ist außerdem so klein, der Platz wird für andere Sachen gebraucht. Gemüse muss ich da lagern, wo ich es sehe, damit ich es esse, solange es frisch ist.)
Jedenfalls.
Hier folgt ein Tutorial für wachstuchgefütterte Stoffbeutel mit Ziplock-Verschluss.Denn die Idee mit dem Verschluss, die scheine ich bisher als einzige gehabt zu haben...
So hab ich's gemacht:
1. Festgelegt, wie groß der Beutel werden soll. Mich dabei grob am 6-Liter-Ziplock-Beutel vom Möbelschweden orientiert.
2. Stoffrest zugeschnitten. Geschickt einen karierten Stoff ausgewählt, der gerade Nähte sehr viel einfacher macht.
2.a) Und weil ich vor dem Nähen auch noch eine blöde Bett-Hüt-Erkältung hatte und keinen Fernseher besitze hatte ich beschlossen, dass ich ja sogar Kreuzstich kann. Flugs eine schnörkellose Schrift entworfen (oder eher: Schriftzüge. Keineswegs ein vollständiges Alphabet!) und die zugeschnittenen Beutel bestickt.Wird Zeit, dass der Frühling kommt und ich wieder Arbeiten gehen kann.
Dieser Schritt ist optional. (Natürlich kann man den Beutel in diesem Stadium auch mit Schleifen oder Bändchen oder anderem Zeug betüddeln. Ich besitze übrigens keine Stickmaschine.)
3. Futterstoff - bei mir: Wachstuch - zugeschnitten - ziemlich genau jede Kante eine Nahtbreite kleiner als den Oberstoff.
4. Von links die Nähte schließen.
5. Beutel wie für die Endfassung ineinanderstecken und dann wenden, sodass das Wachstuch aussen ist.
6. Funkelnagelneuen Ziplock-Beutel so zerschneiden, dass man den Ziplockverschluss aueinanderpfriemeln und an die Beutel nähen kann.
7. Ziplockverschluss mit ganz leichtem Zickzackstich annähen. Im besten Falle ist der Verschluss minimal größer als der Beutel, in meinem Fall war das aber nicht so (Mir geht es aber auch nicht um hundertprozentige Abdichtung, sonst hätte ich mir die Sache mit dem Wachstuch gespart und gleich den Ziplockbeutel eingenäht.) Man sollte aber genau darauf achten, dass die beiden Verschlussteile an mindestens einer Seitennaht genau aufeinandertreffen.
8. Innenliegenden Außenstoff so umklappen, dass der unhübsche Ziplockrand verdeckt wird. Füßchenbreit (ausgehend vom Verschluss) feststecken und zugleich Beutelrand mit Doppelsaum versäubern. Achtung: Oberstoff hat minimal Weite, die unschöne Falten schlägt, wenn man nicht aufpasst...(s.u.)
9. Wer mag, kann seinen Beutel mit Standfläche ausstatten. Dazu Beutel wieder auseinanderziehen, und die (bei mir imaginäre) Bodennaht auf die Seitennaht bringen, Ecke auseinanderziehen,
absteppen
und abschneiden.
Fertig!
Und weil wir hier alle in Kantinen bzw. Mensen ernährt werden, wohnt in diesem wohldimensionierten Lunchbeutel jetzt erstmal unser Brotvorrat.
Ob sich das frischetechnisch alles bewährt werden wir ja erleben. Falls nicht, sage ich nochmal Bescheid.
Jetzt brauche ich jedenfalls erstmal noch einen Brotkorb...
Mal sehen, ob das bis Ostern klappt.
Andererseits: draußen ist kalt und usselig. Ich sehe gute Chancen.
Es waren Stoffreste übrig. Es sind ja immer Stoffreste übrig, wenn man irgendwas mit Stoffen macht. Auch demnächst werden wieder Stoffreste übrig sein, wenn ich endlich die langersehnten Vorhänge genäht habe. Also gleich nachdem wir endlich eine einfache weiße Gardinenstange mit einfachen weißen Holzknubbeln am Ende aufgetrieben haben. Kann ja nicht so schwierig sein. Man müsste wahrscheinlich mal in einen Baumarkt, aber momentan warten wir noch ab. Vielleicht liegt sie ja wider Erwarten doch irgendwann einfach vor der Tür. Aber wahrscheinlich nicht.
Jedenfalls.
