Dienstag, 2. Juli 2013

Chutney Attacke

Selbstgekochte Marmelade-das weiß jedes Kind-schmeckt am Besten. Sorte egal. Nun hat nicht jeder Zugang zu eigenem Obst oder Beeren. Das hat auch Vorteile, wie jeder normale Arbeitnehmer in der Erntesaison schnell bestätigen wird - aber normale Arbeitnehmer können das Obst ja in geeigneten Mengen kaufen. Niemand muss also auf den guten Geschmack und die Qualität eigener Marmeladen verzichten.
dieses Jahr mit Marken Re-Launch
Seit 2008 ist meine Spezialität ein Rhabarberchutney. Seit 2009 liefere ich es regelmäßig an den Freund in Holland, der es in großen Mengen und mit Gusto aufs Käsebrot schmiert. Die Vorräte waren also alle, aber meine diesjährige Rhabarberernte war mickrig. (Und die Johnnisbeeren haben die Vögel vertilgt und die Stachelbeeren haben einen Pilz. Grmpf...) Und die Zeit wurde knapp! Rhabarberzeit ist eigentlich schon vorbei...

Sonntag abend reiste der Holländer an: er wollte beim Einkochen helfen! Hurra!
Gestern haben wir Obst eingekauft und mit vereinten Kräften 10 Liter eingekocht: 20 Gläser Rhabarberchutney, 14 Gläser Aprikosenchutney (neu!), sowie jeweils 8 Gläser Erdbeer-Rhabarber bzw. Stachelbeer-Aprikose. Schicke neue Ettiketten entworfen, und auf normalem Kopierpapier ausgedruckt (Laserdrucker). Ausschneiden und mit Milch (!) festkleben. Tadah! Ergebnis: Eine Schnittwunde, zwei Brandblasen, und ein randvoller Vorratskeller!
Oha! Da sind ja noch Regalfächer frei...
Mal sehen, was die Vögel uns vom Pflaumenbaum übrig lassen. Bis  zur Quittenernte dauert es ja noch...