Jedenfalls sind Stoffreste im Haus und vergammelte Möhren, und weil mir die Kartoffeln immer austreiben, weil sie nicht im Dunkeln liegen, und weil die Möhren auch im Dunkeln liegen sollen und weil es draußen geschneit hat und ich nun seit fast drei Monaten zu Hause bin, habe ich beschlossen, Gemüsebeutel zu nähen. (Nein, mein Gemüse wohnt nicht im Gemüsefach des Kühlschranks. Zu einfach. Der Kühlschrank ist außerdem so klein, der Platz wird für andere Sachen gebraucht. Gemüse muss ich da lagern, wo ich es sehe, damit ich es esse, solange es frisch ist.)
Jedenfalls.
Hier folgt ein Tutorial für wachstuchgefütterte Stoffbeutel mit Ziplock-Verschluss.Denn die Idee mit dem Verschluss, die scheine ich bisher als einzige gehabt zu haben...
So hab ich's gemacht:
1. Festgelegt, wie groß der Beutel werden soll. Mich dabei grob am 6-Liter-Ziplock-Beutel vom Möbelschweden orientiert.
2. Stoffrest zugeschnitten. Geschickt einen karierten Stoff ausgewählt, der gerade Nähte sehr viel einfacher macht.
2.a) Und weil ich vor dem Nähen auch noch eine blöde Bett-Hüt-Erkältung hatte und keinen Fernseher besitze hatte ich beschlossen, dass ich ja sogar Kreuzstich kann. Flugs eine schnörkellose Schrift entworfen (oder eher: Schriftzüge. Keineswegs ein vollständiges Alphabet!) und die zugeschnittenen Beutel bestickt.Wird Zeit, dass der Frühling kommt und ich wieder Arbeiten gehen kann.
Dieser Schritt ist optional. (Natürlich kann man den Beutel in diesem Stadium auch mit Schleifen oder Bändchen oder anderem Zeug betüddeln. Ich besitze übrigens keine Stickmaschine.)
3. Futterstoff - bei mir: Wachstuch - zugeschnitten - ziemlich genau jede Kante eine Nahtbreite kleiner als den Oberstoff.
4. Von links die Nähte schließen.
5. Beutel wie für die Endfassung ineinanderstecken und dann wenden, sodass das Wachstuch aussen ist.
| die Außenstoffkante ist schon versäumt, weil dies ein Überbleibsel der karierten Tischdecke war. |
6. Funkelnagelneuen Ziplock-Beutel so zerschneiden, dass man den Ziplockverschluss aueinanderpfriemeln und an die Beutel nähen kann.
7. Ziplockverschluss mit ganz leichtem Zickzackstich annähen. Im besten Falle ist der Verschluss minimal größer als der Beutel, in meinem Fall war das aber nicht so (Mir geht es aber auch nicht um hundertprozentige Abdichtung, sonst hätte ich mir die Sache mit dem Wachstuch gespart und gleich den Ziplockbeutel eingenäht.) Man sollte aber genau darauf achten, dass die beiden Verschlussteile an mindestens einer Seitennaht genau aufeinandertreffen.
8. Innenliegenden Außenstoff so umklappen, dass der unhübsche Ziplockrand verdeckt wird. Füßchenbreit (ausgehend vom Verschluss) feststecken und zugleich Beutelrand mit Doppelsaum versäubern. Achtung: Oberstoff hat minimal Weite, die unschöne Falten schlägt, wenn man nicht aufpasst...(s.u.)
9. Wer mag, kann seinen Beutel mit Standfläche ausstatten. Dazu Beutel wieder auseinanderziehen, und die (bei mir imaginäre) Bodennaht auf die Seitennaht bringen, Ecke auseinanderziehen,
absteppen
und abschneiden.
Fertig!
Und weil wir hier alle in Kantinen bzw. Mensen ernährt werden, wohnt in diesem wohldimensionierten Lunchbeutel jetzt erstmal unser Brotvorrat.
Ob sich das frischetechnisch alles bewährt werden wir ja erleben. Falls nicht, sage ich nochmal Bescheid.
Jetzt brauche ich jedenfalls erstmal noch einen Brotkorb...
Mal sehen, ob das bis Ostern klappt.
Andererseits: draußen ist kalt und usselig. Ich sehe gute Chancen.
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Freitag, 22. März 2013
"Rugby" online.
Hatte ich eigentlich erwähnt, dass ich mein Kniestrumpfmuster "Rugby" jetzt auch bei Ravelry eingestellt habe?
Das macht 3 Anleitungen in den letzten Monaten - nicht schlecht. Dann wieder: gerade die Anleitungen für die Mütze und die Kniestrümpfe sind natürlich eher lommelig, nicht besonders aufwendig und weit davon entfernt, originell zu sein. Deshalb (unter anderem) sind sie selbstverständlich alle kostenlos - ich würde mich schämen für das Niederschreiben von solchem Grundwissen Geld zu nehmen.
Auf der anderen Seite habe ich eben selbst zu irgendeinem Zeitpunkt nach genau solchen Anleitungen gesucht und eben nicht gefunden, und jemand der/die noch unsicher ist, wie er/sie z. B. mit Zunahmen im Rippenmuster umgehen soll, bekommt immerhin einen Vorschlag, wie es gehen könnte. (Und seien wir ehrlich: wenn der "Baktus" eine Anleitung verdient, kann ich auch mein Kniestrumpf-"Rezept" zur Verfügung stellen...)
Jedenfalls: wenn ihr Kniestrümpfe stricken wollt, geht es jetzt hoffentlich etwas einfacher.
Das macht 3 Anleitungen in den letzten Monaten - nicht schlecht. Dann wieder: gerade die Anleitungen für die Mütze und die Kniestrümpfe sind natürlich eher lommelig, nicht besonders aufwendig und weit davon entfernt, originell zu sein. Deshalb (unter anderem) sind sie selbstverständlich alle kostenlos - ich würde mich schämen für das Niederschreiben von solchem Grundwissen Geld zu nehmen.
Auf der anderen Seite habe ich eben selbst zu irgendeinem Zeitpunkt nach genau solchen Anleitungen gesucht und eben nicht gefunden, und jemand der/die noch unsicher ist, wie er/sie z. B. mit Zunahmen im Rippenmuster umgehen soll, bekommt immerhin einen Vorschlag, wie es gehen könnte. (Und seien wir ehrlich: wenn der "Baktus" eine Anleitung verdient, kann ich auch mein Kniestrumpf-"Rezept" zur Verfügung stellen...)
Jedenfalls: wenn ihr Kniestrümpfe stricken wollt, geht es jetzt hoffentlich etwas einfacher.
Donnerstag, 21. März 2013
Schöner Wohnen mit Stoffen. Teil I.
Während draußen schon wieder Schnee fällt - könnte das bitte langsam mal aufhören? ich bin sicher, es würde mir sofort sehr viel besser gehen! - hätte man es drinnen natürlich gerne heimelig. Da der Meinige großes Mißtrauen hegt gegenüber Stehrumchen und Schnickeldi und anderen Artikeln, die unter "Deko-Verdacht" stehen, ist das manchmal gar nicht so einfach.
Aber eine Tischdecke ist ja nicht nur hübsch, sondern auch total funktional, und die Sache mit dem Farbkonzept, das ich ausgeheckt habe, erwähne ich ihm gegenüber einfach nicht.
Zum Glück hat der Möbelschwede zur Zeit ganz besonders hübsche Stöffchen, mit denen ich mich gerne umgeben mag. Ursprünglich dachte ich, ich könnte mit einem Einkauf zwei Tischdecken ersteigern - einfach Stoffbreite und am Rand versäubern und fertig. Aber dann stellte sich ziemlich schnell heraus, was ich auch vorher hätte wissen können - es sieht ganz gut aus, wenn die Tischdecke an den Seiten etwas herunterhängt. Seufz.
Aber aus zwei mach eins, und die karierte Decke mit grauer Borte gefällt mir richtig gut. Und mit den entstandenen Resten kann man sicherlich auch noch etwas anfangen... hmmm.
Habe ich doch neulich im Supermarkt ein paar Beutel gesehen, in denen man Zwiebeln, Kartoffeln etc lichtgeschützt aufbewahren kann. Vielleicht nichts, was wahnsinnig nötig ist, aber hey, warum nicht. Tatsächlich habe ich große Probleme, z. B. Möhren anständig aufzubewahren, ohne dass sie nass/schwarz/vor der Zeit schrumpelig werden...
Vor ein-zwei Jahren waren die Blogs voll mit sogenannten "Lunchbags", das Prinzip ist also offenbar gar nicht so schwer umzusetzen. Allerdings würde ich das Wachstuch nach innen tun, es geht mir ja nicht so sehr um die Steifigkeit sondern auch um Schutz/Abwaschbarkeit/Schmutzresistenz.
Im nächsten Beitrag zeige ich Euch mein Ergebnis.
Aber eine Tischdecke ist ja nicht nur hübsch, sondern auch total funktional, und die Sache mit dem Farbkonzept, das ich ausgeheckt habe, erwähne ich ihm gegenüber einfach nicht.
Zum Glück hat der Möbelschwede zur Zeit ganz besonders hübsche Stöffchen, mit denen ich mich gerne umgeben mag. Ursprünglich dachte ich, ich könnte mit einem Einkauf zwei Tischdecken ersteigern - einfach Stoffbreite und am Rand versäubern und fertig. Aber dann stellte sich ziemlich schnell heraus, was ich auch vorher hätte wissen können - es sieht ganz gut aus, wenn die Tischdecke an den Seiten etwas herunterhängt. Seufz.
| gefällt mir sogar sehr sehr gut |
Aber aus zwei mach eins, und die karierte Decke mit grauer Borte gefällt mir richtig gut. Und mit den entstandenen Resten kann man sicherlich auch noch etwas anfangen... hmmm.
Habe ich doch neulich im Supermarkt ein paar Beutel gesehen, in denen man Zwiebeln, Kartoffeln etc lichtgeschützt aufbewahren kann. Vielleicht nichts, was wahnsinnig nötig ist, aber hey, warum nicht. Tatsächlich habe ich große Probleme, z. B. Möhren anständig aufzubewahren, ohne dass sie nass/schwarz/vor der Zeit schrumpelig werden...
Vor ein-zwei Jahren waren die Blogs voll mit sogenannten "Lunchbags", das Prinzip ist also offenbar gar nicht so schwer umzusetzen. Allerdings würde ich das Wachstuch nach innen tun, es geht mir ja nicht so sehr um die Steifigkeit sondern auch um Schutz/Abwaschbarkeit/Schmutzresistenz.
Im nächsten Beitrag zeige ich Euch mein Ergebnis.
Dienstag, 12. März 2013
FO und Fazit: Wintergarden.
Und während draußen der Schnee die Krokusse und Schneeglöckchen schon wieder verschüttet hat, wird der Name der fertigen Jacke endgültig zum Programm.
| "Winter Garden" |
Aber gute Geschichten fangen am Anfang an.
Ich werde nämlich Patentante! Das freut mich besonders, weil die Mutter der kleinen R. meine älteste Studienfreundin ist, und wir uns jetzt ganz sicher nie aus den Augen verlieren werden.
Glücklicherweise hat sie mir (damals, vor langer Zeit) das Stricken beigebracht, und ist daher für "weiche" Geschenke nicht nur zu haben, sondern schätzt sie ganz besonders. Beweis: bei einem Besuch neulich trug die mittlere Tochter ein Kleidchen, das ich vor 10-12 Jahren für die älteste Tochter genäht hatte -- und an dessen Anfertigung ich mich gar nicht mehr erinnern konnte. Das Kleid selbst kam mir seltsam bekannt vor...
Jedenfalls hat mein Patenkind am Donnerstag Geburtstag, und da kam es mir gerade Recht, dass ich neulich eher durch Zufall in einem Aktionsverkauf/Sale (war es Valentinstag?) das Muster "Winter Garden" von Allisson Britt zum halben Preis kaufen konnte. Ursprünglich für ganz andere Wolle (stash!) gedacht wäre diese aber zu dick und für R. in den falschen Farben gewesen...
Und so hat mir das Muster und die Wolle eine Woche lang den Frühling ins Haus gebracht - das Päckchen ging heute auf die Post und kommt hoffentlich noch rechtzeitig an. Viel spannender aber die Frage: wird es passen? Und: wie lange, angesichts der Tatsache, dass der Winter sich denn doch erfahrungsgemäß dem Ende neigt.... Vorsichtshalber habe ich die nächste "Wintergröße" (18 Monate) gestrickt, aber wachstumsmäßig sind Kinder ja unberechenbar.
Die Bobbel in den roten kraus-Streifen der Rundpasse sind entweder schlichtes Schmuckelement oder Mittelpunkt aufzustickender Blüten - ich habe sie gleich noch zum Prinzip der perfekten Knöpfe erhoben. Passende Druckknöpfe hatte ich nicht im Haus, zum Einkaufen fehlte Zeit und die Grippe grätschte mir auch noch dazwischen. Also aus der Not eine Tugend gemacht und rasch ein paar Bobbelknöpfe gestrickt.
| perfekte Knöpfe - rasch gestrickt |
So geht's:
Vier Maschen anschlagen, abstricken, wenden und zurückstricken, noch eine Reihe abstricken, zuletzt alle vier Maschen über die letzte gestrickte Masche überheben (wie beim Bobbel). Anschlag- und Abkettfaden liegen sich jetzt auf den Ecken eines kleinen gestrickten Quadrates diagonal gegenüber.
Nun den Abkettfaden in Stopfnadel einfädeln und durch Anschlagmasche nähen, festziehen.
Manöver für die übrigen beiden Ecken wiederholen: von der einen Ecke zur Anderen nähen, Faden durchziehen und, da nun alle vier Ecken eingeschlagen sind, Bommel formen.Mit normalem Knoten beide Fäden und die Form sichern
Fertig! Mit diesen Fäden kann der Knopf auch gleich befestigt werden. Und wie man sieht passen diese Knöpfe perfekt zum Design der Jacke!
| fertige Jacke |
Und nun - wie immer - das Fazit:
Das Muster:
Es handelt sich um eine
Kinderjacke in den Größen 9 Monate bis 8 Jahre. Die Anleitung ist englisch, und
mit 11 Seiten sehr ausführlich. Die Jacke wird von oben nahtlos in Runden
konstruiert. Für die Rundpasse und das Hebemaschenmuster sind 2-3 Farben
erforderlich, die Stickerei ist aber optional. Das Hebemaschenmuster wird in
Text und Strickschrift erklärt, übersichtliche Tabellen mit den geforderten
Maschenzahlen in allen Größen helfen auch rechenschwachen Menschen wie mir,
nach jeder Zunahme die Übersicht zu behalten.
Technik:
Zwar habe ich noch nicht viel Erfahrung mit Hebemaschen, aber besonders
schwierig ist es nicht, in bestimmten Reihen eine Masche nicht zu stricken…Und top-down habe ich bisher auch noch keinen
Pullover/Jacke gearbeitet, aber die Rundpasse ist gut beschrieben und da ich
ausnahmsweise mal perfect gauge
hatte, Umrechnen also unnötig war, gab es keinerlei Probleme. Wie man Bobbel
strickt hatte mir Brünhild schon gezeigt,
war also auch kein Problem – es war sogar so einfach, dass ich nach
dieser Methode auch gleich die perfekten Knöpfe gearbeitet habe.
Die Wolle:
Die Sportswool von Filatura die
Crosa, die mir neulich bei einem Spontanbesuch in Hamburg im mylys empfohlen
wurde, ist ein absoluter Traum. Nicht nur passt die Maschenprobe perfekt zur
Anleitung – das sind Details („Sport“ heißt hier allerdings „DK“). Aber die
tiefen, satten, leuchtenden Farben haben mir die erste Frühlingswoche mit Sonne
gefüllt, ich bin sogar davon überzeugt, dass diese Wolle die Sonne überhaupt erst
hervorgelockt hat. Nach dem Waschen ist sie wunderbar weich geworden und aufgeblüht.
Würde ich jederzeit wieder verarbeiten, und zu diesem Preis ist solche Qualität
sicher auch nicht oft zu bekommen.
Änderungen:
Ausnahmsweise mal überhaupt
keine. Außer vielleicht die Knöpfe, das stand so nicht in der Anleitung. Warum
eigentlich nicht? Und ich habe nur eine Blüte gestickt.
Die harten Fakten:
Winter Garden
by Allison Britt
angefangen: 2. März 2013
fertiggestellt: 10. März
2013
Wolle: Filatura Di Crosa Sportwool (und ein Rest Lana Grossa Cool Wool)
verbraucht: 150 g – (107
blau, 43 rot, 5 weiß)
Größe/Maße: 18 Monate
Nadeln: Chiaogoo Twist in 3,75/4/4,5
mm
weiteres Material:
Stopfnadel/dicke Sticknadel zum Vernähen und Sticken
Kosten: 3,95 pro
Wollknäuel = ungefähr 12 Euro
Und der (Ravelry-Projekt-Link).
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